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Per una vita sana fin dalla nascita

(23.3183)MozioneLiquidato
Svizzera15 mar 2023
Interventi(3)
Ordinato per Data dell'intervento, Decrescente
3 Risultati
  • Votazione
    Intervento
    Svizzera
  • testo del discorso
    Elisabeth Baume-Schneider(Partito Socialista)
    Svizzera

    Les glucides sont nécessaires au bon fonctionnement de notre organisme, mais comme cela a été relevé, une consommation de sucre trop élevée doit être évitée, plus particulièrement pour les enfants en bas âge, car les habitudes alimentaires se prennent très tôt. On le sait: le sucre en quantité exagérée participe au développement du surpoids et de l'obésité, qui favorisent eux-mêmes des maladies non transmissibles.

    Dans notre pays, les exigences légales relatives aux aliments pour les nourrissons et enfants en bas âge sont spécifiquement réglementées dans l'ordonnance du Département fédéral de l'intérieur sur les denrées alimentaires destinées aux personnes ayant des besoins nutritionnels particuliers. Ainsi, la composition des produits et la teneur en glucides doivent être indiquées sur l'emballage, ce qui permet de faire un choix. Pour certaines catégories de produits, en particulier pour les nourrissons et les enfants en bas âge, des valeurs maximales en sucre ajouté sont également fixées. L'Office fédéral de la sécurité alimentaire et des affaires vétérinaires (OSAV) met aussi à disposition, sur son site Internet, des informations utiles pour les parents en particulier, en vue d'offrir une alimentation saine et variée aux bébés, nourrissons et petits enfants.

    L'acceptation de la motion poserait des problèmes, car interdire les produits contenant du sucre destinés aux enfants ou réduire unilatéralement leur teneur en sucre n'est guère possible. En effet, les produits sont souvent fabriqués par des entreprises internationales; soit ces dernières devraient donc les produire spécifiquement pour le marché suisse - ce qui, vu la taille de notre marché, n'est guère réaliste -, soit les produits risqueraient peut-être de disparaître du marché.

    De plus, la Suisse - cela a été mentionné - se fonde sur les normes internationales établies par le Codex Alimentarius des Nations Unies, qui font foi pour le commerce international des denrées alimentaires. Les normes appliquées par la Suisse et l'Union européenne sont la plupart du temps plus strictes que celles du Codex Alimentarius, notamment lorsqu'elles concernent les bébés, les nourrissons et les jeunes enfants. Vu que la législation suisse est alignée sur celle de l'Union européenne, interdire ou légiférer unilatéralement créerait donc des obstacles techniques au commerce, ce que le Conseil fédéral souhaite éviter.

    Je ne reviendrai pas sur la référence faite à l'OMS; cela a été mentionné. Par contre, je précise que l'OSAV s'appuie régulièrement sur ces recommandations de l'OMS, qui constituent une référence utile dans sa politique d'information sur les risques inhérents à une alimentation trop sucrée. Je peux vous assurer que nous continuerons à suivre l'évolution des connaissances scientifiques et à nous engager dans le cadre du Codex Alimentarius.

    Pour les différents éléments mentionnés, le Conseil fédéral propose le rejet de la motion.

  • testo del discorso
    Manuela Weichelt(La Sinistra)
    Svizzera

    Unsere Kinder sind unsere Zukunft, und es ist unsere Verantwortung, ja, es ist unsere Pflicht, ihnen den bestmöglichen Start in ein gesundes Leben zu ermöglichen. Ich fordere Sie deshalb auf, gemeinsam mit der Allianz Ernährung und Gesundheit für die Einführung einer zuckerfreien Babynahrung einzutreten.

    Verschiedene Organisationen sind Mitglied der Allianz Ernährung und Gesundheit, unter anderem die Krebsliga Schweiz, verschiedene landwirtschaftliche Zentren, Pädiatrie Schweiz, Public Health Schweiz, die Schweizerische Herzstiftung, die Schweizerische Zahnärztegesellschaft, die Stiftung für Konsumentenschutz sowie viele Verbände aus dem Ernährungsbereich. Die Allianz Ernährung und Gesundheit gab Ihnen in der ersten Sessionswoche die Möglichkeit, sich in der Galerie des Alpes über den Zucker in der Nahrung und die von ihm verursachten gesundheitlichen Schädigungen zu informieren.

    Die frühkindliche Ernährung spielt eine entscheidende Rolle für die körperliche und geistige Entwicklung unserer Kinder. Ein überhöhter Zuckerkonsum kann gemäss einer Fülle von epidemiologischen Untersuchungen und klinischen Interventionsstudien mit einem erhöhten Risiko für viele verschiedene Erkrankungen in Zusammenhang gebracht werden: Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, Blutfett-Stoffwechselstörungen, Gicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und Leberverfettung, um nur einige zu nennen.

    Ich habe erst kürzlich von einem Hepatologen gelesen, der jeden Tag in der Klinik nichtalkoholische Leberverfettung bei Kindern diagnostiziert - die Folge einer Kombination aus Bewegungsmangel und dem Verzehr ungesunder Snacks, Lebensmittel und Getränke. Viele der beschriebenen Erkrankungen können durch intensive medikamentöse und nichtmedikamentöse Behandlungen gemildert oder teilweise geheilt werden. Allerdings sind die Beeinträchtigung der Lebensqualität und die durch diese Erkrankungen entstehenden Kosten enorm. [PAGE 1244]

    Die ersten Lebensmonate und -jahre legen den Grundstein für die zukünftigen Ernährungsgewohnheiten. Je früher Kinder mit freiem Zucker in Kontakt kommen, desto eher entwickeln sie eine Präferenz für den süssen Geschmack. Kinderärztinnen und -ärzte empfehlen deshalb, den Konsum von Zucker so früh wie möglich zu reduzieren, um eine erhöhte Appetenz nachhaltig zu verringern. Ausserdem wirkt Zucker auf das Belohnungszentrum im Gehirn. Er hat eine ähnliche Wirkung auf das Gehirn wie Drogen und somit Suchtpotenzial. Die Erhebung der Schweizer Konsumentenorganisationen von 2022 ergab Folgendes ... (Glocke und Zwischenruf des Präsidenten: Darf ich Sie bitten, noch zuzuhören - das ist der letzte Vorstoss. Besten Dank!) Danke. 94 Prozent der Lebensmittel, deren Verpackungsdesign sich an Kinder richtet, entsprechen nicht den Ernährungskriterien der WHO. Ausserdem - ich weiss nicht, ob Sie das wissen - gibt es in der Schweiz keine ungesüssten Kindergetränke. Leider verbergen sich in vielen handelsüblichen Babyprodukten noch immer unnötige und schädliche Zuckerzusätze.

    Ich erlaube mir noch einen Hinweis an die Frau Bundesrätin bzw. an das zuständige Amt. (Zwischenruf des Präsidenten: Können wir uns einigen, dass wir jetzt noch zwei Minuten still sind? Dann ist das viel angenehmer für die Rednerin und für alle, die im Saal anwesend sind. Bitte noch zwei, drei Minuten, und dann kommen wir zur Abstimmung. Bitte, Frau Weichelt, Sie haben das Wort.) Danke. Der Bundesrat erwähnt das Modell für Nährstoffprofile für Produkte für 6- bis 36-monatige Säuglinge bzw. Kleinkinder der WHO. Er begründet seinen Antrag auf Ablehnung der Motion mit dem Verweis auf dieses Modell. In der im Modell enthaltenen WHO-Empfehlung stehen jedoch genau die gleichen Worte wie in meiner Motion. Aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt lautet die WHO-Empfehlung: "Kein Zusatz von freien Zuckern oder Süssstoffen, einschliesslich von Mono- und Disacchariden, Sirup, Nektar und Honig, Fruchtsäften und Fruchtkonzentraten [...] sowie Süssstoffen ohne Zucker." Es ist an der Zeit, diese Richtlinien auch zu übernehmen.

    Sie sehen, dass in einer zuckerfreien Babynahrung grosses Potenzial zur Förderung der Gesundheit steckt. Eine Zuckerreduktion führt nicht zuletzt auch zu Einsparungen von Gesundheitskosten. Packen wir also die Gesundheitskosten an der Wurzel an und nicht erst dann, wenn die Leute schon krank sind.

    Ich komme zum Schluss. Lassen Sie uns Verantwortung übernehmen: Schützen wir unsere Kinder, und ermöglichen wir ihnen einen gesunden Start ins Leben!

    Ich bitte Sie deshalb, meiner Motion 23.3183, "Ein gesunder Start ins Leben", zuzustimmen und damit ein Zeichen für die Zukunft unserer Kinder zu setzen.

Dati: OpenParlData · CC BY 4.0