Sibyl Eigenmann · Le Centre
Mein Votum habe ich verändert, abgeändert, gelöscht aufgrund der Voten vor mir. Deshalb gehe ich – glaube ich – gar nicht mehr gross darauf ein. Ich möchte einfach nur sagen, dass es ein Freudenfest werden soll. Es soll ein Fest für die Frauen, für den Fussball in Bern und Thun werden. Die Mitte-Fraktion unterstützt in diesem Fall beide Kredite: denjenigen heute und auch jenen, der später noch kommt.
Zum Antrag Kohli und weitere: Bern kann Feste feiern. Dass die Stadt Bern grosse Feste feiern kann, dass sie eine Sportstadt ist, hat sie schon mehrmals bewiesen. Vor 16 Jahren an der Euro 2008 – 16 Jahre ist es schon her, das schockiert ein bisschen – gingen die Bilder mit den orangen Fans auf dem Bundesplatz und auf der Kornhausbrücke um die Welt: eine Stadt voller orange bekleideter Holland-Fans. Zu Ehren von ihnen, weil es ein so schöner Anlass gewesen war, weil man so wunderbare Tage mit diesen Fans verbracht hatte, heisst die Kornhausbrücke seither Korenhuisbrug.
Das soll jetzt auch nächstes Jahr für die Frauen ermöglicht werden, und hierbei Geld zu sparen, ist definitiv fehl am Platz. Wir sind es den Frauen schuldig, dass sie genau so ein Freudenfest feiern können wie die Männer vor 16 Jahren. Wahrscheinlich wird es nicht reichen, dass wir nächstes Jahr den Eurovision Song Contest (ESC) nach Bern holen werden. Wahrscheinlich bekommt den Zuschlag eine andere Stadt, aber stellen wir wenigstens sicher, dass die Frauenfussball-Europameisterschaft nächstes Jahr in Bern und Thun ein Freudenfest für uns Frauen und für den Fussball wird.
Danke, dass sie den Antrag und die beiden Kredite unterstützen.