Saltar al contenido principal

Seraina Patzen · GRÜNE

de
Grosser Rat (BE)10 mar 2026
Seraina Patzen, Bern (GRÜNE), Antragstellerin. Die Frauenhäuser hatten eine gut funktionierende Hotline aufgebaut. Diese hiess AppElle!. Die GSI dachte, sie könne es günstiger machen und löste AppElle! durch ein System ab, das nicht funktioniert. Es ist genau so, wie die Frauenhäuser im Vorfeld warnten: Ausserhalb der Bürozeiten wird die Hotline von Freiwilligen betreut, die nicht in einem System arbeiten, das für diese hochsensible Aufgabe geschaffen ist. Die neue Hotline hat extrem viele Schnittstellen zwischen der Betreuung der Hotline am Tag und in der Nacht, wo es zwei unterschiedliche Stellen sind, die das machen, und zwischen der Hotline und den Frauenhäusern, wo die Platzierungen passieren müssen.

Bei all diesen Schnittstellen droht die Gefahr, dass zentrale Informationen verlorengehen, dass Frauen in akuten Bedrohungslagen nicht mehr erreicht werden können und gezwungen sind, mehrmals ihre Geschichte zu erzählen, und dass sie zu spät das bekommen, was sie in dieser Notsituation brauchen.

Hier muss etwas geschehen, und es muss in Zukunft sichergestellt werden – oder wieder sichergestellt werden seit der Ablösung von AppElle! –, dass diese Schnittstellen zumindest reduziert werden. Es muss möglich sein, dass Frauen, die auf diese Hotline anrufen, sofort platziert werden können. Wir bitten Sie deshalb, mit dieser Planungserklärung ein Zeichen in diese Richtung zu senden. Es ist wirklich dringend nötig. Danke für Ihre Zustimmung.

Transcripción
tagblatt.gr.be.ch
Institución
Grosser Rat

Datos: OpenParlData · CC BY 4.0