Thomas Gerber · Les VERT-E-S
Ich entschuldige mich auch, dass der Antrag nicht publiziert wurde, aber ich kann nicht viel dafür. Eingereicht wurde er richtig. In den Mails war der Antrag enthalten, aber schlussendlich orientiert man sich ja an dem, was auf der Internetseite publiziert wird, und dafür habe ich Verständnis.
Wir von der grünen Fraktion finden das Vorgehen, wie es jetzt mit diesem Kredit gelaufen ist, eigentlich sehr, sehr ungut. Auch wenn man davon ausgeht, dass schlussendlich die 550’000 Franken, die der Kredit umfasst, um 750’000 Franken günstiger sind, als wenn es die Kapo mit ihren Leuten selber machen würde, stellen sich mir doch Fragen, weshalb die Diskrepanz so gross ist.
Mir ist das völlig klar ... – Ich habe mich in den letzten Tagen ein bisschen schlau gemacht dazu, wie die Ausbildung in diesen Überwachungsfirmen ist. Bei der Kantonspolizei gibt es eine gute – sogar eine sehr gute – und lange Ausbildung. Die Kapo-Mitarbeitenden haben auch staatshoheitliche Aufgaben, sie tragen Waffen und dürfen von den Schusswaffen Gebrauch machen. Das sind alles Dinge, welche die Überwachungsfirma nicht machen darf – aber dass dies einen dreimal höheren Lohn rechtfertigen soll, begreife ich nicht ganz und sehe ich nicht ganz ein.
Das Vorgehen, dass man eigentlich nichts mehr dazu sagen kann, dass die Verträge unterschrieben sind und man am Schluss nur noch über einen Kredit abstimmen kann, goutiert die grüne Fraktion nicht. Daher stimmt die grüne Fraktion diesem Kredit nicht zu. Merci für die Aufmerksamkeit.