Matthias Egli
- Parti
- Grünliberale
- Parlement
- Conseil municipal (BE)
- Page du Parlement
- Profil officiel
- Sexe
- Homme
- Né(e) le
- 1978
- Langue
- Allemand
- Organe source
- 351
- Enregistrement mis à jour
- 20.08.2026
- Premier import
- 14.08.2025
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- InterventionMatthias Aebischer, Direktor TVSConseil municipalPoint de l'ordre du jour 13: Postulat Matthias Humbel (GFL), Tanja Miljanovic (GFL): Vernünftige Verkehrsprüfung für den Langsamverkehr am Eigerplatz; Annahme
Matthias Aebischer, Direktor TVS: Wie der Postulant respektive die Postulantin richtig beschreibt, sind die Verkehrsströme auf dem neu gestalteten Eigerplatz für alle nicht einfach zu erfassen. Das erachten auch wir so, das erachte auch ich so und wir empfehlen deshalb, das Postulat als erheblich zu erklären. Aber damit keine allzu grosse Euphorie aufkommt, möchte ich klar betonen, dass wir Massnahmen im Bereich Markierungen und Signalisation ins Auge fassen. Eine komplette Neugestaltung erachten wir nach dem erst 2017 fertiggestellten Eigerplatz als ein nicht nachhaltiges Unterfangen. Danke für die Aufmerksamkeit.
- InterventionVelostrasse Schlösslistrasse unterbruchsfrei gestaltenN° 2024.SR.0344Matthias Aebischer, Direktor TVSConseil municipalPoint de l'ordre du jour 11: Postulat Matthias Humbel/Michael Ruefer (GFL)/Bettina Jans-Troxler (EVP): Velostrasse Schlösslistrasse unterbruchsfrei gestalten; Annahme
Matthias Aebischer, Direktor TVS: Der Gemeinderat hat Verständnis für das Anliegen der Postulant*innen und beantragt dem Stadtrat deshalb, das Postulat als erheblich zu erklären. Dies, obwohl sein Handlungsspielraum beim Übergang Schlösslistrasse-Zieglerstrasse äusserst gering ist. Die Zieglerstrasse ist eine Hauptstrasse. Das haben wir so noch nicht gehört. Es ist nicht nur eine wichtige Strasse, sondern eine Hauptstrasse. Auf diesen gelten die Vortrittsregeln nach eidgenössischem Strassenverkehrsgesetz, das heisst, Fahrzeuge auf der Hauptstrasse haben immer Vortritt. Bei der Prüfung des regionalen Basisstrassennetzes vor einem Jahr wurde die Zieglerstrasse als Hauptstrasse bestätigt. Dies ist übrigens Aufgabe der Regionalkonferenz Bern-Mittelland, in welcher ich die Stadt Bern in der Kommission Verkehr vertrete. Die Zieglerstrasse wird also wohl noch lange eine Hauptstrasse bleiben. Da wir jedoch die Situation auch als unbefriedigend taxieren, sind wir bereit, das Ganze trotz des eingeschränkten Handlungsspielraums noch einmal zu prüfen und zu versuchen, die Lage mit zum Beispiel zusätzlichen Bodenmarkierungen zu verbessern. Sie wurden bereits angetönt. Wir geben unser Bestes. Danke für die Aufmerksamkeit.
- InterventionMatthias Aebischer, Direktor TVSConseil municipalPoint de l'ordre du jour 9: Farbsack-Abfuhr: Verzicht auf die Einführung und Beendigung des Pilotversuchs
Matthias Aebischer, Direktor TVS: Ich habe mir überlegt, ob ich nach dem Votum der Stadträtin Stöckli überhaupt noch etwas sagen soll oder ob ich alles umschreiben soll. Nein, ich sage jetzt das, was ich vorgehabt habe. Es wurde jetzt viel geredet über diese Container-Pflicht und über diese Farbsackabfuhr. Die meisten Fakten liegen, auch dank der detaillierten Ausführung der Kommissionssprecherin, auf dem Tisch, sodass ich noch zwei, drei grundsätzliche Gedanken erläutern kann. Als ich zu Jahresbeginn mein neues Amt in Angriff nahm, erklärte man mir gleich zu Beginn, dass es in der Abteilung Entsorgung und Recycling dann noch eine grosse Baustelle gäbe, das Farbsack-Trennsystem. Es war dann mehr oder weniger mein erstes Geschäft, in das ich mich im Detail einlesen durfte. Ich habe mich mit der Historie, Berichten und Protokollen befasst. Ich hatte unzählige Sitzungen und ich würde behaupten, dass ich heute ein Container- und Farbsackspezialist bin. Bei der Aufarbeitung dieser Geschichte stellte ich mir natürlich auch die Frage: Hätte man das Ganze verhindern können? Oder meine ganz persönliche Frage bei solchen Aufarbeitungen ist immer: Hätte mir das auch passieren können? Ich habe die Antwort bereits in der Kommission und auch an der Medienkonferenz gegeben. Ich wäre genau am selben Ort gelandet. Das hätte mir also auch passieren können, denn dieser Fall ist so komplex und vertrackt, dass es schwierig war, die beiden Projekte Farbsackentsorgung und Container-Pflicht auseinanderzuhalten. Erst spät hat man realisiert, dass in der Stadt Bern auf die Schnelle keine umfassende Container-Pflicht zustande kommt, die obligate Basis für das ganze Projekt. Schauen wir vorwärts, oder besser gesagt, Sie haben vorwärtsgeschaut und den Gemeinderat im letzten Jahr beauftragt, das Projekt zu teilen in ein Projekt Container-Pflicht und in ein Projekt Farbsackabfuhr.
Bei der Farbsackabfuhr – ich kann es kurz machen – empfiehlt Ihnen der Gemeinderat aus ökologischen und ökonomischen Gründen, den Versuch zu beenden. Mit den verbleibenden rund 400 Teilnehmer*innen ist das separate Einsammeln zweimal die Woche weit weg von einer nachhaltigen Entsorgung und auch finanziell geht es in die falsche Richtung. Jährlich resultiert zurzeit ein Minus von einer halben Million Franken. Beim zweiten Geschäft, bei der Container-Pflicht, empfiehlt Ihnen der Gemeinderat nun einfach einmal zu starten, ganz nach dem Motto: "Jeder Container zählt." In einem ersten Schritt möchten wir im Frühling den Stadtteil 3 mit Containern beliefern, denn dort sind uns die Verhältnisse nach den bisherigen Arbeiten bestens bekannt. Wer in einem anderen Stadtteil wohnt, einen geeigneten Containerstandort hat und die Stadt anfragt, erhält ebenfalls bereits einen Container. Ausgenommen bei all diesen Überlegungen ist die Altstadt, der Stadtteil 1. Dieser wird zu einem späteren Zeitpunkt geprüft. Sollten Sie dem Geschäft zustimmen, beauftragen Sie uns zudem, die für die Umsetzung notwendigen Anpassungen beim Abfallreglement zu erarbeiten und Ihnen diese im nächsten Jahr vorzulegen. Für diese Arbeiten empfehlen wir Ihnen, zulasten der Erfolgsrechnung von Entsorgung und Recycling einen Planungskredit einer Million Franken freizugeben sowie 1,1 Mio. Franken für die sofortige Auslieferung der Container Anfang nächsten Jahres. Dieser Betrag beinhaltet auch die Gratisabgabe der Container, Sie haben das gehört. Ich bin überzeugt von diesem pragmatischen, unkomplizierten Vorgehen. Es kommt den Beladerinnen und Beladern zugute, welche nicht mehr schwere Lasten heben müssen. Man sieht am Morgen bald keine aufgerissenen Kehrichtsäcke mehr. Es entlastet die Quartiersammelstellen und das neue System ermöglicht eine Entsorgung für die Stadtbernerinnen und Stadtberner rund um die Uhr. Und noch etwas: Parallel zur Projektplanung haben wir die Stadtberner Bevölkerung zum Thema Entsorgung befragt. 95% der Leute sind mit der Entsorgung hier in Bern sehr zufrieden oder zufrieden. Das freut mich natürlich sehr. Vier von fünf Personen begrüssen eine zukünftigen Container-Abfuhr in der Stadt Bern, beurteilen also einen Systemwechsel hin zu Containern als positiv. Ich bitte auch Sie, der Vorlage zuzustimmen. Noch zu den Anträgen: Den beiden Anträgen der PVS-Kommission können wir in dieser Form zustimmen. Das habe ich ja bereits so in der Kommissionssitzung gesagt. Es sind Prüfaufträge, Herr Stadtrat Lutz, Prüfaufträge. Die Anträge 3 bis 8 der SVP hingegen lehnen wir allesamt ab. Die Container-Pflicht auf Neubauquartiere zu beschränken, wäre nicht das, was unser Konzept will. Für das Strassenbild gibt es klare Richtlinien, welche wir mit dem Stadtplanungsamt am Erarbeiten sind. Der Rhythmus der Kehrichtabfuhr ändert sich nicht: Zweimal pro Woche, Herr Feuz, zweimal pro Woche. Somit ändert sich auch die Leistung der Stadt nicht – Thema „Gebührenreduktion”. Und die Geruchsemissionen nehmen nicht zu – Stichwort „mehrmalige Leerungen” im Sommer. Und Kehrichtnomaden und wilde Deponien wird es mit dem neuen System gemäss unseren Einschätzungen weniger geben als heute. Weiter ins Detail gehen möchte ich hier nicht, bin aber gerne noch für individuelle Gespräche dazu zu haben, denn ich bin ein Container-Spezialist geworden. Ich danke für die Aufmerksamkeit.
- InterventionGesamtsanierung SeftaustegN° 2024.TVS.0052Matthias Aebischer, Direktor TVSConseil municipal
Matthias Aebischer, Direktor TVS: Ich versuche noch einmal ein bisschen zu ordnen, damit Sie wissen, um was es geht. Die Gesamtsanierung des Seftaustegs kostet fast doppelt so viel, als ursprünglich geplant. Das haben Sie von Tanja Miljanovic gehört. Das ist unschön, ist aber leider kaum zu vermeiden. Vor eineinhalb Jahren haben Sie einen Kredit von 1,5 Mio. Franken bewilligt und nun müssen wir einen Nachkredit von 875'000 Franken beantragen. Dies aus zwei Gründen: Sie haben das ein bisschen mitbekommen. Der eine war so nicht vorhersehbar, der andere hat mit der aktuellen Marktsituation im Korrosions- und Metallbausektor zu tun. Aus statischen Gründen können wir die Leitungen nicht der Brücke anhängen, sondern müssen neben dem Steg eine separate Werkleitungsbrücke erstellen. Das war für uns bei Projektbeginn nicht vorhersehbar und hat nun deutliche Mehrkosten zur Folge. Der zweite Grund ist die Situation auf dem Markt. Auch das haben Sie gehört, ging doch bei uns nur eine einzige Offerte ein. Eine Situation, die wir auch bei anderen Projekten erleben. Dieser ausgedünnte Markt treibt die Preise in die Höhe – gerade im Metallbausektor eben. Das hat nicht nur für uns finanzielle Folgen. Somit komme ich zum Rückweisungsantrag der SVP. Aufgrund des Auftragsvolumens mussten wir die Arbeiten öffentlich ausschreiben, das mussten wir tun. Das haben wir vor gut einem Jahr gemacht und es gab, wie gesagt, nur eine einzige Offerte. Weil wir bei der Sanierung des Schönausstegs eine ähnliche Situation erlebt haben, entschieden wir uns, die Arbeiten nicht noch einmal auszuschreiben. Es bestünde sogar das Risiko, dass mögliche Angebote noch höher ausfallen würden als das aktuelle, und das wäre sicher nicht im Sinne des Antrags der SVP, im Gegenteil.
- InterventionLeistungsauftragsbericht BERNMOBILN° 2022.TVS.000064Matthias Aebischer, Direktor TVSConseil municipal
Matthias Aebischer, Direktor TVS: Sehr geehrte Frau Vizestadtratspräsidentin, sehr geehrte Stadträt*innen, lieber Gemeinderatskollege, ich möchte mich zu den Detailzahlen nicht mehr äussern. Dies hat ja die Kommissionssprecherin Seraphine Iseli bereits getan. Vielmehr erlaube ich mir eine grundsätzliche Bemerkung zur Zusammenarbeit mit Bernmobil Ich war im Nationalrat viele Jahre Mitglied der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen, welche auch für die bundesnahen Betriebe wie SBB, Post oder Swisscom zuständig ist. Mit der Eignerstrategie versuchte man, die Eigenwilligkeit dieser Betriebe in den Bereichen Service public-Abbau, Expansionsgelüste oder exorbitanten CEO-Salären in Zaume zu halten. Oft fühlte sich diese Arbeit eher als gegeneinander denn als miteinander an. Dies ist bei Bernmobil ganz anders.
Von Beginn weg ist mir hier auf städtischer Ebene aufgefallen, dass die selbständigen öffentlich-rechtlichen Anstalten wie eben Bernmobil oder auch EWB primär für die städtische Bevölkerung unterwegs sind. Die Arbeit ist ein Miteinander im Sinne der Stadt, im Sinne der städtischen Bevölkerung. Allein die Lohnstruktur, sei es im operativen wie auch im strategischen Bereich, unterstreicht meine Aussage. Schätzen wir diese gute Zusammenarbeit und tragen wir Sorge dazu, dass dies noch möglichst lange so bleibt.
In diesem Sinn und Geist sage ich auch noch kurz etwas zum Antrag betreffend Inkasso-Massnahmen bei armutsbetroffenen Personen. Bernmobil ist bereits heute bestrebt, Bussenverfügungen gegen armutsbetroffene Personen zu vermeiden. Dies entspricht dem Willen des Gemeinderates. Bei Personen mit Wohnadresse in der Stadt Bern wird die Adresse bei der städtischen Einwohnerkontrolle überprüft. Falls bei einer Person das Sozialamt oder das Amt für Erwachsenen- und Kindesschutz als Korrespondenzadresse hinterlegt ist, wird die Rechnung an diese Adresse verschickt und Bernmobil verzichtet auf die Erstattung einer Anzeige. Dies alles betrifft jedoch nur Fälle von Personen mit Wohnort in der Stadt Bern. Bei allen anderen ist dieses Vorgehen nicht möglich. Insgesamt geht Bernmobil aus meiner Sicht mit der notwendigen Sorgfalt und Sensibilität vor und bewegt sich dabei im gesetzlich vorgegebenen Rahmen. Die ersten zwei Punkte des Antrags lehnen wir aus diesem Grund ab. Punkt 3 können wir, wie bereits in der Interpellationsantwort geschildert, annehmen. Der Gemeinderat wird das Thema im Städteverband einbringen und allgemein die Übernahme der Berner Praxis propagieren.
Dann noch zu den neuen Anträgen: Die auf die heutige Sitzung eingereichten 13 Anträge der SVP kommen Ihnen ja möglicherweise bekannt vor. Zumindest die Anträge 2 bis 7 zur Wintertauglichkeit haben wir hier in diesem Rat schon besprochen. Daher möchte ich jetzt nicht noch einmal im Detail darauf eingehen. Wir sind dran. Im Verwaltungsrat haben wir schon verschiedene Massnahmen beschlossen, die Verbesserungen mit sich bringen. Ich bleibe auch dabei: Es gibt Wetterlagen, die sind nicht voraussehbar und auch in Zukunft schwierig zu bewältigen. Ich sage es auch noch einmal: Wir geben unser Bestes. Auch die Anträge zu Bernmobil während Demonstrationen, das sind die Anträge 8 bis 13, wurden hier schon diskutiert. Auch hier sind wir dran, flexibel zu werden und geeignete Massnahmen zu finden, welche die Verfügbarkeit der Busse und Trams während Demonstrationen erhöhen. Es ist nicht immer so einfach, wie es tönt, denn es braucht nicht nur zusätzliche Busse oder spezielles Rollmaterial, sondern es braucht auch das entsprechende Personal dazu. Auch hier werden wir uns verbessern. Beim Antrag 14 der Bargeldbezahlung ist die Stossrichtung von Bernmobil ebenfalls bekannt. Man kann heute immer noch mit Bargeld ein Ticket kaufen. Bernmobil hat sich deshalb entschieden, ihre bestehenden Billettautomaten mit Bargeld-Zahlfunktion bis 2035 weiter zu betreiben.
- MotionErstunterzeichnende/r
- InterpellationErstunterzeichnende/rKoordination und Entwicklung Smart City Stadt BernN° 2017.SR.000036
- PostulatMitunterzeichnende/rSchaffung von „Urbanen Wohnzonen“N° 2017.SR.000116
- PostulatMitunterzeichnende/rGastromeile in der unteren AltstadtN° 2018.SR.000169
- PostulatMitunterzeichnende/r
- Conseil législatif
- Partie
- Groupe parlementaire
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