Machbarkeits- und Bedarfsanalyse Sport- und Freizeitzentrum Jungfrau Region
(Int.2023-0330)Interlaken (BE)9 mag 2023
Profilo
- Titolo completo
- Postulat Fuchs / Trafelet, Machbarkeits- und Bedarfsanalyse Sport- und Freizeitzentrum Jungfrau Region
- Tipo
- Postulat
- Stato
- Beantwortet
- Parlamento
- Interlaken (BE)
- Numero
- Int.2023-0330
- Inizio
- 9 mag 2023
Riferimenti e fonte
- Fonte ufficiale
- Profilo ufficiale
- ID esterno
- Int.2023-0330
Contributi(1)
- Oliver FuchsPLR.I Liberali Radicali
Cronologia(3)
- ErheblicherklärungGrosser Gemeinderat Interlaken
- Einreichung
- BeantwortungGemeinderat Interlaken
Documenti(1)
- Bericht und Antrag19 marzo 2024de
Testi(2)
- Text des Vorstosses9 maggio 2023(Stand 27. Juni 2023) Ausgangslage: Die in die Jahre gekommenen Freizeit- und Sportanlagen auf dem Bödeli, wie das Eisportzentrum und das Bödelibad, müssen renoviert werden, um den heutigen Ansprüchen sowie den regulatorischen energetischen Vorgaben entsprechen zu können. Für die Gemeinden stehen substanzielle Investitionen an, um die heutigen Anlagen längerfristig betreiben zu können. Die FDP-Fraktion möchte kurz- und mittelfristig die bestehenden Anlagen in Betrieb halten und hierfür die nötigen Sanierungskredite sprechen, langfristig aber auch über neue Konzepte und Anlagen diskutieren. Auftrag an den Gemeinderat: Der Gemeinderat wird eine Machbarkeits- und Bedarfsanalyse in Auftrag geben, welche folgende Punkte abklärt oder miteinbezieht (die Auflistung ist nicht abschliessend und darf vom Gemeinderat ergänzt werden): - Besteht ein Bedarf an einem Sport- und Freizeitzentrum Jungfrau Region, welches nicht nur das Eissportzentrum, Hallenbad und Freibad ersetzen würde, sondern auch weitere Aktivitäten und Sportarten (Handball, Volleyball, Unihockey u.s.) abdeckt? - Besteht ein Bedarf nach weiteren Aktivitäten wie ein Fun- oder Aqua-Park, die sinnvoll integriert werden könnten? - Was für mögliche Synergien gibt es? - Könnte ein solches durch die jetzige Trägerschaft, bestenfalls unter Miteinbezug privater Investitionen und oder Betreiber, längerfristig kostendeckend bis rentabel betrieben werden? - Welche Möglichkeiten bezüglich Partnerschaften mit privaten wie auch öffentlichen Organisationen wie Bund und Kantone (Leistungssport, Nationale Leistungszentren) würde ein solches Projekt langfristig ergeben? Dort wo notwendig und sinnvoll spricht sich der Gemeinderat mit der Einfachen Gesellschaft und oder den beteiligten Gemeinden ab. Die Analyse soll als Entscheidungsgrundlage dienen, ob die Idee eines Sport- und Freizeitzentrums Jungfrau Region weiterverfolgt wird. Der Gemeinderat soll eine kurzfristige Lösung zur Sanierung im Bestand mit den beteiligten Partnern anstreben, um den jetzigen Betrieb sicherzustellen. Vor weiteren Aus- oder Neubauprojekten sollen aber zwingend die oben erwähnten Abklärungen gemacht werden, und so eine Zusammenführung geprüft werden.
- BegründungSitzung des Grossen Gemeinderats vom 27. Juni 2023 Motionär Oliver Fuchs erklärt, dass die Motion verschiedene Gründe habe. Der GGR habe dem Eissportzentrum eine Abfuhr erteilt. Da weitere Sanierungsprojekte anstünden, wie das Bödelibad, sei er der Meinung, dass man in Visionen denken müsse. Deshalb sollten die Machbarkeit und der Nutzen eines solchen Projekts abgeklärt werden. Er sehe Synergien, wenn man die Sportstätten zusammenfasse. Ein weiterer Punkt sei, dass in Interlaken ein grosser Teil der Fiskaleinnahmen vom Tourismus stamme. Man könnte mit dem Geld einmal etwas für die Einheimischen machen, irgendwo ein cooles Zentrum bauen, z.B. beim Flugplatz. Dort gebe es viel Infrastruktur und habe auch schon private Partner gegeben, die mit investieren würden. Nicht zuletzt könnte ein solches Projekt auch die Zusammenarbeit der Gemeinden Interlaken, Matten und Unterseen fördern. Er fügt an, dass er den Motionstext leicht abgeändert habe. Er danke den Gemeinderäten Nils Fuchs und Kaspar Boss, die das Gespräch gesucht hätten, was er sehr begrüsse. Man habe einen guten Konsens gefunden. Er empfehle auch künftig, bei Motionen wie Geschäften des Gemeinderats, das Gespräch zu suchen, bevor man etwas ablehne und im Nachhinein sage, das hätte nicht sein müssen. Umwandlung in ein Postulat und Erheblicherklärung Sitzung des Grossen Gemeinderats vom 19. März 2024 Bericht und Antrag des Gemeinderats für den 19. März 2024 Beschluss: Das Postulat Fuchs/Trafelet, Machbarkeits- und Bedarfsanalyse Sport- und Freizeitzentrum Jungfrau Region, wird erheblich erklärt. (einstimmig) Sitzung des Grossen Gemeinderats vom 15. Oktober 2024 Beschluss: Die Frist zur Bearbeitung des Postulats wird um ein Jahr bis März 2026 verlängert. Sitzung des Grossen Gemeinderats vom 27. Januar 2026 Beschluss: Die Frist zur Bearbeitung des Postulats wird um 5 Jahre verlängert.
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