Maurice Lindgren
- Partito
- Grünliberale
- Parlamento
- Municipio
- Circondario elettorale
- III - Mattenhof-Weissenbühl
- Numero di seggio
- 63
- Pagina del Parlamento
- Profilo ufficiale
- Sesso
- Maschile
- Nato/a il
- 1987
- Professione
- Gelernter Automech / Master in Economics auf zweitem Bildungsweg
- Lingua
- Tedesco
- Organo d'origine
- 351
- Record aggiornato
- 04.07.2026
- Prima importazione
- 14.08.2025
- EnthaltenMunicipioPilotprojekt hindernisfreies und inklusives Bauen (Motion als Richtlinie)Stadtrat (SR) · 02.07.2026Esito: 43 Sì · 5 No · 13 Ast. · 18 Assente
- AbwesendMunicipioSchutz vor Diskriminierung und Förderung der Teilhabe (Motion)Stadtrat (SR) · 02.07.2026Esito: 43 Sì · 20 No · 1 Ast. · 15 Assente
- AbwesendMunicipioSchutz vor Diskriminierung und Förderung der Teilhabe (Motion)Stadtrat (SR) · 02.07.2026Esito: 9 Sì · 48 No · 1 Ast. · 21 Assente
- AbwesendMunicipioSchutz vor Diskriminierung und Förderung der Teilhabe (Motion)Stadtrat (SR) · 02.07.2026Esito: 52 Sì · 6 No · 2 Ast. · 19 Assente
- AbwesendMunicipioSchutz vor Diskriminierung und Förderung der Teilhabe (Motion)Stadtrat (SR) · 02.07.2026Esito: 13 Sì · 38 No · 5 Ast. · 23 Assente
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- InterventoNach Nein zur Variante Bundesgasse-Kochergasse: Die Stadt soll die Optimierung des ÖV-Netzes im Stadtzentrum unabhängig überprüfenN. 2025.SR.0182MitgliedMunicipio
- InterventoMehr Vielfalt im MonbijouparkN. 2024.SR.0312MitgliedMunicipioTrattanda 11: Motion Natalie Bertsch (GLP), Maurice Lindgren (GLP): Mehr Vielfalt im Monbijoupark; Annahme
Maurice Lindgren (GLP), Einzelvotum: Auch ich spreche noch einmal kurz zum Café. Eine kleine Replik zu den Voten von Grün und SP. Ich habe von Katharina Gallizzi gehört, den Grünen sei wichtig, dass auch marginalisierte Gruppen in den Monbijoupark gehen können. Dazu möchte ich sagen: Wer beispielsweise an einem Sonntag einmal in den Park kommt, sieht, dass der Park recht gross ist. Die genannten marginalisierten Gruppen würden durch die Ausgabe von Kaffee an diesem Pavillon an einem nasskalten Frühling ganz bestimmt nicht vertrieben werden. Da besteht keine Konkurrenz. Das geht gut nebeneinander vorbei. Ich verstehe nicht, wie hier ein Konflikt künstlich konstruiert wird.
Zur SP-Sprecherin: Es geht nicht darum, den Park unbedingt zusätzlich zu beleben. Er ist belebt. Und genau deswegen macht auch ein Gastroangebot Sinn. Die Kausalität ist umgekehrt. Die Leute sind da, aber es wird von ihnen verlangt, dass sie alles selber mitbringen. Warum sollte die SP dies den Menschen so verordnen? Wer einen Kaffee kaufen möchte, soll dies dürfen. Wer keinen möchte, soll dies nicht tun müssen. Was die SP aber damit verlangt, ist, dass niemand einen Kaffee kriegt, der ihn nicht selber mitbringt. Und was das mit sozialer Durchmischung, Familien, Jugendlichen in prekären Verhältnissen usw. zu tun hat, wie es erklärt wurde, erschliesst sich mir nicht.
Wer sagt, es gäbe bereits heute viele Möglichkeiten, etwas zu essen oder zu trinken in der Umgebung zu holen, der ist noch nie zu dieser Zeit in den Park gegangen, zu dem die Kinder einen dazu bringen, in den Park zu gehen, weil einem zu Hause die Decke auf den Kopf fällt. Das ist nämlich meistens nicht dann, wenn es diese Angebote gibt. Es wurde auch gesagt, dass ein Präzedenzfall geschaffen werde. Der Präzedenzfall wäre, wenn schon, das Parkcafé beim Egelsee. Und dort geht auch ihr, liebe SP-Stadträtinnen und Stadträte, inklusive eurer Wählerinnen und Wähler, sicher auch gerne mal hin. Erinnert euch daran, wie die Konsumierenden und Nichtkonsumierenden gemeinsam Spass haben könnten im Monbijoupark, dann seid ihr bestimmt dafür. Merci.
- InterventoMehr Vielfalt im MonbijouparkN. 2024.SR.0312MitgliedMunicipioTrattanda 11: Motion Natalie Bertsch (GLP), Maurice Lindgren (GLP): Mehr Vielfalt im Monbijoupark; Annahme
Maurice Lindgren (GLP) für die Fraktion: Wir haben uns sehr gefreut, dass der Gemeinderat unsere Motion zur Annahme empfiehlt. Sie greift ein Bedürfnis auf, das im Quartier und bei vielen Parkbesuchenden seit langem besteht. Ein kleines passendes Gastroangebot im Monbijoupark. Dass dieses Bedürfnis nicht neu ist, wissen wir, glaube ich, alle, doch erfolgreich umgesetzt wurde bisher nichts. Und das hat einen klaren Grund: der veraltete Zonenplan. Er wird der Realität eines modernen Stadtlebens nicht mehr gerecht. Genau deshalb wird er aktuell revidiert, mit breiter Zustimmung aus diesem Rat übrigens. Wie anspruchsvoll ein solches Vorhaben in einer Zone für öffentliche Nutzungen sein kann, hat das Beispiel der Café Bar am Egelsee gezeigt. Trotz grossem Rückhalt in der Bevölkerung wurde drei Jahre lang vor Gericht gestritten. Am Ende kam das Projekt zustande und heute ist es aus dem Quartier kaum mehr wegzudenken. Es haben sehr viele Leute sehr viel Freude an diesem Angebot. Im Monbijoupark ist die Ausgangslage rechtlich ähnlich, wenn auch im kleineren Rahmen. Auch hier liegt der Park in einer Zone für öffentliche Nutzungen und genau diese Unsicherheit schreckt ab.
Wer ein solches Projekt anpacken möchte, braucht verlässliche Rahmenbedingungen und nicht die Risiken von jahrelangen juristischen Streitereien. Und die meisten Leute möchten auch einen Lohn für ihre Arbeit, nicht wie heute im Monbijoupark. Denn Gratisarbeit, wie zum Beispiel unbezahlte Care-Arbeit, gibt es in unserer Gesellschaft leider immer noch mehr als genug. Und deswegen freut es mich, das Quartier und ganz viele Parkbesuchende, dass der Gemeinderat erstens die ZöN-Revision erarbeitet und zweitens einverstanden ist, dass auch im Monbijoupark ein Gastroangebot angeboten werden soll.
Diejenigen von euch Stadträtinnen und Stadträte, die die Planungserklärungen zur Belebung von Zonen öffentlicher Nutzungen bereits in der Debatte zur ZöN-Revision mitunterstützt und geholfen haben, diese an den Gemeinderat zu überweisen, können jetzt konsequent sein und auch diese Motion zu einem konkreten Projekt unterstützen. Denjenigen, die noch kritisch sind, möchte ich Folgendes mit auf den Weg geben: Selbst, wenn bei künftigen zonenrechtlichen Rahmenbedingungen kommerzielle Angebote zulässig würden, kann der Stadtrat immer noch Projekt für Projekt sicherstellen, dass möglichst gemeinnützige Trägerschaften zum Zuge kommen oder anderweitig der politischen Mehrheit in diesem Saal genehme Formen des Wirtschaftens. Schliesslich sind die meisten Parkanlagen im Besitz der Stadt Bern und der Gemeinderat ist auch noch rot-rot-grün-grün und noch grün-liberal. Wenn dieses Projekt schlussendlich nicht zustande kommen sollte, wäre das auch aus Stadtsicht ein gescheitertes Projekt. Ein bereits gebauter, sehr schöner Pavillon bleibt letztlich sehr leer und alles, was die Stadt diesbezüglich geschafft hätte, wäre eine sehr teure Toilette zu bauen. Herzlichen Dank.
- InterventoGesamtprojekt Thunplatz – OstringN. 2014.TVS.000231MitgliedMunicipioTrattanda 4: Thunstrasse West und Ost: Kurz- und Mittelfristmassnahmen, weiteres Vorgehen; Projektierungs- und Ausführungskredite
Maurice Lindgren (GLP) für die Fraktion: Die GLP-EVP-Fraktion bedauert, dass die Projektierung für die Abschnitte zwischen Helvetiaplatz und Burgernziel unter anderem wegen Einsprachen sistiert werden mussten. Was jetzt folgt, ist ein Flickwerk oder in den Worten des Gemeinderates: modulmässig punktuelle beziehungsweise partielle Verbesserungsmassnahmen. Es zeigt wieder einmal, wie schwierig es sein kann, im bebauten, befahrenen und engen städtischen Raum bauliche Veränderungen oder Lösungen herbeizuführen. Das müsste ein Signal an alle Seiten sein, sich mit Maximalforderungen zurückzuhalten.
Nicht nur ist das Scheitern der Gesamtplanung frustrierend, sondern insbesondere die absehbare Abschreibung der bisherigen Planungskosten von stolzen 1,7 Mio. Franken ist schmerzhaft. Einsprachen können Konsequenzen haben, in diesem Fall 1,7 Millionen Konsequenzen. Aber das kennt man ja aus unzähligen anderen Fällen. Das Geld ist zwar verloren, trotzdem muss etwas geschehen. Das findet auch die GLP-EVP-Fraktion. Uns ist wichtig, dass zumindest dafür gesorgt wird, dass möglichst viele der erarbeiteten Planungsinhalte in einer gewissen Form weiterverwendet werden können, so wie das im Vortrag des Gemeinderates auch angetönt ist. In diesem Sinne begrüssen wir den vorliegenden Kredit für kurz- und mittelfristige Massnahmen.
Zu den Anträgen: Die PVS-Anträge nehmen wir an, mit Ausnahme des letzten Antrags, Antrag Nummer 5, der verlangt, dass wegfallende Parkplätze in der Jungfraustrasse und Marienstrasse in der Thunstrasse kompensiert werden. Wir sind skeptisch, wenn weisse Parkplätze in blaue umgewandelt werden sollen, und lehnen diesen PVS-Antrag deswegen ab. Positiv hervorheben möchten wir den PVS-Antrag Nummer 3, der eine Verlegung der schnellen 45er-E-Bikes auf die Strasse fordert. Das scheint uns eine vernünftige Forderung, die auch generell in Betracht gezogen werden sollte. Wer sich sicher fühlt, einen 45er zu fahren, sollte sich auch sicher genug fühlen, auf der Strasse statt auf dem Trottoir zu fahren. Die zusätzlich eingegangenen Anträge von GFL, SP sowie die Tischvorlage SVP kann ich aufgrund der Kurzfristigkeit nicht im Namen der Fraktion kommentieren. Besten Dank. - InterventoErwerb von LiegenschaftenN. 2018.FPI.000031Maurice Lindgren (GLP) für die FraktionMunicipio
Maurice Lindgren (GLP) für die Fraktion: Die Stadt Bern hat ein Problem. Die Leerwohnungsziffer liegt seit Jahren unter einem halben Prozent. Ein sehr tiefer Wert, der zum politischen Kampfbegriff der Wohnungsnot geführt hat. Per 1. Juni 2025 standen gemäss Statistik 351 Wohnungen leer. Dieses Argument wird von den Befürwortern der Vorlage immer wieder vorgebracht und ist soweit bekannt. Doch wenn nun eine Liegenschaft von der Stadt Bern gekauft wird, stehen immer noch 351 Wohnungen leer, die Leerstandsquote bleibt unverändert, eine Wohnung wechselt einfach ihren Besitzer. Unter anderem, deshalb haben wir Grünliberalen diese Immobilienkäufe bislang kritisch betrachtet, denn der Erwerb von Liegenschaften lindert die Wohnungsnot nicht. Er kann höchstens die Preisnot jener kleinen Anzahl von Personen mildern, die Zugang zu diesen privilegierten Wohnungen erhalten. Das ist aber keine Ursachenbekämpfung. Denn erstens ist die Preisentwicklung nicht Ursache, sondern Folge des knappen Wohnungsraums und zweitens ist der Ansatz der Immobilienkäufe nicht wirklich skalierbar, denn die Mittel der Stadt sind stark begrenzt. Eine kurze Bemerkung noch zum Versprechen des Gemeinderats, dass keine spekulativen Preise bezahlt werden: Das ist doch ein Märchen und ignoriert grundlegende Marktmechanismen. Denn jeder Preis ist in einem gewissen Sinne spekulativ, insbesondere bei Immobilien, da jeder Kauf individuell verhandelt wird. Was die Stadt Bern tatsächlich braucht, sind neue, zusätzliche Wohnungen, in einer Anzahl, die mit dem Wachstum der Bevölkerung Schritt halten kann. Alternativ kann sie Massnahmen fördern, die den Fussabdruck der Stadtbevölkerung verringern, etwa durch weniger Quadratmeter Wohnfläche pro Kopf. Für beides sind Immobilienkäufe jedoch kein geeignetes Instrument. Die Stadt Bern sollte ihre Energie, ihre Ressourcen, ihr Personal darauf konzentrieren, neuen Wohnungsraum zu schaffen, statt auf dem Wohnungsmarkt als zusätzliche Konkurrentin aufzutreten. Die verfügbaren Mittel würden so wesentlich effizienter eingesetzt, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Daher werden die Grünliberalen im Sinne unserer bisherigen Haltung auch dieser Verlängerung des Rahmenkredits um zwei Jahre nicht zustimmen. Die EVP hat hier jedoch eine andere Haltung. Sie begrüsst vor allem, dass neben der Förderung von günstigem Wohnungsraum mit den gezielten Käufen auch besondere Wohnformen gefördert werden, wie etwa generationenübergreifende, gemeinschaftliche und hindernisfreie Projekte. Daher wird sie der Verlängerung des Rahmenkredits zustimmen.
- InterpellationMitunterzeichnende/r
- PostulatMitunterzeichnende/r
- PostulatMitunterzeichnende/r
- InterpellationMitunterzeichnende/rESP Wankdorf: Verkehrsentwicklung und ModalsplitN. 2026.SR.0094
- InterpellationMitunterzeichnende/r
- Gruppo parlamentare
- Commissione
- CommissioneMunicipio
- Stellvertretendes Mitglied28.03.2024 – 31.12.9999
- Präsident12.01.2023 – 12.01.2024
- Vizepräsident13.01.2022 – 01.01.2023
- Mitglied21.09.2017 – 14.01.2022
- Gruppo parlamentareGrünliberale/Junge Grünliberale/Evangelische Volkspartei(GLP/JGLP/EVP)Municipio
- Co-Fraktionspräsidium01.03.2024 – 01.01.2025
- Commissione
Immagini(1)
- Versione 101.01.2025 – 31.12.2199
Dati: OpenParlData · CC BY 4.0