Thomas Brönnimann · GLP
Ich übernehme hier noch ein bisschen die Rolle der Kassandra und warne einfach. Das Bankgeschäft ist im Moment sehr in Bewegung. Im Moment ist die Berner Kantonalbank ein sehr gut geführtes Unternehmen, eine «Cashcow». An dieser Stelle auch merci vielmals an die scheidende Verwaltungsratspräsidentin, Frau Hunziker, die, glaube ich, mit ihrer Strategie und ihrer Geschäftsleitung viel dazu beigetragen hat, dass das heute anders ist als vor 30 Jahren. Merci auch an den Regierungsrat, der sich heraushält. Das ist wohl, glaube ich, auch ein wichtiger Faktor. Ich möchte sogar so weit gehen: Die Berner Kantonalbank ist vielleicht die best geführte Bank mit der besten Strategie der ganzen Schweiz. Vielleicht hat nur der Kanton Solothurn noch eine bessere Strategie. Er hat nämlich keine Kantonalbank mehr.
Vielleicht in die Richtung all jener, die alle finden, man sollte doch so eine gute Kuh nicht schlachten, die so viel Milch gibt, sprich Dividenden. Diesen sage ich einfach nur: Dann, wenn die Kuh am meisten Milch gibt, hat sie am meisten Wert. Diese Dividenden sind natürlich im Kurswert integriert. Wir wissen, wir haben riesige Investitionen. Ich würde trotz allem lieber in neue Gymnasien und Berufsschulen investieren, als eine Art Staatskapitalismus zu betreiben, der in Banken und Energieversorger investiert. Wer weiss, wie es in 10 Jahren aussieht. Wenn wir dann die Verfassungsänderung nicht gemacht haben, werden wir weiterhin eine Staatsbank führen müssen. Das wissen wir, Staatsgarantie hin oder her, ... (Die Präsidentin bittet den Redner, zum Schluss zu kommen. / La présidente demande à l’orateur de conclure.) ... genauso, wie es bei den Spitälern ja auch ist.