Elisabeth Dubler · Les VERT-E-S
Die Einführung des Vorstossrechts für das kantonale Jupa ist ein entscheidender Schritt, um die politische Partizipation der jungen Leute in unserem Kanton zu stärken. Dieses Recht gibt den Jugendlichen nicht nur die Möglichkeit, aktiv an der politischen Gestaltung teilzunehmen, sondern es verleiht ihnen auch die Befugnis, konkrete Vorstösse einzubringen. Und wer jetzt das Gefühl hat, dass mit dieser neuen Möglichkeit für das Jupa eine Flut von Vorstössen kommt, den kann ich beruhigen: Die Jugendlichen sind sich der Verantwortung, die dieses Recht mit sich bringt, bewusst, und sie werden dieses Mittel sehr bedacht einsetzen. Die Vorstösse, die erarbeitet werden, gehen durch ein Plenum, werden diskutiert und müssen von einer Mehrheit unterstützt werden. Das ist nicht einfach ein leichtfertiger Prozess. Die Einführung des Vorstossrechts zeigt aber, dass wir ihre Stimme hören und ihre Perspektive in unsere politischen Entscheidungen miteinbeziehen wollen. In welcher Form dies passiert, wird mit der Überweisung noch bestimmt; Casimir hat es ausgeführt.
Mit diesem Vorstoss geben wir den jungen Menschen in unserem Kanton das Recht und die Möglichkeit, unsere Politik aktiv mitzugestalten. Die Politik, die wir hier machen, die Entscheide, die wir hier in diesem Saal fällen, prägen die Zukunft unseres Kantons. Daher ist es aus meiner Sicht zentral, dass die Zukunft, also die jungen Leute in unserem Kanton, mitreden können und die Zukunft auch mitgestalten können. Ich danke Ihnen deshalb für die Unterstützung.