Urs Graf · SP
Jetzt aber noch zu Raphael Lanz: Ich glaube, wenn wir zwei auf den Niesen gingen und sagen würden, wir kommen nicht herunter, bevor wir eine Lösung haben – ich glaube, wir würden das hinbekommen. Wenn Sie sagen würden, die nächsten 30, 40, 50 Mio. Franken, die wir an Steuern einsparen können, setzen wir nicht bei den Unternehmen ein, bei denen wir einigermassen im Schnitt liegen, sondern bei den Leuten zuunterst, die jetzt wirklich durch die warme Progression tangiert sind, dann sähe ich eine Lösung.
Aber für diese müssen wir jetzt etwas tun. Und weil der Kuchen halt nicht kleiner werden kann – die Ausgaben kennen wir –, ist es halt so, wie die Motionärin gesagt hat: Es muss unten ein bisschen entlastet werden; das macht oben minimal weniger. Man könnte auch bei den Pauschalsteuern ein bisschen anders rechnen. Man könnte das einmal aufdecken und diskutieren, was dort gemacht wird. Man findet schon Wege. Jetzt müssen jene unten entlastet werden, die grosse Mehrheit, die grosse Mehrheit in diesem Kanton. Merci vielmals.