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Regelmässige Datenerhebungen zu psychischen Erkrankungen und zum psychischen Wohlbefinden

(26.4066)MozioneDepositato
Svizzera20 ago 2026
Profilo
Tipo
Mozione
Stato
Depositato
Parlamento
Svizzera
Numero
26.4066
Inizio
20 ago 2026
Riferimenti e fonte
Fonte ufficiale
Profilo ufficiale
ID esterno
20264066
Contributi(3)
  • Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit NRAutore
  • Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit NRCommissione competente
  • NationalratConsiglio iniziale
Cronologia(2)
  • Depositato
  • Annunciato
Testi(3)
  • Titolo dell'oggettoTEXT
    Titolo segue
  • Eingereichter TextTEXT

    Der Bundesrat wird beauftragt, regelmässige Datenerhebungen zu psychischen Erkrankungen und zum psychischen Wohlbefinden sicherzustellen, beispielsweise in Form einer Kohortenstudie.

     

    Eine Minderheit der Kommission (Thalmann-Bieri, Aellen, Aeschi, Amaudruz, de Courten, Glarner, Gutjahr, Graber, Vietze, Wyssmann) beantragt, die Motion abzulehnen.

  • BegründungTEXT

    Die ZHAW stellt fest, dass die Schweiz über keine regelmässig erhobenen epidemiologischen Daten verfügt, die verlässliche Aussagen über die tatsächliche Prävalenz psychischer Erkrankungen in der Bevölkerung ermöglichen. Auch das BAG bestreitet diesen Befund nicht und hält fest, dass gemäss dem Nationalen Gesundheitsbericht 2025 die Frage nach der Prävalenz psychischer Erkrankungen in der Schweiz derzeit mangels entsprechender Studien nicht beantwortet werden kann.

    Diese Datenlücke muss geschlossen werden. Die erhöhte Inanspruchnahme psychotherapeutischer Leistungen fällt sowohl mit der Einführung des Anordnungsmodells (NPP) als auch mit gesellschaftlichen Entwicklungen zusammen. Ohne eine ausreichende epidemiologische Datengrundlage lässt sich nicht beurteilen, ob die gestiegene Inanspruchnahme auf eine Überversorgung zurückzuführen ist oder ob damit vielmehr eine bisher bestehende Unterversorgung reduziert wird und Menschen Zugang zu einer Behandlung erhalten, die zuvor nicht oder unzureichend versorgt waren.

    Aufgrund dieser Feststellungen ist der Empfehlung E3 des ZHAW-Berichts zu folgen und ein systematisches epidemiologisches Monitoring der psychischen Gesundheit aufzubauen.

Dati: OpenParlData · CC BY 4.0