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SO

Shasime Osmani

Ex membro
Partito Socialista
Municipio

Mandato
Partito
Partito SocialistaFonte: Sozialdemokratische Partei
Parlamento
Municipio (BE)
Pagina del Parlamento
Profilo ufficiale
Dati personali
Sesso
Femminile
Nato/a il
1998
Professione
Studentin Rechtswissenschaften / Hilfsassistentin
Lingua
Tedesco
Riferimenti e fonte
Organo d'origine
351
Record aggiornato
05.09.2026
Prima importazione
14.08.2025
Comportamento di voto(794)
  1. Ja
  2. Nein
  3. Nein
    Municipio
    Esito: 50 · 23 No · 1 Ast. · 5 Assente
  4. Nein
    Municipio
    Esito: 31 · 43 No · 1 Ast. · 4 Assente
  5. Ja
    Municipio
    Esito: 62 · 0 No · 0 Ast. · 17 Assente
Relazioni d'interesse(3)
Badge d'accesso

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Interventi(2)
  1. Intervento
    Municipio
    Trattanda 6: Ombudsstelle: Tätigkeitsbericht 2025
  2. Intervento
    MitgliedMunicipio
    Trattanda 6: Ombudsstelle: Tätigkeitsbericht 2025

    Shasime Osmani (SP) für die Kommission: Die Geschäftsprüfungskommission hat sich im Rahmen von zwei Sitzungen vertieft mit dem Tätigkeitsbericht der Ombudsstelle auseinandergesetzt und einen offenen, aufschlussreichen Austausch mit der Ombudsfrau geführt. Die GPK nimmt den Tätigkeitsbericht zustimmend zur Kenntnis. Wir tun dies aber nicht nur formell, sondern auch aus Überzeugung. Die Ombudsstelle leistet einen wichtigen Beitrag für das Funktionieren unserer Stadt und stärkt das Vertrauen der Bevölkerung in die Verwaltung. Im Namen der GPK möchte ich mich deshalb bei der Ombudsstelle herzlich für die engagierte und wertvolle Arbeit bedanken.

    Wir kommen zum Inhaltlichen. Ich gehe auf vier Punkte ein.

    Erstens zu den steigenden Fallzahlen und zu der zunehmenden Belastung: Der Bericht zeigt klar, dass die Nachfrage nach den Dienstleistungen der Ombudsstelle weiter steigt. Mit 977 Anfragen und 332 neuen Fällen wurde erneut ein Höchststand erreicht. Ein grosser Teil dieser Anfragen fällt allerdings nicht in den Zuständigkeitsbereich der Ombudsstelle. Von den 358 bearbeiteten Fällen waren 256 verwaltungsexterne Fälle, 80 verwaltungsinterne und 19 Whistleblowing-Fälle. Gleichzeitig werden die Fälle komplexer und aufwendiger, was die Arbeitsbelastung zusätzlich erhöht. Es stellt sich deshalb die Frage, ob die heutigen Ressourcen langfristig ausreichen. Wenn wir wollen, dass die Ombudsstelle ihre Arbeit weiterhin qualitativ gut und effizient leisten kann, müssen wir auch die personelle Ausstattung im Blick behalten.

    Der zweite Punkt betrifft die Kommunikationsprobleme in der Verwaltung. Das scheint uns in der GPK ein sehr wichtiger Punkt. Der Bericht zeigt deutlich, dass viele Konflikte in erster Linie nicht in der Sache selbst entstehen, sondern in der Art und Weise, wie kommuniziert wird. Gerade im verwaltungsinternen Bereich ist die Rede von Druck, mangelnder Wertschätzung und schwierigen Führungsbeziehungen. Ja, das ist kein Nebenthema, sondern ein strukturelles Problem mit konkreten Auswirkungen auf die Mitarbeitenden, deren Gesundheit, auf die Qualität der Arbeit und ja, schlussendlich eben auf die Bevölkerung. Hier sehen wir klaren Handlungsbedarf. Es braucht eine Verwaltungskultur, in der Kritik ernst genommen wird, in der auf Augenhöhe kommuniziert wird, und in der Führung Verantwortung übernimmt. Die Ombudsstelle liefert hierzu eben wichtige Hinweise, die wir als Chance nutzen sollten.

    Wir bleiben bei den Problemen in der Verwaltung und konzentrieren uns insbesondere auf die im Sozialbereich. Der Bericht zeigt, dass sich die Beschwerden über lange Bearbeitungszeiten, organisatorische Schwierigkeiten und Probleme im Zusammenhang mit – Überraschung! – den IT-Systemen häufen. Im Tätigkeitsbericht werden gravierende Fälle beschrieben; Menschen, die betrieben wurden, weil ihre Rechnungen nicht bezahlt wurden. Ihr ahnt es: Es hat mit Citysoftnet zu tun. Und wenn ich ganz ehrlich bin: Wir wissen alle nicht ganz genau, wie es mit Citysoftnet weitergeht.

    Der letzte Punkt zum Thema Whistleblowing: Auch hier sind beachtlicherweise 19 Meldungen eingegangen. Für die GPK ist wichtig festzuhalten, dass sich zum jetzigen Zeitpunkt keine direkten Untersuchungen ergeben haben. Aber es ist klar, dass, wenn sich aus solchen Meldungen ein entsprechender Sachverhalt ergibt, werden wir die Aufsichtsfunktion wahrnehmen. Entscheidend scheint uns aber vor allem, dass die Mitarbeitenden den Mut gehabt haben, sich an die Ombudsstelle zu wenden, Missstände anzusprechen und darauf zu vertrauen, dass sie geschützt werden. Der Bericht macht also deutlich, dass die Ombudsstelle eine zentrale Rolle einnimmt als Vermittlerin, als Frühwarnsystem, als Brückenbauerin zwischen der Bevölkerung und der Verwaltung, aber eben auch verwaltungsintern. Eines ist klar, die GPK wird die angesprochenen Entwicklungen weiterhin aufmerksam begleiten.
    Nochmals: Wir bedanken uns bei der Ombudsstelle für die wertvolle Arbeit und empfehlen euch, den Tätigkeitsbericht auch zustimmend zur Kenntnis zu nehmen. Merci.

Contributi(72)
Appartenenze(5)

Immagini(3)

  • Versione 1
    01.01.2025 – 04.10.2025
  • Versione 2
    04.10.2025
  • Versione 3
    04.10.2025 – 31.12.2199

Dati: OpenParlData · CC BY 4.0