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Tabea Bossard-Jenni · PEV

de
Grand Conseil (BE)4 mars 2026
Tabea Bossard-Jenni, Oberburg (EVP), Fraktionssprecherin. Wir reihen uns in die Reihen der EDU, der FDP, der Grünen und der SP ein. Wir von der EVP finden die Antwort der Regierung sehr schlüssig. Die Zuständigkeiten seien beim Bund. Das ist gemäss Antwort der Regierung eine ziemlich eindeutige Sache.

Abgesehen vom Formalen führen Klimaanlagen und Kältemittel zu einem negativen Einfluss auf unsere Umwelt. Sie tragen zur Erwärmung unseres Klimas bei. Heute sei das mit den Kältemitteln besser. Wenn wir aber eine Lösung heute vervielfachen, ist es so, wie Peter Haudenschild gesagt hat: Die beste Energie ist die, die wir nicht brauchen.

Klimaanlagen aufgrund der zunehmenden Hitze sind eine selbsterfüllende Prophezeiung. Mit deutlich weniger negativen Einflüssen sind ein passiver Hitzeschutz, eine Beschattung, die Gebäudeisolation oder Begrünung verbunden. Uns ist bewusst, dass es viele Bestandesbauten gibt, bei denen es einfacher ist, wenn man einfach ein Klimagerät einbaut, als einen passiven Hitzeschutz zu realisieren. Mehr Klimageräte führen aber schlussendlich zu mehr Energieverschwendung. Und bevor wir Klimaanlagen mit Bewilligungsfreiheit fördern, gilt es für uns, andere Unterstützungsmechanismen für einen nachhaltigen Hitzeschutz zu prüfen und zu fördern. Aus diesem Grund lehnt auch die EVP-Fraktion diese Motion ab.

Transcription
tagblatt.gr.be.ch
Institution
Grand Conseil

Données: OpenParlData · CC BY 4.0