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Loi sur la Banque nationale. Révision

(02.050)Objet du Conseil fédéralLiquidé
Svizzera26 giu 2002
Interventi(194)
Ordinato per Data dell'intervento, Decrescente
194 Risultati
  • Votazione
    Intervento
    Svizzera

    Abstimmung - Vote

    [NAM]

    Für Annahme des Entwurfes .... 142 Stimmen

    Dagegen .... 37 Stimmen

  • testo del discorso
    Yves Christen(PLR.I Liberali Radicali)
    Svizzera
  • testo del discorso
    Gian-Reto Plattner(Partito Socialista)
    Svizzera
  • testo del discorso
    Gian-Reto Plattner(Partito Socialista)
    Svizzera
  • testo del discorso
    Anton Cottier(Partito popolare democratico)
    Svizzera

    Dans le cadre de l'examen du projet de loi sur la Banque nationale, les deux Commissions de l'économie et des redevances se sont réunies ce matin en Conférence de conciliation pour régler la divergence qui existe à l'article 18 LBN.

    Les avoirs en comptes de chèques postaux doivent-ils figurer dans les réserves minimales de la Banque nationale? Notre Conseil a répondu chaque fois par l'affirmative, et ce, massivement, alors que la réponse du Conseil national a été à chaque fois négative, et à des scores divers. Si, en vertu de la version du Conseil des Etats, la Poste obtenait une subvention bienvenue estimée par le Conseil fédéral à 4,5 millions de francs et par la Poste à 75 millions de francs, en revanche, selon le Conseil national, la logique du système interdit le maintien des avoirs en comptes de chèques postaux dans les réserves minimales de la Banque nationale.

    La Conférence de conciliation a décidé ce matin, par 11 voix contre 11 avec la voix prépondérante du président, de se rallier à la version du Conseil national. Les avoirs en comptes de chèques postaux ne doivent pas figurer dans les réserves minimales de la Banque nationale.

    La Conférence de conciliation vous invite à soutenir cette proposition. Il n'y en a pas d'autre.

  • testo del discorso
    Gian-Reto Plattner(Partito Socialista)
    Svizzera
  • testo del discorso
    Yves Christen(PLR.I Liberali Radicali)
    Svizzera
  • testo del discorso
    Lucrezia Meier-Schatz(Partito popolare democratico)
    Svizzera

    Nous nous sommes réunis ce matin en Conférence de conciliation. Celle-ci vous propose de maintenir la version du Conseil national - la décision a été prise avec la voix prépondérante du président de la Conférence de conciliation. Ainsi, la divergence à l'article 18 alinéa 1er est éliminée.

  • testo del discorso
    Gerold Bührer(PLR.I Liberali Radicali)
    Svizzera

    Die Einigungskonferenz hat heute Morgen getagt und empfiehlt Ihnen, wie Sie der Fahne entnehmen können, bei der Fassung des Nationalrates zu bleiben. Somit hätten wir dann keine Differenz mehr, d. h., dass die Postkontoguthaben bei den Mindestreserven ausgeklammert blieben.

  • testo del discorso
    Yves Christen(PLR.I Liberali Radicali)
    Svizzera
  • testo del discorso
    Kaspar Villiger(PLR.I Liberali Radicali)
    Svizzera

    Es gibt einen sachlichen und einen politischen Aspekt. Der sachliche Aspekt ist klar: [PAGE 1578] Postkontoguthaben können keine geldpolitische Funktion ausüben. Sie sind hier unter sachlichem Gesichtspunkt fehl am Platz; sie gehören nicht hierher, auch wenn es früher so war. Je nach Umständen können sie die Geldpolitik sogar erschweren. Ich will das aber nicht dramatisieren; es kann nur unter besonderen Umständen so sein. So gesehen ist der Antrag der Mehrheit richtig. Es geht hier am Schluss eigentlich nur darum, ob das Bankensystem in einer gewissen Weise die Post subventionieren soll. Die Ängste der Post, dass sie nachher so viel schlechter fährt, sind nach unseren Berechnungen unbegründet. Was die Post hier an Verlusten darlegt, ist nicht nachvollziehbar. Aber es ist auch nicht so, dass die Eidgenossenschaft in ihren Grundfesten gefährdet wäre, wenn man dem Ständerat folgt; ich habe das gestern auch im Ständerat gesagt.

    Die politische Situation ist nun so, dass der Ständerat - aufgrund der Tatsache, dass Sie das letzte Mal nur mit Stichentscheid des Präsidenten entschieden haben, die Entscheidung des Ständerates aber eine sehr deutliche gewesen ist - natürlich zum Schluss gekommen ist, dass er in der stärkeren Position ist. Er hat deshalb nicht nachgegeben. Ich gehe davon aus, dass er nicht nachgeben wird. Das ist die politische Situation.

    Wenn Sie der Minderheit zustimmen, ist die letzte Differenz in einer guten Gesetzesvorlage bereinigt, dann ist in einem guten Gesetz ein "Tolggen" drin, der eigentlich nicht drin sein sollte, aber wahrscheinlich wird es am Schluss so herauskommen. Deshalb ist mein Einsatz für den Antrag der Mehrheit Ihrer Kommission, die an sich Recht hat, nur noch begrenzt.

  • testo del discorso
    Hildegard Fässler-Osterwalder(Partito Socialista)
    Svizzera

    Sie sehen auf der Fahne einen Minderheitsantrag, der nur von mir unterzeichnet ist. Das bedeutet nicht, dass ich die Einzige bin, die an dieser Minderheit festhält, sondern es bedeutet, dass wir heute Morgen in der Differenzbereinigung so schnell waren, dass niemand mehr im Saal war, als ich diesen Antrag unterzeichnen lassen wollte. Sie haben es gehört: Es waren sieben Mitglieder, die meine Ansicht teilen; zehn, die am Beschluss des Nationalrates, der letztes Mal ja nur mit dem Stichentscheid des Präsidenten so gefallen ist, festhalten wollen; und drei haben sich enthalten.

    Einfach nochmals ganz kurz zur Wahl, vor die Sie gestellt sind: Wollen Sie hier die reine Lehre, dann müssen Sie am Beschluss unseres Rates festhalten. Wollen Sie aber der Post, die Sie - auch mit unserer Unterstützung - in den Markt gestellt haben, nicht eine weitere Grundlage entziehen, dann stimmen Sie bitte meinem Minderheitsantrag zu.

    Es geht hier um einige Millionen Franken für die Post, die sie nicht mehr hätte, wenn Sie das Wort Postkontoguthaben streichen und diese bei der Anrechnung der Mindestreserven nicht mehr zulassen würden. Ich möchte an all jene appellieren, die doch auch immer dafür kämpfen, dass auch bei ihnen im Dorf oder in der Gemeinde eine Poststelle ist: Man kann der Post nicht laufend die Grundlage entziehen und dann doch noch so tun, als ob sie weiterhin um jeden Preis wettbewerbsfähig sein müsste. Ich möchte auch nochmals daran erinnern: Es könnte sein, dass die Post die Kosten, die ihr entstehen, wenn Sie z. B. am Schalter Einzahlungen machen, ohne überhaupt ein Postkonto zu haben, dann eben entweder auf sich nimmt - worauf ihr dann ziemlich viel Geld fehlen wird - oder auf Sie, auf die Kunden, abwälzt. Ich meine, das ist nicht sinnvoll.

    Ich bitte Sie, hier jetzt wirklich einen Schritt zu tun und sich dem Ständerat anzuschliessen. Der Ständerat hat über diese Frage überhaupt nicht mehr diskutiert, und der Vertreter, der heute Morgen in der Kommission den Antrag gestellt hat, dass wir weiterhin festhalten, hat eigentlich nur Unterstellungen und keine Argumente gefunden.

    Ich bitte Sie, hier jetzt wirklich diesen Schritt zu tun. Stimmen Sie dem Ständerat zu.

  • testo del discorso
    Lucrezia Meier-Schatz(Partito popolare democratico)
    Svizzera

    Je peux être très brève. Nous avons encore une divergence avec le Conseil des Etats concernant la définition des réserves minimales. Nous avons déjà fait le débat à deux reprises, donc il est inutile de revenir sur les arguments de fond. Il s'agit simplement de régler les nouvelles prescriptions sur les réserves minimales. Celles-ci remplissent uniquement un but de politique monétaire; elles doivent en quelque sorte, selon la majorité, assurer une demande constante de la monnaie centrale.

    C'est pourquoi la majorité de la commission vous propose de maintenir la décision de notre Conseil, c'est-à-dire d'intégrer les avoirs des comptes postaux dans les réserves minimales de la Banque nationale. La minorité Fässler vous propose de maintenir la divergence, c'est-à-dire de vous rallier au Conseil des Etats.

    Je vous rappelle simplement que lors du dernier vote, nous avions - décision prise grâce à la voix prépondérante du président - confirmé notre décision par 60 voix contre 59.

    La majorité de la commission propose de maintenir la décision initiale de notre Conseil. Elle a pris sa décision par 10 voix contre 7 et avec 3 abstentions et vous demande de rejeter la proposition de minorité Fässler.

    Nous n'avons donc plus que ce point-ci à régler.

  • Intervento
    Intervento
    Svizzera

    Bundesgesetz über die Schweizerische Nationalbank

    Loi fédérale sur la Banque nationale suisse

    [VS]

    Art. 18 Abs. 1

    Antrag der Mehrheit

    Festhalten

    [VS]

    Antrag der Minderheit

    (Fässler, Berberat, Donzé, Goll, Gysin Remo, Meier-Schatz, Rennwald, Strahm)

    Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

    [VS]

    Art. 18 al. 1

    Proposition de la majorité

    Maintenir

    [VS]

    Proposition de la minorité

    (Fässler, Berberat, Donzé, Goll, Gysin Remo, Meier-Schatz, Rennwald, Strahm)

    Adhérer à la décision du Conseil des Etats

  • testo del discorso
    Gerold Bührer(PLR.I Liberali Radicali)
    Svizzera

    Beim Nationalbankgesetz verbleibt eine Differenz, und zwar die Frage, ob die Postcheckguthaben zu den Mindestreserven zählen, wie der Ständerat das beschlossen hat, oder eben nicht, wie es der Bundesrat beantragt hat und unser Rat entschieden hat. Der Ständerat hat ohne Diskussion beschlossen festzuhalten, also die Postcheckkonti einzubeziehen. Unser Rat hat an der letzten Sitzung mit Stichentscheid des Präsidenten entschieden, die Postcheckkonti nicht zu den Mindestreserven zu zählen. Die Gründe haben wir Ihnen bereits mehrfach dargelegt.

    Die Kommission hat heute Morgen getagt und beantragt Ihnen mit 10 zu 7 Stimmen bei 3 Enthaltungen, an Ihrem früheren Beschluss festzuhalten. Eine Minderheit Fässler beantragt Ihnen, sich dem Ständerat anzuschliessen.

  • testo del discorso
    Gian-Reto Plattner(Partito Socialista)
    Svizzera
  • testo del discorso
    Kaspar Villiger(PLR.I Liberali Radicali)
    Svizzera

    Es liegt kein anderer Vorschlag vor. Die langsame "Erosion" des Nationalrates macht den Entscheid nicht besser. Er ist sachlich falsch. Umgekehrt wird er die Eidgenossenschaft wahrscheinlich nicht in ihren Grundfesten erschüttern. So tun Sie, was Sie nicht lassen können; aber richtig ist es nicht.

  • testo del discorso
    Anton Cottier(Partito popolare democratico)
    Svizzera

    L'unique divergence concerne l'article 18 qui règle la question des réserves minimales de la Banque nationale. Est-ce que les avoirs en comptes de chèques postaux tombent font partie des réserves minimales? A chaque fois, notre Chambre a répondu oui. En revanche, le Conseil national et le Conseil fédéral ont opté pour la logique et la pureté du système: ils disent non et, dès lors, ils se sont écartés de notre décision.

    Le Conseil national a maintenu sa décision de justesse grâce à la voix prépondérante de son président, alors que notre Conseil a chaque fois massivement soutenu la commission. Elle vous propose de maintenir notre décision.

    Par 5 voix contre 2 et avec 1 abstention, la commission vous propose donc de maintenir les avoirs en comptes de chèques postaux à l'article 18. L'enjeu pour la Poste serait, selon le Conseil fédéral, de 4,5 millions de francs par an. La Poste a estimé sa perte à 75 millions de francs. Si le Conseil fédéral a raison, la charge pour la Banque nationale de 4,5 millions de francs serait supportable.

    Ainsi, la commission vous propose de maintenir sa décision. Il n'y a pas d'autre proposition.

  • testo del discorso
    Gian-Reto Plattner(Partito Socialista)
    Svizzera
  • testo del discorso
    Yves Christen(PLR.I Liberali Radicali)
    Svizzera

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