Introduction d'une carte à puce, valable dans toute la Suisse, pour les conversations téléphoniques, les transports publics et les taxes de parking
(96.3110)- Tipo
- Postulat
- Stato
- Liquidé
- Parlamento
- Svizzera
- Numero
- 96.3110
- Inizio
- 20 mar 1996
- Fonte ufficiale
- Profilo ufficiale
- ID esterno
- 19963110
- Franco CavalliPartito Socialista
- Bernard CombyPLR.I Liberali Radicali
- Werner CarobbioPartito Socialista
- Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation
- Brigitta M. GadientPartito borghese democratico
- Liquidé
- Transmis au Conseil fédéral
- AdoptionConseil national
- Le Conseil fédéral est prêt à accepter le postulat.Consiglio federale
- Non encore traité au conseil
- Titre de l'objetIntroduction d'une carte à puce, valable dans toute la Suisse, pour les conversations téléphoniques, les transports publics et les taxes de parking
- Réponse CF / BureauLe Conseil fédéral est prêt à accepter le postulat.
- Texte déposé
Afin de promouvoir le tourisme et de faciliter l'utilisation des transports publics, le Conseil fédéral est invité à étudier l'introduction d'une carte à puce rechargeable et valable dans toute la Suisse, avec laquelle il serait possible de payer les conversations téléphoniques à partir d'appareils publics aménagés à cet effet et d'acheter les billets des entreprises de transports publics (y compris les transports publics urbains). Dans la mesure du possible cette carte à puce devrait aussi pouvoir être utilisée pour payer les taxes de parking. Elle doit pouvoir être mise en place aussi rapidement que possible au niveau international. Cette nouvelle carte à puce peut être comparée à l'actuelle Taxcard de Télécom, mais devrait être rechargeable et utilisable pour un nombre de services nettement plus grand.
- Begründung
Eine der grössten Schwachstellen beim öffentlichen Verkehr ist das Kaufen der Billette. Besonders bei Touristen aus dem Ausland zeigt sich dieses Problem, weil im Ausland gar keine Schweizer Münzen
gekauft werden können. Es ist deshalb kaum möglich, schon bei der Ankunft in der Schweiz genau die richtigen Münzen zu haben, die zum Beispiel genau für den Münzautomaten der erkehrsbetriebe
irgendeiner Schweizer Stadt nötig sind. Bei älteren Münzautomaten kann man zum Beispiel keine 2 Franken-Stücke verwenden. Das Problem stellt sich beim Touristen auch, wenn er die Parkgebühren
zahlen muss oder telefonieren will.
Auch für das Bezahlen der Parkgebühren ist oft nicht das richtige Kleingeld zur Hand. Einzelne Städte haben wohl eine nicht wiederaufladbare Wertkarte zum Bezahlen von Parkgebühren eingeführt. Diese gilt aber nur in einer Stadt und innerhalb dieser Stadt nur an einzelnen Orten; das Beschaffen dieser Karten
ist nicht einfach.
Aber auch für den Schweizer ist es nicht immer einfach, das richtige Münz oder die richtigen Noten zur Hand zu haben, um ein Bahnbillet zu lösen, um zu parkieren oder zu telefonieren. Besonders mit der
vermehrten und auch begründeten Reduktion der Bedienungszeiten der Bahnschalter auf kleineren Stationen stellt sich das Problem beim Bahn fahren vermehrt. Im Gegensatz dazu bietet einer Reise mit dem Auto viel weniger Hindernisse. Meistens kann problemlos mit einer Kreditkarte Benzin getankt werden, und die Notenautomaten an den Tankstellen nehmen mehr Notensorten an, als die Billetautomaten der SBB. Wenn nötig, kann man zu einer andern Tankstelle fahren, welche die entsprechende Kreditkarte nimmt. Der Unterschied zwischen Auto und öffentlichem Verkehrsmittel ist besonders gross, wenn für mehrere Personen Billette für verschiedene Transportmittel (z.B. Tram, Bahn,
Postauto) gelöst werden müssen. In solchen Fällen ist der Konkurrenzvorteil des Autos enorm.
Die SBB sehen vor, die nächste Generation von Billetautomaten für marktübliche Kreditkarten auszurüsten. Dies ist ein riesiger Fortschritt, besonders für Gäste aus dem Ausland. Bei den städtischen Verkehrsbetrieben ist dies aber nicht vorgesehen.
Bei den relativ kleinen Beträgen für Tram- oder Busbillete ist der Aufwand mit Kreditkarten unverhältnismäsig gross. Für eine Taxe von z.B. 2 Franken muss der Pin-Code eingegeben werden, das
Lesegerät muss die Karte prüfen und mit dem Pin-Code vergleichen. Das Lesegerät muss den abgebuchten Betrag elektronisch an die Kreditkarten-Zentrale weiterleiten. Der technische Aufwand dafür
ist gross und dementsprechend auch die Kosten. Zudem ist eine Lösung, die nur auf Kreditkarten beruht, unter dem Aspekt des Datenschutzes nicht unproblematisch.
Für kleinere Beträge wäre es zweckmässig, eine Gesamtschweizerische aufladbare Wertkarte für öffentliche Verkehrsbetriebe (SBB, Trams, Postauto usw.), für Parkgebühren und für Telefongespräche zu haben. Weiter könnte die Karte auch im Bereich Bahnverpflegung - in den Bahnhöfen und im Zuge -
und für kleine Beträge (Depot für Schliessfächer, Gepäckrolli, Kiosk) eingesetzt werden können.
Solche Wertkarten sind zum Teil im Ausland schon eingeführt (z.B. Metro New York). Möglicherweise könnte das von den PTT und den Schweizer Banken für Ende 1996 geplante Wertkartensystem "Cash" dafür dienen. Die Karte soll durch möglichst viele Leute im In- und Ausland und ohne administrativen Aufwand beschafft und allenfalls wieder aufgeladen werden können und nicht auf Inhaber von Postcards oder Bancomat-Karten beschränkt sein.
Mit der Wertkarte sollen besonders die Hindernisse für den Passagier der öffentlichen Verkehrsmittel abgebaut werden. Wenn gleichzeitig der Betrieb für die Bahnen vereinfacht werden kann, umso besser.
Aber die Karte soll nicht in erster Linie dazu dienen, buchhalterische Probleme der Bahnen, wie zum Beispiel die Verteilung der Einnahmen aus Verbundabonnementen auf verschiedene Bahnen, zu lösen.
Dati: OpenParlData · CC BY 4.0