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MK

Manuela Kocher Hirt

Attivo
Partito SocialistaSP-JUSO
Gran ConsiglioBiel-Seeland

Mandato
Partito
Partito SocialistaFonte: SP
Gruppo parlamentare
SP-JUSO
Circondario elettorale
Biel-Seeland
Pagina del Parlamento
Profilo ufficiale
Dati personali
Sesso
Femminile
Nato/a il
1971
Professione
Dipl. Pflegefachfrau HF
Lingua
lang_d
Contatto
Indirizzo
Worben
Riferimenti e fonte
Organo d'origine
BE
Fonte aggiornata
18.10.2026
Record aggiornato
16.10.2026
Prima importazione
14.08.2025
Relazioni d'interesse(13)
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Interventi(103)
  1. Intervento
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    Gran Consiglio
    Manuela Kocher Hirt, Worben (SP), Mitmotionärin. Der Regierungsrat anerkennt in seiner Antwort etwas Wesentliches, dass eben die Spermienqualität seit Jahrzehnten sinkt. Die Schweiz gehört im europäischen Vergleich zu den Ländern mit den tiefsten Werten, und eben, die jüngste Studie zeigt, dass wir ausgerechnet im Raum zwischen Bern und Thun diesen schweizweiten Coldspot mit besonders tiefer Spermienqualität haben. Wir reden hier also nicht über eine theoretische Fragestellung, wir reden über ein konkretes Gesundheitsproblem, das unseren Kanton direkt betrifft.

    Der Regierungsrat argumentiert jetzt, dass weiterführende Forschung nur auf nationaler Ebene Sinn mache. Grundsätzlich kann ich diesem Argument durchaus auch etwas abgewinnen. Natürlich wäre ein schweizweit koordiniertes Vorgehen sinnvoll, natürlich braucht es eine nationale Strategie und eine gemeinsame Datengrundlage. Aber genau hier liegt das Problem. Wir wissen seit Jahren, dass die Spermienqualität abnimmt. Seit Jahren weisen Forschende auf die offenen Fragen hin, und seit Jahren wird auch auf weiteren Forschungsbedarf hingewiesen, und trotzdem passiert zu wenig. Wenn wir heute einfach sagen, der Bund solle sich irgendwann darum kümmern, dann verschieben wir einfach das Problem erneut.

    Die Betroffenen haben aber nichts davon, wenn wir weitere Jahre auf die nationalen Prozesse warten. Gerade weil der Kanton Bern besonders betroffen ist, haben wir eine Verantwortung, für unsere Bevölkerung aktiv zu werden. Wir verfügen bereits über wertvolle Strukturen und Fachkompetenz. Der Regierungsrat selbst verweist auf die kantonale One-Health-Plattform, auf der die verschiedenen Fachstellen zusammenarbeiten und auf der bestehende Grundlagen zusammentragen werden, auch im Zusammenhang mit der Rekrutierung.

    Es geht also nicht darum, bei null anzufangen, und die Motion verlangt auch keinen Alleingang von der bernischen Kantonsregierung. Im Gegenteil, wir fordern ausdrücklich die Zusammenarbeit mit anderen Kantonen, eine Koordination mit nationalen Stellen. Sie schaffen genau die Grundlage, um später eine schweizweite Lösung aufzubauen. Wir haben die Möglichkeit, ein klares Signal zu senden. Nehmen wir die Sorgen der Bevölkerung ernst, und berücksichtigen wir auch die wissenschaftlichen Hinweise. Es ist wichtig, dass wir nicht einfach abwarten, sondern dass wir jetzt handeln, und diese Motion wäre ein erster Schritt dazu. Denn die Betroffenheit bei den Personen ist hoch, und wir haben im Kanton Bern auch einen Geburtenrückgang. Wir schrumpfen als Kanton Bern, und ich denke, hier wäre ein wesentlicher Hebel, mit dem wir uns profilieren könnten.

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    01.01.2025 – 31.12.2199

Dati: OpenParlData · CC BY 4.0