Sandra Hess · FDP
Rigorose Vorschriften für möglichst viele Solaranlagen können in der Realität einfach dazu führen, dass man das Dach entweder gar nicht mehr anfasst aus lauter Angst, dass man dann gleich einen Haufen Solaranlagen bauen muss, dass man es nicht saniert oder dass man grundsätzlich auf Sanierungsmassnahmen verzichtet, weil man einfach das Geld, wie gesagt, nur einmal ausgeben kann. Im Ergebnis kann dies dazu führen, dass man weiterhin Energie irgendwie in die Atmosphäre entlässt oder, anders gesagt, verschwendet. Am besten ist ja immer noch der Strom, den man gar nicht braucht. Insofern ist es sicher richtig, dass man – ganz im Sinne des KEnG – vor allem auch auf die Gesamteffizienz der Gebäude und auch auf Effizienz bei bestehenden Gebäuden setzt.
Tools, um Offerten oder Berechnungen zu machen, was denn so Solaranlagen kosten würden, gibt es heute durchaus schon. Diese kann man einsetzen. Sie sind Teil der Sensibilisierung oder auch des Angstnehmens bei den Hauseigentümern: Man kann Befürchtungen entgegenwirken, dass das Ganze viel zu teuer wird oder nicht wirtschaftlich ist. Es gibt heute einfache Tools, wie sich die Leute schon Gedanken dazu machen können, und von daher ist es für uns auch absolut in Ordnung, wenn man sich eben auch mit Offerten auseinandersetzt und dies entsprechend ernst nimmt.
Also, noch einmal: Wir unterstützen diesen Rückweisungsantrag und würden diesem auch den Vorzug geben, wenn beide durchkommen.