KG

Katharina Gallizzi

Actif
Grünes Bündnis
Conseil municipalVI - Bümpliz-Oberbottigen

Mandat
Parti
Grünes Bündnis
Circonscription
VI - Bümpliz-Oberbottigen
Numéro de siège
104
Page du Parlement
Profil officiel
Personnel
Sexe
Femme
Né(e) le
1976
Profession
Biologin
Langue
Allemand
Contact
Téléphone
031 556 86 67
Adresse
Burgunderstrasse 99
3018 Bern
Références et source
Organe source
351
Enregistrement mis à jour
06.07.2026
Premier import
14.08.2025
Comportement de vote(1941)
  1. Ja
    Conseil municipal
    Résultat: 43 Oui · 5 Non · 13 Abst. · 18 Absent
  2. Ja
    Conseil municipal
    Résultat: 43 Oui · 20 Non · 1 Abst. · 15 Absent
  3. Nein
    Conseil municipal
    Résultat: 9 Oui · 48 Non · 1 Abst. · 21 Absent
  4. Ja
    Conseil municipal
    Résultat: 52 Oui · 6 Non · 2 Abst. · 19 Absent
  5. Abwesend
    Conseil municipal
    Résultat: 13 Oui · 38 Non · 5 Abst. · 23 Absent
Intérêts

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Interventions(60)
  1. Intervention
    MitgliedConseil municipal
    Point de l'ordre du jour 5: Sanierung Knoten Nordring / Breitenrainstrasse / Schulweg; Ausführungskredit

    Katharina Gallizzi (GB) für die Fraktion: Auch ich werde nicht allzu ausufernd werden. Trotzdem möchte ich kurz etwas dazu sagen. Grundsätzlich finden wir das vorliegende Geschäft positiv. Die notwendige Aktualisierung der Lichtsignalanlage wird zum Anlass genommen, den Knoten klimafreundlicher zu gestalten. Anstatt eines Abbiegers für Autos wird in der Ecke, wo Kings Kebab ist, neu ein entsiegelter Minipark mit zusätzlichen Bäumen entstehen.

    Wir sehen auch, weshalb die Lichtsignalanlage in diesem Fall notwendig ist und begrüssen es sehr, dass durch die neue Ampelsteuerung eine grüne Welle für die Velos in beide Richtungen erreicht werden soll. Denn schliesslich ist die Aufgabe dieser Ampel die Dosierung des motorisierten Verkehrs. Sie sollte nicht die Velos aufhalten.

    Nicht alles ist aber rosig. Darum bin ich auch ans Redner*innenpult gekommen. Es gibt zwei Punkte, die wir gerne geändert hätten. Zum einen ist das Temporegime auf dem Nordring zu nennen. Es beträgt momentan immer noch 50 und soll auch im Zuge der Umgestaltung des Knotens. nicht auf 30 gesenkt werden. Im Vortrag ist lapidar zu lesen: "Eine Änderung des Temporegimes ist im Projekt nicht vorgesehen." Aus unserer Sicht ist das eine verpasste Chance. Denn die Geschwindigkeitsbegrenzung wird in der Bauphase gesenkt. Aus unserer Sicht wäre es darum am einfachsten, gleich mit diesem Temporegime 30 weiterzufahren, auch wenn die Bauphase vorbei ist. Ebenfalls hätten wir uns gewünscht, dass das nordseitige Trottoir auf dem Schulweg verbreitert würde, wenn hier in der Gegend schon gebaut wird. Der Perimeter dafür sei zu klein und es bräuchte zusätzliche umfangreiche Abklärungen, heisst es von der Verwaltung und dem Gemeinderat. Das heisst, wir werden diesem Geschäft natürlich zustimmen, wünschen uns aber, dass diese zwei offenen Punkte, nämlich das Temporegime und auch die Verbreiterung des Trottoirs auf dem Schulweg, möglichst schnell im Rahmen anderer Projekte angegangen wird.

  2. Intervention
    MitgliedConseil municipal
    Point de l'ordre du jour 16: Interfraktionelle Motion Fraktionen GB/JA!, GFL/EVP, GLP/JGLP, SP/JUSO (Franziska Grossenbacher, GB/Claude Grosjean, GLP/Brigitte Hilty Haller, GFL/Michael Sutter, SP) - übernommen durch Nora Krummen (SP): Bypass nur mit echter Stadtreparatur; Begründungsbericht
  3. Intervention
    MitgliedConseil municipal
    Point de l'ordre du jour 14: Velostation Bahnhofzugang Länggasse; Ausführungskredit (Investitionskredit) 2. UG und Kredit für wiederkehrende Ausgaben (Betrieb der Velostation) 2. UG (Abstimmungsbotschaft)
  4. Intervention
    Digitalstrategie 2025 2025.PRD.0042
    MitgliedConseil municipal
    Point de l'ordre du jour 14: Digitalstrategie der Stadt Bern; Genehmigung

    Katharina Gallizzi (GB) für die Fraktion: Ich glaube, ich kann mich ein bisschen einreihen in das, was schon mehrfach gesagt wurde. Ich glaube, ich war noch selten so einig mit sehr vielen Leuten in diesem Rat. Das ist doch schön. Aber ich möchte auch noch auf ein paar andere Aspekte eingehen, die bis jetzt noch nicht genannt wurden.
    Wir begrüssen es, dass die Stadt eine Digitalstrategie hat. Das ist enorm wichtig, weil die unaufhaltsam voranschreitende Digitalisierung um uns herum so schnell geht. Da brauchen wir einen Kompass, der angibt, in welche Richtung die Stadt geht. Das Motto "Einfach für alle" ist in diesem Zusammenhang schon mal vielversprechend. Denn es gibt viele Menschen, die der rasanten Entwicklung im digitalen Bereich nicht folgen können und so mehr und mehr im Alltag abgehängt werden. Wenn Tickets plötzlich nur noch auf der App gekauft werden können anstatt am Billettautomaten, wenn ich überall nur noch mit Karte zahlen kann oder wenn man Formulare nur noch online ausfüllen kann, dann verlieren wir leider einen Teil der Gesellschaft, der plötzlich nicht mehr am öffentlichen Leben teilhaben kann. Das bedeutet nicht, dass Digitalisierung schlecht ist. Sie ist für viele Menschen ein Segen und macht das Leben einfacher.

    Aber es ist leider nicht für alle so. "Einfach für alle" ist also ein enorm wichtiges Motto. Und auch, dass sich die Stadt in der Strategie auf die Fahne schreibt, eine Vorbildfunktion für die inklusive Gesellschaft zu sein, begrüssen wir sehr. Allerdings haben wir unsere Zweifel, dass dieses Ziel mit dieser Strategie auch wirklich umgesetzt werden kann. Es wird betont, dass die Strategie nicht zu Mehrkosten, sondern zu einem gezielteren Mitteleinsatz führen wird. Weiter soll die Stadt sicherstellen, dass genügend Ressourcen für die Unterstützung von Menschen zur Verfügung stehen, die mit der Digitalisierung Mühe haben. Diese Mittel werden aber nirgends eingestellt, sondern sollen daher kommen, dass mit der Digitalisierung Mittel eingespart werden können. Es tut mir leid. Aber entweder ist das blauäugig oder einfach Augenwischerei. Nach all den grossen Digitalisierungsprojekten der letzten Jahre sollten wir wirklich alle inklusive der Verfassenden dieser Strategie begriffen haben, dass Digitalisierungsprojekte komplex und in der Regel sehr kostenintensiv sind und man in der Regel auch nichts spart mit ihnen. Und aus meinem Arbeitsalltag weiss ich auch, dass auch Arbeitszeit nicht gespart werden kann. Die anstehenden Arbeiten ändern sich vielleicht. Aber sie werden nicht weniger. Anstatt dass man Daten von Hand erfasst, muss man jetzt einfach die Software warten, die das übernimmt. Und bitte versteht mich nicht falsch, ich sage nicht, dass Digitalisierung schlecht ist. Aber wir dürfen uns nichts vormachen. Mit Digitalisierung kann man keine Mittel sparen.

    Wenn die Ziele dieser Strategie zur inklusiven Gesellschaft also Wirklichkeit werden sollen, muss man auch zusätzliche Mittel dafür einstellen, denn sonst verlieren wir die Schwächsten der Gesellschaft auf dem Weg in die Zukunft. Was uns ebenfalls an der Strategie stört, ist, dass viele enorm grosse Themen, das haben wir vorhin schon gehört, die wir jetzt schon seit über zehn Jahren, seit ich in diesem Stadtrat bin, besprechen, nicht in dieser Strategie vorkommen. Hier zu nennen ist zum Beispiel eben diese Abhängigkeit von grossen Tech-Anbietern und die immer kleiner werdende digitale Souveränität. In der Strategie steht nichts dazu, was man dagegen tun möchte. Einzig unter Risiken der digitalen Entwicklung wird die Abhängigkeit von Tech-Anbietern erwähnt. Wie man aber damit umgehen will, bleibt nach der Lektüre dieser Strategie ein Rätsel. Darum nehmen wir sicher die Planungserklärung 5 an. Ebenfalls unerwähnt bleibt, und das haben wir auch schon mehrmals gehört, ist, weshalb sich die Stadt zum Beispiel entschieden hat, mit Office 365 zu arbeiten und alles jetzt in dieser Cloud zu machen. Lediglich bei den Kosten wird irgendwo in einem Nebensatz von Microsoft-Enterprise-Lösungen gesprochen. Wir haben das bereits mehrfach hier erwähnt: Wir stehen dieser Strassenrichtung enorm kritisch gegenüber, denn sie ist nicht nur sehr teuer und führt zu Abhängigkeiten, sondern wirft auch datenschutztechnisch sehr grosse Fragen auf. Aber unabhängig von der Haltung von GB/JA! finden wir, und das hat Raffael vorhin auch sehr schön gesagt, dass man zumindest über diese Cloud-Strategie sprechen sollte. Denn sie ist das Fundament der Digitalisierung. Und wenn das nicht einfliesst, dann ist diese Strategie nicht so, wie wir sie gerne hätten.
    Auch finden wir es natürlich vorbildlich, dass die Digitalstrategie die ökologische Nachhaltigkeit thematisiert. Aber wenn man sich das jetzt genauer anschaut, dann bleibt dieses Versprechen eine Worthülse. In der Umsetzung heisst es. Ich zitiere: "Durch die Digitalisierung, Harmonisierung und gemeinsamen Nutzung von Daten, Prozessen und Infrastruktur steigert Bern die Ressourceneffizienz. Sie fördert technologische und organisatorische Innovation, welche die ökologische und soziale Nachhaltigkeit unterstützen." Da hätte ich unter Ökologie doch etwas mehr erwartet. Was ist zum Beispiel mit Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft, nachhaltiger Beschaffung, die Konsequenz, den ökologischen Fussabdruck einer Lösung zu berücksichtigen, etc.? All dies müsste in der Digitalstrategie explizit irgendwo erwähnt werden, aber auch das sucht man leider vergebens.
    Die Digitalisierung ist einer der zentralen Teile unserer heutigen Gesellschaft. Darum ist es wichtig, sich immer wieder die Frage zu stellen, wo wir eigentlich hinwollen. Starre Abläufe in diesem volatilen Umfeld sind sicher nicht optimal. Und wir verstehen darum, dass die Stadt gesagt hat, sie habe einen dynamischen Ansatz. Aber wie das auch meine Vorredner*innen schon gesagt hat, scheint es uns extrem wichtig, dass man einmal einen Zwischenstopp macht und sich das Gesamtbild anschaut und diese Strategie überarbeitet. Darum braucht sie auch eine Laufzeit, wie das die Planungserklärung 3 verlangt.

    Die Anträge der Mitte lehnen wir ab. Wie ich bereits gesagt habe, gehen wir nicht davon aus, dass man mit Digitalisierung Kosten sparen und irgendwie effizienter werden kann. Das heisst nicht, dass man sie nicht machen soll, aber trotzdem finden wir diese Anträge nicht ganz zielführend und werden sie ablehnen.
    Zusammenfassend kann man sagen, dass die Strategie einige wichtige Punkte aufnimmt, sie aber bei genauerem Hinschauen oft nur sehr unbefriedigend ausführt. Wir werden darum alle Planungserklärungen von AL-PdA-TIF annehmen, denn sie werden hoffentlich dazu beitragen, die Strategie etwas zu schärfen. Wenn diese Planungserklärungen nicht angenommen werden, dann werden wir die Digitalstrategie ablehnend zur Kenntnis nehmen und sonst neutral.

  5. Intervention
    MitgliedConseil municipal
    Point de l'ordre du jour 10: Dringliches interfraktionelles Postulat GFL, SP/JUSO, GB/JA: Städtische Handlungsspielräume gegen Leerkündigungen – regulatorische Möglichkeiten; Annahme

    Katharina Gallizzi (GB), Einzelvotum: Ich würde gerne den Ordnungsantrag auf Schliessung der Redner*innen-Liste stellen. Ich finde es auch ein sehr wichtiges emotionales Thema. Wir haben jetzt sehr, sehr, sehr lange über dieses Postulat gesprochen und ich denke, es ist alles gesagt. Es hat sehr viele Einzelredner*innen gegeben und ich denke, wir könnten jetzt mal aufhören.

Contributions(465)
Appartenances(6)
  • Commission
    Conseil municipal
    • Vizepräsidium15.01.2026 – 31.12.9999en cours
    • Mitglied23.01.2025 – 16.01.2026
  • Commission
    Conseil municipal
    • Stellvertretendes Mitglied12.01.2023 – 31.12.9999en cours
    • Kommissionspräsidium22.01.2021 – 14.01.2022
    • Mitglied17.01.2019 – 13.01.2023
    • Mitglied16.02.2018 – 29.06.2018
  • Commission ad hoc
    Conseil municipal
    • Vizepräsidentin12.01.2018 – 18.01.2019
    • Mitglied12.01.2017 – 18.01.2019
  • Conseil législatif
    Conseil municipal
    • Mitglied15.01.2015 – 31.12.9999en cours
  • Groupe parlementaire
    Conseil municipal
    • Mitglied15.01.2015 – 31.12.9999en cours

Images(1)

  • Version 1
    01.01.2025 – 31.12.2199

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