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Margret von Bergen · PEV

de
Grand Conseil (BE)11 juin 2024
Margret von Bergen, Uetendorf (EVP), Mitmotionärin, Fraktionssprecherin. Ja, der Bereich der Alterspsychiatrie ist ein bisschen ein Stiefkind, würde ich sagen. Es ist ein langjähriges Thema, das man immer so vor sich herschiebt.

Ich habe in den Akten gelesen, dass 2011 hier im Saal eine Planungserklärung überwiesen wurde für ein Konzept für Lebensformen von psychisch chronisch erkrankten Personen im AHV-Alter. Ich habe letztes Jahr in der Sommersession eine Anfrage gemacht, die Anfrage Nummer 21, in der ich den Regierungsrat gefragt habe, wo diese Thematik steht.

So, wie ich erfahren habe, ist dazu noch keine konkrete Umsetzung geschehen. Der Regierungsrat schreibt dazu in der Antwort auch noch, dass er ab 2024 in der Teilstrategie Langzeitversorgung innerhalb der Gesundheitsstrategie nächste Schritte erarbeiten will. Im Rahmen dieser Arbeit soll auch evaluiert und geprüft werden, ob in der Alterspsychiatrie überhaupt Handlungsbedarf besteht.

Die vorliegende Motion verlangt eine psychiatrische ambulante Versorgung, die auch in Anbetracht der aktuellen schwierigen Versorgung eine wichtige Rolle in der Alterspsychiatrie einnimmt. Es ist aufgrund der schon lange erkannten Notlage in der Alterspsychiatrie unverständlich, dass der Regierungsrat die vorliegende Motion abschreiben und als erledigt deklarieren will.

Uns als EVP ist es wichtig, dass der Aspekt der Alterspsychiatrie und Lösungsansätze, wie sie jetzt auch gerade diese Motion fordert, in die Teilstrategie der Langzeitversorgung integriert und bearbeitet werden. Die EVP-Fraktion unterstützt die Motion in allen 4 Ziffern und bestreitet die Abschreibung.

Transcription
tagblatt.gr.be.ch
Institution
Grand Conseil

Données: OpenParlData · CC BY 4.0