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Hans Schori · UDC

de
Grand Conseil (BE)2 sept. 2024
Hans Schori, Wiler bei Seedorf (SVP), Einzelsprecher. Ich möchte einfach abschliessend noch etwas sagen, damit man die Relationen richtig sieht. Ich bin ein voller Verfechter und ich mag den Romands den zusätzlichen fünften Sitz, den es mit dieser neuen Berechnung mit grösster Wahrscheinlichkeit gibt, von Herzen gönnen.

Was hier aber noch nicht gesagt worden ist: Aus eigener Kraft können die Romands – ich nehme die Zahlen dieser Legislatur, in der es noch vier Sitze sind, die sie gemäss der Berechnung zugute haben – nur einen Sitz besetzen. Die anderen drei mussten unter den frankofonen Listen umgewandelt werden. Das heisst: In diesem Saal sitzen eigentlich drei Romands anstelle von Gewählten auf deutsch- oder gemischtsprachigen Listen. Das ist gut so, und es ist auch richtig.

Wenn nun jemand auf einer deutsch- oder auf einer französischsprachigen Liste angerechnet wird – zurzeit ist es niemand – und dieser zurücktreten würde und die Bedingungen gelten würden, wie dies der Antrag beinhaltet, würde dies heissen, dass automatisch ein Französischsprachiger nachrücken müsste. Es könnte gut sein, dass auf der gemischt- oder deutschsprachigen Liste kein Romand mehr ist und man quasi einen von aussen holen muss. Dies hat Professor Glaser in seinem Gutachten ganz klar gesagt: Das wäre in diesem Rahmen nicht mehr demokratisch zu vertreten.

Deshalb, liebe Antragsteller: Wir haben diese Sache x-mal diskutiert und ich habe eigentlich gemeint, wir hätten Konsens in dieser Sache. Niklaus von Flüe: Machen Sie den Zaun nicht zu weit. Ich bitte alle, dies abzulehnen. So haben wir eine gute Sache für die Romands, eine ganz gute Sache, und das tut mir wohl. Merci.

Transcription
tagblatt.gr.be.ch
Institution
Grand Conseil

Données: OpenParlData · CC BY 4.0