Markus Wenger · PEV
Wir haben hier einen Vorstoss, welcher als Idee eine Fähre anbietet mit Ausgangspunkt Spiez, auf der anderen Seite Gunten, Merligen. Für mich sind die Ausgangspunkte nicht so wichtig, welche hier zum Prüfen aufgegeben werden. Ich sehe es ähnlich wie Kollegin de Meuron, die sagt, dass man den Fächer auftun müsste. Deshalb bin auch ich der Meinung, dass man eigentlich einmal alles, was zwischen einer Luftseilbahn und einem U-Boot ist, in diesem Bereich anschauen müsste und überlegen, wo man wie auf den See ausweichen könnte.
Ursula Zybach hat erwähnt, dass es einem Thuner wohl nicht in den Sinn kommt, auf der linken Seite hinaufzufahren, um zu überqueren. Ich sehe dies auch so. Hingegen gibt es ja auch Leute, die in Zweisimmen sind, oder beispielsweise der Frutiger, der irgendwie auf die andere Seite möchte. Dann würde es natürlich Sinn machen, wenn er ins wunderschöne Spiez fahren könnte, schwup, auf die andere Seite hinüber. Ähnlich ist es auch für die Velofahrer, für die Biker. Wenn diese nämlich von Sigriswil herkommen, ist es relativ unangenehm, dem See nach hinauf oder hinunter zu fahren. Auch dort wäre die Fähre ziemlich praktisch.
Deshalb, denke ich, wäre es wert, dies zu prüfen. Im Gegensatz zur GLP bin ich der Meinung, dass es eben gerade nicht viel Geld kosten würde, dies einmal zu prüfen und eventuell während einer gewissen Zeit einmal einen Versuchsbetrieb mit einem älteren Schiff zu machen und hinzuschauen. Deshalb wird die EVP-Fraktion dieser Idee, zu versuchen, diesen Wasserweg irgendwie zu nutzen, zustimmen.