Silvia Frey
Grossrätin Silvia Frey,
Grossrätin Silvia Frey Appenzell, unterstützt den Antrag von Grossrätin Helen Koller und spricht sich für die Ergänzung von Abs. 3 in Art 9 aus. Bauherr Hans Dörig verweist auf die geltenden Normen des Bundes, welche aus seiner Sicht nicht reichen. Es muss in dem Gesetz auch um ein Statement für das Velofahren gehen. Wie Grossrätin Helen Koller gesagt hat, geht es in diesem Gesetz in erster Linie um das Velofahren im Alltag. Für die Kinder auf dem Schulweg, für Erwachsene auf dem Arbeitsweg und für ältere Menschen, die zum Einkaufen das Velo benützen. Für diese Menschen müssen gute Voraussetzungen geschaffen werden. Das heisst, dass die Velowege sicher und attraktiv sein müssen. Erst mit einem guten Velowegnetz für den Alltag schaffen wir es, dass mehr Leute aufs Velo umsteigen und dass das Velo für mehr Menschen eine Alternative zum motorisierten Verkehr wird. Auch Mountainbiker sollen auf sicheren Velowegen auf ihre Routen kommen. Menschen, die Velo fahren, tun nicht nur sich selbst etwas Gutes, sie verursachen weniger schwere Unfälle, belasten die Strassen weniger und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz. Dazu braucht es eine gesetzliche Grundlage, die sichere Velowege nicht behindert, sondern fördert.