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Sebastian Kölliker · SP

de
Grand Conseil (BS)17 mars 2021

Ich muss ein Missverständnis ausräumen, das allenfalls entstehen kann beim Lesen des Anzugs. Man will keine neue Stelle schaffen. Es gibt genug Angebote und Stellen, zum Beispiel die Aidshilfe beider Basel. Es geht nicht darum, mehr Bürokratie zu schaffen, sondern die Angebote, die es gibt, zu bündeln, zu koordinieren, um so den Fächer etwas zusammenzunehmen, da in Basel-Stadt nicht ganz klar ist, wo man sich bei welchen Themen melden soll. Stellen Sie sich vor, sexuelle Gesundheit würde an der Stelle der Berufsbildung stehen. Wir haben ein wunderbares Berufsbildungszentrum, wo man hingehen kann und sich über alle Facetten der Berufsbildung informieren kann. Und je nach Ernsthaftigkeit der Frage gibt es noch ein Beratungsgespräch oder eine andere Stelle, an die man sich wenden kann. Denken Sie sich eher so etwas bei diesem Anzug. Es geht auch darum, das GD zu motivieren und weiter zu unterstützen, in dieser Sache vorwärts zu machen, auch weiter auszuloten, welche Möglichkeiten es gibt, um das Thema besser zu bewirtschaften, ihm einen politischen Auftrag gibt, das so zu machen. Das GD hat in der Antwort auf eine schriftliche Anfrage von Jessica Brandenburger gesagt, dass es etwas machen möchte. Wenn man noch Sukkurs gibt und sagt, dass wir das auch unterstützen, die Angebote zu bündeln und bei nächsten Verhandlungen mit Subventionsnehmerinnen und -nehmern das Thema anzusprechen. Ich bitte Sie, den Anzug zu überweisen, nicht um zusätzliche Bürokratie zu schaffen, sondern um die Angebote zu bündeln und eine Übersicht zu schaffen, was noch fehlt und wo Lücken bestehen, und das GD zu motivieren, in dieser Sache Fortschritte zu erzielen.

Transcription
bs.recapp.ch
Institution
Grand Conseil

Données: OpenParlData · CC BY 4.0