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Qualität und Zukunft der Bahnverbindung Zürich - St.Gallen - München

(26.4672)InterpellanzaDepositato
Svizzera2 ott 2026
Profilo
Tipo
Interpellanza
Stato
Depositato
Parlamento
Svizzera
Numero
26.4672
Inizio
2 ott 2026
Riferimenti e fonte
Fonte ufficiale
Profilo ufficiale
ID esterno
20264672
Contributi(7)
Cronologia(1)
  • Depositato
Testi(3)
  • Titolo dell'oggettoTEXT
    Titolo segue
  • Eingereichter TextTEXT

    Der Bundesrat wird ersucht, folgende Fragen zu beantworten:

    1. Wie beurteilt der Bundesrat die aktuelle Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der EuroCity-Verbindung Zürich-Winterthur-St.Gallen-München?
    2. Welche Hauptursachen sind nach Kenntnis des Bundes für die regelmässig auftretenden Verspätungen auf dieser Verbindung verantwortlich?
    3. Welche kurz- und mittelfristigen Massnahmen werden gemeinsam mit den beteiligten Bahnen und Infrastrukturbetreibern geprüft oder umgesetzt, um die Betriebsstabilität der Verbindung zu verbessern?
    4. Welche Gespräche führt der Bundesrat beziehungsweise das Bundesamt für Verkehr mit den zuständigen deutschen Behörden und Bahnen zur Verbesserung der Verbindung Zürich-Winterthur-St.Gallen-München?
    5. Wie beurteilt der Bundesrat die Möglichkeit alternativer Betriebs- oder Kooperationsmodelle zwischen den beteiligten Bahnen, um der Verbindung eine höhere Priorität und grössere Stabilität zu verleihen?
  • BegründungTEXT

    Die Verbindung St.Gallen-München sollte eigentlich ein Vorzeigeprojekt des grenzüberschreitenden Bahnverkehrs sein. In der Praxis sehen sich die Reisenden jedoch regelmässig mit Verspätungen, baustellenbedingten Ausfällen, technischen Problemen beim Rollmaterial und Kapazitätsengpässen konfrontiert. Dies beeinträchtigt die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs auf einer Strecke, die für die wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Beziehungen der Ostschweiz zum süddeutschen Raum von grosser Bedeutung ist.

     

    Besonders irritierend ist, dass sich die Situation trotz erheblicher Investitionen und Ausbauarbeiten entlang der Strecke nach Einschätzung vieler Reisender eher verschlechtert als verbessert. Gleichzeitig nähert sich das heute eingesetzte Rollmaterial dem Ende seiner Einsatzdauer, ohne dass die langfristige Perspektive der Verbindung für die Öffentlichkeit klar erkennbar wäre.

     

    Der Bundesrat wird deshalb gebeten, darzulegen, wie er die Ursachen der bestehenden Probleme beurteilt, welche konkreten Verbesserungsmassnahmen gemeinsam mit den beteiligten Partnern verfolgt werden und welche Perspektiven für die Weiterentwicklung dieser wichtigen internationalen Bahnverbindung bestehen.

Dati: OpenParlData · CC BY 4.0