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Marieke Kruit · Sozialdemokratische Partei

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Municipio (BE)25 apr 2024Marieke Kruit, Direktorin TVS

Marieke Kruit, Direktorin TVS: Besten Dank an die Referentin für das gute Vorstellen dieses Geschäfts.

Im Umfeld des Bahnhofs besteht nach wie vor ein grosser Mangel an Veloabstellplätzen. Mit der neuen Velostation Bahnhofzugang Länggasse kann das Angebot deutlich erweitert werden. Die neue Velostation bietet attraktive und gut erschlossene Veloabstellplätze mit einer guten und nahen Anbindung an den ÖV. Wenn wir die stadtverträgliche und klimaschonende Mobilität weiter vorantreiben wollen, braucht es genau solche Lösungen, denn die geplante Velostation ist direkt mit den Publikumsanlagen der SBB und dem neuen Tiefbahnhof RBS verbunden und dementsprechend natürlich attraktiv für die Nutzenden, vor allem natürlich auch für die Pendelnden. Im ersten UG können 750 Veloabstellplätze erstellt werden, wobei eben 500 Veloabstellplätze durch die SBB finanziert werden. Diese dienen als Ersatz für die aufgehobenen Abstellplätze beim Zugang Länggasse und im Postparc. 250 zusätzliche Plätze werden durch die Stadt finanziert. Der Kostenanteil der Stadt beträgt 4,3 Mio. Franken, der Betriebsaufwand 107’000 Franken pro Jahr. Als Option ist ein Ausbau im zweiten UG eben mit 450 Abstellplätzen möglich. So können wir das Angebot im Sektor Nord auf insgesamt 1'200 Plätze erhöhen. Gemäss Stand Vorprojekt betragen die Kosten für das zweite UG rund 11 Mio. Franken.

Der Gemeinderat möchte die Variante mit 2 Geschossen wirklich auch weiterverfolgen und darum kommen wir hier mit einer Erhöhung des Projektierungskredits um 300’000 auf 1,45 Mio. Franken. Die Realisierung des Projekts wird natürlich mit den Arbeiten von ZBB koordiniert. Der Entscheid zur weiteren Projektierung des zweiten UGs muss jetzt gefällt werden. Das ist schon von der Referentin erwähnt worden. Denn eine spätere Realisierung ist eben aufgrund von verschiedenen Abhängigkeiten nicht mehr möglich. Wir müssen wirklich, wenn wir das wollen, jetzt die Weichen stellen. Der Gemeinderat rechnet mit namhaften Beiträgen von Bund und Kanton aus dem Agglomerationsprogramm. Wir gehen aktuell davon aus, dass die Nettokosten für die Stadt für das erste UG 1,9 Mio. Franken betragen wird und für das zweite UG etwa 5,3 Mio. Franken.

Der Gemeinderat bittet euch wirklich, diesem Kredit zuzustimmen. Die betriebliche Zusammenlegung der neuen Velostation Zugang Länggasse und der bestehenden Velostation Schanzenbrücke ist wirklich sinnvoll und auch sehr effizient. Dann noch zu den beiden Anträgen: Kurz zum 24 Stunden-Gratisparkieren: Ein attraktives Tarifsystem ist wirklich wichtig, so dass die Leute eben ihr Velo in den Velostationen abstellen und so der öffentliche Raum nicht zusätzlich belastet wird. Davon profitieren, davon bin ich wirklich überzeugt, alle. Erste Erfahrungen aus dem Pilotbetrieb mit Postparc und bei der Welle 7 sind auch positiv. Wir werden euch noch darüber berichten. Dann noch zum Verzicht auf das zweite UG. Ja, es stimmt natürlich, die Kosten sind hoch. Doch es gibt im stark genutzten Raum Bahnhof keine kostengünstigeren Alternativen, die dann eben auch bewilligungsfähig sind und auch die nötigen Qualitätsanforderungen erfüllen. Mit dem Bau von Velostationen im ersten UG kann die grosse Nachfrage nach Veloabstellplätzen im Bahnhofsumfeld wirklich nicht gedeckt werden. Dazu braucht es eben auch das zweite UG.

Mit dem Bau der Velostation Länggasse besteht jetzt die einmalige Chance, ein grosses Angebot an Veloabstellplätzen nahe an den Gleisen zur Verfügung zu stellen. Für die Attraktivität der Velostationen ist das wirklich ein sehr zentrales Element.

Trascrizione
bern.recapp.ch
Istituzione
Municipio

Dati: OpenParlData · CC BY 4.0