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TG

Thomas Göttin

Ex membro
Partito Socialista
Municipio

Mandato
Partito
Partito SocialistaFonte: Sozialdemokratische Partei
Parlamento
Municipio (BE)
Pagina del Parlamento
Profilo ufficiale
Dati personali
Sesso
Maschile
Nato/a il
1959
Lingua
Tedesco
Riferimenti e fonte
Organo d'origine
351
Record aggiornato
31.07.2026
Prima importazione
14.08.2025
Comportamento di voto

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Interventi(1)
  1. Intervento
    Intervento
    Thomas Iten für dieMunicipio

    Thomas Iten, Gemeindepräsident Ostermundigen: Guten Nachmittag miteinander sehr geehrter Herr Stadtratspräsident sehr geehrte Damen und Herren Stadträtinnen und Stadträte, sehr geehrter Herr Stadtpräsident, sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderats, geschätzte Gäste, herzlich willkommen in Ostermundigen. Ich habe mir erlaubt, in Absprache mit dem höchsten Berner, euch schnell 2, 3 Sachen zu erklären über Ostermundigen. Und damit ich es nicht vergesse: Der höchste Ostermundiger muss sich heute leider entschuldigen. Das ist Hans Rudolf Hausammann. Er ist irgendwo im Piemont in den Ferien und lässt euch herzlich grüssen. Und ich will euch vor allem eine gute Sitzung wünschen, die heute wahrscheinlich ein bisschen länger dauert als bisher, und zwar habe ich mit dem Stadtratspräsidenten nach der Stadtratssitzung am 1. Juni abgemacht – ich würde mir nie erlauben, diese zu kommentieren –, ein Thema aufzunehmen, bei dem wir den Eindruck haben, damit würden wir euch einen Blick in unsere Werkstatt geben. Ihr könnt jetzt noch entspannt zurücklehnen und da an die Wand auf der rechten Seite schauen. Ich will euch 2, 3 Sachen von O'mundo, unserer Ortsplanungsrevision, erklären, weil wir den Eindruck haben, das könne man nicht einfach nur in einem Reglement, wie wir es in den Fusionsdokumenten drin haben, machen. Unser Motto heisst: Mehr Stadt braucht mehr Dorf und mehr Dorf braucht mehr Stadt. Es ist ein Motto aus unserer räumlichen Entwicklungsstrategie. Und wenn ihr jetzt schaut, dann seht ihr, wie Ostermundigen im Jahr 2035, 2040 aussehen könnte. Jetzt werdet ihr zu Recht sagen: Ja, es ist ein bisschen komisch, was für eine Karte das ist. Und wenn man vielleicht die Gemeinde nicht so gut kennt, dann mutet einen das ein bisschen komisch an. Wir haben für unsere räumliche Entwicklungsstrategie, die vor 2 Jahren von unserem Parlament einstimmig genehmigt wurde – das wäre jetzt der Stadtrat der noch letztes Mal stattgefunden hat –, den Auftrag gegeben, auf der Basis von 6 Leitsätzen eben mehr Dorf oder mehr Stadt zu machen. Ich lese euch die nicht alle vor, sondern ich möchte euch zeigen, was O'mundo heisst und was mehr Dorf oder mehr Stadt in unserem Verständnis heisst. Und das machen wir am einfachsten, indem ich euch 2, 3 Beispiele zeige. Die ganze Schweiz redet von Wohnungsnot. Die ganze Schweiz spricht von Siedlungsentwicklung nach innen. Ich habe hier links von einer Baustelle in Ostermundigen ein Beispiel mitgebracht, bei dem wir Siedlungsentwicklung nach innen umsetzen. Wir haben hier 110 Wohnungen, die gebaut werden auf einem Areal, das aus den Achtzigerjahren ist, und zwar in Holzleichtbau, von dem wir das Gefühl haben, das es damit auch ein nachhaltiges Projekt ist, das wir da machen können. Wir sind aber schon an der nächsten Planung. Zu eurer Linken: die ehemalige Künti-Grube. Von der hat man vielleicht schon einmal gehört. Wir sind am planen – hier rot dargestellt –, wie man Siedlungsentwicklung nach innen machen könnte. Es hat weitere Projekte, an denen wir dran sind. Ich erlaube mir, links Tell/Alpenrösli zu erwähnen. Sie haben heute die Stadtratssitzung hier und sind eigentlich in einer Zwischennutzung. Das Parlament hat am 4. Mai entschieden, dass wir das Land im Baurecht abgeben. Und wir wollen nach den Herbstferien in die Mitwirkung, damit wir hier schätzungsweise etwa 200 bis 250 Wohnungen entstehen lassen können. Es hat noch ein paar andere Themen, die wir haben. Ich erlaube mir, das oben rechts noch zu erwähnen. Das ist unsere dritte Allmend. Bern hat die Kleine und die Grosse Allmend. Wir haben die Dritte Allmend. Und wenn ihr ein bisschen genauer hinschaut, seht ihr, dass es dort Fussballplätze hat, bei denen wir den Eindruck haben, wir könnten aus ostermundiger Perspektive, aus O'mundo heraus, einen Beitrag zur Knappheit der Sportanlagen in der Region leisten. Ja, wir haben noch ein anderes Projekt mitgenommen: Umnutzungen von Arealen. Ihr seht hier den alten Hauptsitz von Intersport, hier in dem Dreieck, das leicht eingefärbt ist. Intersport ist wegen Corona, aber vor allem wegen des Online-Handels, weil heute die meisten ihre Turnschuhe über Amazon bestellen, sehr stark redimensioniert worden. Wir haben das als Chance verstanden und wir werden im bestehenden Gebäude eine Arealentwicklung machen. Da sind wir bereits in der Vorprüfung beim Kanton. Das sieht dann so aus: Statt dass wir dort eine Industriebrache haben, gehen wir auch hier davon aus, dass wir rund 200 Wohnungen bauen können. Ihr seht rechts auch, wie das daherkommen könnte. Eines der bekanntesten Themen aus O'mundo heraus ist, glaube ich, einer dieser Zeitungsartikel, die aus Ostermundigen nebst dem Fusionsprojekt am meisten Klicks gehabt hat. Das ist das Holzhochhaus. Sie sehen, was neben dem Bärentower noch alles entstehen soll. Wir wollen, nachdem wir die Mitwirkung abgeschlossen haben, das starten: 69 Meter hoch, alles aus Holz. Und es ist ein Werkstatthaus. Unten wird gearbeitet und oben wird gewohnt. Wenn wir von O'mundo reden, sind wir aber auch immer sehr stark unterwegs in der Nachbarschaft – das ist unser 6. Leitsatz –, sei das mit dem Agglomerationsprogramm, sei das jetzt hier stellvertretend mit der Verkehrsdrehscheibe oder mit etwas, bei dem wir sehr intensiv und sehr gut auch mit der Stadt und mit dem Kanton zusammenarbeiten: Der Fokusraum Bern Ost, den ihr sicher bestens kennt. Im Moment sind wir gerade dabei. Und da geht es auch ein bisschen in Richtung: Was würde dann mit O'mundo passieren – eine Frage, die ihr zum Teil in der Stadtratssitzung aufgenommen habt –, wenn die Fusion kommt. Ein Blick in unsere Werkstatt: Wir sind im Moment am Prüfen, wo wir besser werden können: Beim Thema Stadtklima, beim Thema Freiräume, aber vor allem auch wieder dabei, wie wir zusätzlichen Wohnraum im bestehenden Umfeld schaffen, damit es uns das gelingt, diese Prozesse erfolgreich zu gestalten. Ich habe es vorhin gesagt: Die räumliche Entwicklungsstrategie ist parteiübergreifend einstimmig genehmigt worden. Wir probieren immer neue Sachen aus, wie wir die Prozesse optimieren können. Erlaubt mir ein Thema – weil ich weiss, ihr habt heute eine strenge Sitzung –, das sich vielleicht auch auf eure Stadtratssitzung übertragen lässt, nämlich der Humor. Wir merken: Raumplanung hat sehr viel auch mit Humor zu tun. Es geht manchmal ein bisschen einfacher, wenn man sich nicht so ernst nimmt, vor allem als Politikerin und Politiker. Ein letzter Punkt der für uns bei O'mundo wichtig ist, weil wir auch neue Wege gegangen sind. Das ist die Partizipation. Sie sehen links eine Impression, wie wir in die Quartiere gehen mit Quartierapéros, wo wir die Leute von der Strasse geholt haben, weil wir in der Regel jene Leute an Partizipationsanlässen haben, die sonst schon überall dabei sind. Ihr seht symbolisch in der Mitte eine Zusammenfassung, wie wir die junge Generation abholen. Ganz rechts ist der Tellsaal bei einer normalen Informationsveranstaltung. Das Hauptthema von O'mundo, und damit komme ich zum Abschluss, ist, dass wir für die Menschen, die in unserer Gemeinde leben, einen guten Lebensraum schaffen können, dass wir die Vereine, die hier drin in diesem Saal, in dem ihr heute sehr aktiv seid, engagieren können. Ihr würdet wahrscheinlich noch staunen, wie es aussieht, wenn der Jodlerclub hier sein Theater hat, oder dass die Unternehmungen hier in unserer Gemeinde gut arbeiten können, ob es eine kleine Bäckerei ist – übrigens, wenn ihr noch Pause machen müsst und noch ein bisschen mehr Zucker braucht, als der Ratspräsident organisiert hat, kann ich euch die Bäckerei gegenüber kann ich wärmstens empfehlen. Wenn ihr ein bisschen koffeinhaltige Milchgetränke braucht, dann ist es eher eine grosse Firma, die pro Jahr 180 Millionen dieser Becher produziert. Also, auch wenn ihr in den Ferien seid und einen Schluck Ostermundigen wollt, könnt ihr eine Kaffee-Latte von Emmi beziehen. Wir haben keine Aktien oder sonst etwas von Emmi. Aber es ist jeweils ein gutes Beispiel. In dem Sinn, mit dem ganz kleinen Einblick in das, was O'mundo alles auch noch ist ausser ein Teil in den Fusionsdokumenten ,wünsche ich euch auch im Namen meiner Kolleginnen und Kollegen aus dem Gemeinderat eine erfolgreiche Sitzung. Wir sind zuversichtlich, dass ihr die Sitzung heute zu Ende machen können, vielleicht nicht mit den Traktanden, aber zumindest mit den Abstimmungen. Deshalb wünsche ich euch eine gute Sitzung. Und wenn ich jetzt gerade wieder davonrenne, dann geht es darum, dass wir das nächste Projekt in einem Workshop drin haben, um Siedlungsentwicklung nach innen planen zu können. Vielen Dank und gute Sitzung.

Contributi(92)
Appartenenze(9)
  • Consiglio legislativo
    Municipio
    • Stadtratspräsident14.01.2016 – 01.01.2017
    • 1. Vizepräsident15.01.2015 – 14.01.2016
    • 2. Vizepräsident16.01.2014 – 15.01.2015
    • Mitglied16.01.2003 – 01.01.2017
  • Commissione ad hoc
    Municipio
    • Präsident14.01.2016 – 01.01.2017
  • Direzione del consiglio
    Municipio
    • Vorsitz14.01.2016 – 01.01.2017
    • Mitglied16.01.2014 – 15.01.2016
  • Direzione del consiglio
    Municipio
    • Vorsitz16.01.2014 – 01.01.2017
  • Commissione ad hoc
    Municipio
    • Mitglied10.01.2013 – 13.02.2015

Immagini

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Dati: OpenParlData · CC BY 4.0