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SM

Stefan Bänz Müller

Attivo
Partito SocialistaSP-JUSO
Gran ConsiglioMittelland-Nord

Mandato
Partito
Partito SocialistaFonte: SP
Gruppo parlamentare
SP-JUSO
Circondario elettorale
Mittelland-Nord
Pagina del Parlamento
Profilo ufficiale
Dati personali
Sesso
Maschile
Nato/a il
1967
Professione
vollamtlicher Gemeindepräsident / Primarlehrer
Lingua
lang_d
Contatto
Indirizzo
Innerberg
Riferimenti e fonte
Organo d'origine
BE
Fonte aggiornata
05.09.2026
Record aggiornato
06.09.2026
Prima importazione
14.08.2025
Comportamento di voto(355590)
  1. Nein
    Votazione senza titolo
    Gran Consiglio
  2. Nicht abgestimmt
    Votazione senza titolo
    Gran Consiglio
  3. Nein
    Votazione senza titolo
    Gran Consiglio
  4. Nein
    Votazione senza titolo
    Gran Consiglio
  5. Ja
    Votazione senza titolo
    Gran Consiglio
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Interventi(62)
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    Gran Consiglio
    Stefan Bänz Müller, Innerberg (SP), Einzelsprecher. Ich komme nach vorne als Gemeindepräsident einer sogenannt grossen Gemeinde, sprich eben nicht einer kleinen Gemeinde, wie sie jetzt ständig benannt wurden. Ich möchte gerne mit dem Mythos aufräumen, dass es für grosse Gemeinden einfacher sei, eine Unterkunft für 30 bis 100 Personen zu bewirtschaften. Ich hatte das selber neun Jahre lang: Asylunterkünfte für abgewiesene Asylsuchende in der Gemeinde Wohlen. Wir haben 9300 Einwohner, und es klingt so, als seien diese paar Dutzend Leute für diese Gemeinden ja kein Problem.

    Das ist ein Mythos, das stimmt einfach nicht. Wohlen hat 9300 Einwohner, das stimmt. Aber wir haben neun Dörfer, wir sind neun Dörfer, die Dörfer sind klein. Der Ort, wo diese Unterkunft steht, ist ein kleinräumiges Gebiet, Hinterkappelen Dorf: Das sind vielleicht 200 Einwohner, die dort rund um die Anlage wohnen. Diese sind genauso betroffen und beteiligt wie in einer Gemeinde, bei der die ganze Gemeinde 350 Einwohnerinnen und Einwohner hat. Einfach so den Rückschluss zu machen, grosse Gemeinde = kein Problem, das stimmt nicht. Auch eine grosse Gemeinde ist kleinräumig, und dort, wo die Unterkunft steht, sind nicht 9000 Leute rundherum, es sind ein paar Hundert. Das ist bei uns auch so, und deshalb funktioniert dieser Vergleich von gross und klein einfach nicht.

    Was ich auch noch sagen möchte als Gemeindepräsident: Ich bin schon lange dabei und schon fast ein Fossil. Ich habe es noch erlebt, dass der Kanton einfach bestimmt hat. Ich habe es noch erlebt, dass man mir gesagt hat, du musst jetzt deine Zivilschutzunterkunft unter einem Primarschulhaus für 100 junge Männer, Asylsuchende, öffnen. Es wurde einfach vom Regierungsrat verfügt. Das war nicht gut, wir haben unterdessen eine andere Lösung gefunden, aber dann hat das System geändert. Jetzt haben wir ein System, bei dem die Regierungsstatthalterämter verantwortlich sind, und diese kommen auf die Gemeinden zu, vielleicht nicht in allen Fällen gleich gut, aber sie kommen auf die Gemeinden zu.

    Ich kann Ihnen sagen, Kolleginnen und Kollegen, das heutige System ist um Welten besser als das alte System, und ich empfehle Ihnen dringend, daran festzuhalten. Merci.

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  • Versione 1
    01.01.2025 – 31.12.2199

Dati: OpenParlData · CC BY 4.0