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DE

Daniel Eugster

Actif
PLR.Les Libéraux-RadicauxFDP
Grand CouncilArbon

Mandat
Parti
PLR.Les Libéraux-RadicauxSource: FDP
Groupe parlementaire
FDP
Circonscription
Arbon
Page du Parlement
Profil officiel
Personnel
Sexe
Homme
Né(e) le
14. Mai 1973
Profession
Haustechnik-Unternehmer
Contact
Téléphone
071 454 60 61
Adresse
Hohenbühlweg 3
9306 Freidorf
Références et source
Organe source
TG
Enregistrement mis à jour
18.09.2026
Premier import
14.08.2025
Intérêts(12)
Badges d'accès

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Interventions(35)
  1. Kantonsrat
    Intervention
    Grand Council
    Ich spreche für die FDP-Fraktion. Wir treten auf die Vorlage geschlossen ein und danken der Kommission für die Arbeit sowie speziell dem Kommissionspräsidenten für den verständlichen Bericht. Wir unterstützen grundsätzlich den Revisionsvorschlag in der Kommissionsfassung. Die in der Kommissionsberatung getroffenen Anpassungen sehen wir als konstruktiv und richtig. Kritisch beurteilen wir aber den neuen § 70a. Diese zusätzliche kommunale Mehrwertabgabe verteuert Wohnund Gewerberaum, bremst Investitionen, erschwert die innere Verdichtung und führt zu Rechtsunsicherheit. In der Detailberatung werden wir vertieft darauf zurückkommen. Die FDP-Fraktion wird einem Antrag auf Streichung von § 70a einstimmig zustimmen und diesen unterstützen. Wir sind für Eintreten.
  2. Kantonsrat
    Intervention
    Grand Council
    Als Motionär bin ich, ehrlich gesagt, enttäuscht über die ablehnende Haltung von Regierung und Büro. Es fehlt mir der Wille, Dinge zu hinterfragen, Prozesse zu optimieren und Ressourcen zeitgemäss zu führen. Wer effizienter werden will, muss messen können – messen, analysieren, optimieren. Das ist kein Luxus, das ist Führung. Jede Unternehmerin weiss das, jeder Verbandspräsident weiss das, und – ich hoffe –, auch jede Gemeindeverwaltung weiss das. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung. Ich bin in fünf Firmen als Inhaber und in mehreren weiteren Unternehmen als Verwaltungsrat und Beirat tätig. In allen wird eine strukturierte Stunden- und Leistungserfassung geführt, nicht zur Kontrolle, sondern als zentrales Führungsinstrument: zur Planung und Budgetierung, zur Optimierung von Prozessen und Strukturen, für das laufende Controlling und die Weiterentwicklung der Organisation. Das ist Standard, das ist Leadership, und das sollte auch für unseren Kanton gelten. Die Regierung argumentiert, die Erfassung sei zu aufwendig, zu teuer, zu ungenau. Ich sage: Das ist eine Ausrede. Wenn ein KMU mit 50 Mitarbeitern die Stunden für Akquisition, Offerten, Beratung und Ausführung erfassen kann, dann darf man erwarten, dass ein Kanton mit bald 4’000 Mitarbeitenden das auch schafft. Wenn der Kanton Aargau seit Jahren ein einfaches Pauschalsystem nutzt, dann kann auch der Thurgau ein Pilotprojekt starten. Wenn die Regierung sagt, die Motion bringe keinen Nutzen, dann frage ich: Wie kann man das beurteilen, ohne es je versucht zu haben? Was wir vorschlagen, ist kein Bürokratiemonster. Es ist ein Startschuss und ein Impuls für eine modernere, ehrliche Leistungs- und Zeiterfassung im Kanton Thurgau. Es geht hier wirklich nicht um Einschränkungen parlamentarischer Rechte. Es geht um Transparenz, es geht um Effizienz, und es geht um Kostenbewusstsein. Vielleicht wurden wir Motionäre von Regierungsrat und Ratsbüro schlicht auch falsch verstanden. Es geht um modernes Führungsverständnis, nicht um Kontrolle. Es geht um Verantwortung, nicht um Misstrauen. Ich sage es offen: Diese Motion kann auch als Startschuss für eine zeitgemässe Leistungs- und Zeiterfassung im Kanton Thurgau verstanden werden. Wer bei 4’000 Mitarbeitern nicht misst, führt im Blindflug. Es geht hier nicht um Einschränkungen parlamentarischer Rechte, sondern um Transparenz, Effizienz und Kostenbewusstsein. Unser Vorschlag ist pragmatisch, zeitgemäss und absolut machbar. Wer nicht misst, kann nicht besser werden. Darum bitte ich Sie, diese Motion erheblich zu erklären. Das ist kein Bürokratiemonster, sondern ein längst überfälliger Schritt zu mehr Professionalität, hier im Ratsbüro und in der Verwaltung. Lasst uns gemeinsam Kurs auf eine moderne Führung nehmen. Ich danke Ihnen für die Unterstützung.
  3. Kantonsrat
    Intervention
    Grand Council
    Es wurde schon mehrfach wiederholt: Der Mechanismus hat sich geändert, nicht unser kantonales Förderprogramm. Die Gesetzgebung zwingt uns zur Korrektur, nicht zur Expansion. Die Mindestausstattung bleibt bei 12 Mio. Franken, wie vom Grossen Rat hier beschlossen. Unser Förderprogramm wirkt, es baut Hürden ab, es zeigt Wirkung und löst Investitionen in mehrfachem Umfang aus. Das Energieförderprogramm des Kantons Thurgau setzt Energie frei, es schafft einen Rahmen und entfaltet Wirkung. Das laufend der aktuellen Situation angepasste Förderprogramm ist in der FDPFraktion weiterhin unbestritten. Darum: Wir haben Zusagen gemacht, und Zusagen muss man einhalten. Wir haben Gesetze, und Gesetze muss man respektieren. Wir haben Verantwortung, und Verantwortung darf man nicht einfach verschieben. Die Korrektur macht die Staatsrechnung ehrlicher und verhindert Verschiebungen in die Zukunft. Mit dem Nachtragskredit bleiben Gesetz, Wirkung und Glaubwürdigkeit im Lot. Der Nachtragskredit ist keine neue Politik, sondern eine gesetzliche Pflicht, eine finanztechnische Korrektur. Die FDP steht für Verlässlichkeit, saubere Finanzen und klare Rahmenbedingungen. Darum stimmen wir dem Nachtragskredit einstimmig zu. Danke.
  4. Mitglied GR
    Intervention
    Grand Council
    Ich spreche mich entschieden gegen die Streichung von § 107a zum Meldeverfahren aus. Das Verfahren hat sich in der Praxis unter anderem seit 2023 im Kanton Zürich hervorragend bewährt. Die nachweislichen, nachzulesenden Erfahrungen sind: Es beschleunigt die Umsetzung klimafreundlicher Technologien, zum Beispiel bei Wärmepumpenheizsystemen oder auch in der Elektromobilität. Es entlastet Behörden und Bauherren von unnötiger Bürokratie bei unproblematischen Vorhaben. Die 30-tägige Frist ermöglicht eine zügige Realisierung von Projekten. Und wichtig: Wichtige öffentliche und private Interessen bleiben. Dadurch bleibt die Prüfmöglichkeit gewahrt. Kritische Projekte, nicht vollständig eingereichte Unterlagen etc. haben weiterhin den ordentlichen Weg. In Zürich funktioniert das hervorragend auf dem digitalen Weg. Ich verstehe nicht, weshalb nicht das gut dokumentierte, austarierte und bewährte Zürcher Modell des Meldeverfahrens als Best Practice auch bei uns angewendet werden sollte oder könnte. Das Meldeverfahren ist ein wichtiger Schritt zur Förderung erneuerbarer Energien, Vereinfachung von Prozessen und zum Abbau von Bürokratie. Eine Streichung von § 107a wäre ein Rückschritt für unseren Kanton. Ich bitte Sie daher, dem Streichungsantrag nicht zuzustimmen und diesen abzulehnen.
  5. Mitglied GR
    Intervention
    Grand Council
    Die Antwort der Regierung zur warmen Progression, auch reale Progression genannt, lässt uns in der FDP-Fraktion kalt. Sie verkennt die Tatsache und die Wichtigkeit, dieses schleichende Problem endlich zu beheben. Die abwehrende Haltung ist weder konstruktiv noch kunden- und zukunftsorientiert. Die warme Progression, das ist mehrfach schon gesagt worden, sorgt heute dafür, dass Steuerpflichtige durch reales Wirtschaftswachstum in eine höhere Steuerstufe rutschen, obwohl ihr reales Einkommen kaum steigt. Das Ergebnis? Eine höhere Steuerbelastung ohne echte Mehrleistung. Besonders gravierend ist, dass immer mehr Menschen in die oberste Steuerprogression aufsteigen, was die Balance und Fairness unseres Steuersystems aushebelt. Eine generelle Ablehnung und Verkennung dieser und weiterer nötiger Korrekturen in unserem Steuersystem mit der generellen Begründung der angespannten Finanzlage stört mich sehr und bringt uns wirklich nicht weiter. Ich will, dass Steuern transparent, nachvollziehbar, einfach, schnell, logisch und fair deklariert werden können. Andere Kantone, wie Graubünden, machen es vor bezüglich der warmen Progression und prüfen Lösungen, um Familien und Fachkräfte gezielter zu entlasten. Lassen Sie uns diesem Beispiel folgen, nach Lösungen suchen und dem Prozess folgen, um den Ausgleich der warmen Progression angehen zu können. Denn eine Steuerpolitik, die gerecht ist, bleibt auch glaubwürdig. Die FDP-Fraktion unterstützt die Motion geschlossen und ist für ein faires und tragfähiges Steuersystem, das mit der Realität Schritt hält. Ich danke für Ihre Unterstützung.
Contributions(23)
Appartenances(21)

Images(2)

  • Version 1
    01.01.2025 – 04.10.2025
  • Version 2
    04.10.2025 – 31.12.2199

Données: OpenParlData · CC BY 4.0