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Andreas Michel · SVP

de
Gran Consiglio (BE)10 set 2024
Andreas Michel, Schattenhalb (SVP), Mitmotionär. Ja, Lücken bestehen in der Hausarztversorgung. Wir haben auch einen gewissen Mangel. Diejenigen, die heute an der Mittagsveranstaltung der BEKAG (Ärztegesellschaft des Kantons Bern) gewesen sind, konnten das eindrücklich feststellen, sei es bei den Hausärzten, bei den Kinderärzten, aber auch bei den Psychiatern. Lücken bestehen lokal, insbesondere natürlich in den ländlichen Regionen, aber auch in den Agglomerationen besteht eine Unterversorgung. Die Prävention, welche die Hausärzte eigentlich leisten sollten, wird nicht so gemacht, wie man sich das vorstellen könnte.

Die Grundversorgung ist eigentlich eine kantonale Aufgabe. Ich bin aber dezidiert der Ansicht, und dazu habe ich meine Meinung geändert, dass gerade im Fall von lokalen Lücken vor allem die Gemeinden in der Pflicht stehen. Ich bin froh, dass dieser Vorstoss nun in ein Postulat gewandelt wurde, denn es wäre nicht darum gegangen, neue Stellen zu schaffen, sondern die Fachkompetenz so zu bündeln, dass sie dort, wo sie nötig ist, zur Verfügung stünde.

Wir hatten ein Beispiel im Oberhasli. Das Bezirksspital Meiringen wurde geschlossen und wir haben jetzt dort ein Gesundheitszentrum, das sehr gut funktioniert, dank der Initiative der Gemeinden, dank der Initiative der Unternehmer und das Spital, die FMI, hat ebenfalls mitgewirkt. Im Nachhinein muss ich sagen, das wäre nicht möglich gewesen, wenn wir die externe Fachunterstützung nicht gehabt hätten. In diesem Sinn sehe ich eine kantonale Unterstützung und in diesem Sinn bitte ich Sie, diese zwei Punkte als Postulat zu überweisen.

Trascrizione
tagblatt.gr.be.ch
Istituzione
Gran Consiglio

Dati: OpenParlData · CC BY 4.0