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Alexander Feuz · Schweizerische Volkspartei

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Stadtrat (BE)13 mar 2025Alexander Feuz (SVP) für die Fraktion

Alexander Feuz (SVP) für die Fraktion: Wir lehnen den Vorstoss auch als Postulat klar ab. Und zwar, ich habe es schon vorab gesagt, wir haben auch eine Motion eingereicht, eben für genau den Erhalt des Gaswerks. Die Leitungen, die wir in der Stadt Bern haben, die müssen wir erhalten. Ihr habt vorhin diese Zahl gehört, 180 Millionen. 180 Millionen werden wir in den Sandsetzen, die EWB wird es in den Sand setzen. Dabei haben wir Leute, die investiert haben. Ich habe es vorhin gesagt, die Energieberatung hat bis vor wenigen Jahren die Leute ermutigt, Gas zu machen. Es gibt Alternativen, und jetzt macht man das kaputt. Man liquidiert mit einem Federstrich 180 Millionen Franken. Die Stadt Bern, die zu wenig Geld hat. Ihr seid verantwortungslos. Das ist eben die rot-grüne Klimapolitik, die uns in den Abgrund führt, die uns verarmen lässt, ähnlich wie in Deutschland. Wir haben hier eine Wertvernichtung von 180 Millionen. Ich rede nicht von 100'000 Franken. 180 Millionen Franken wird man vernichten, zerstören. Wisst ihr eigentlich, was das für Werte sind? Habt ihr euch das mal überlegt? Ich habe gesagt, vor dem Nachtessen, überlegt euch das. Wir kämpfen alle irgendwie um irgendeinen Kredit. Ich kann mich noch erinnern, als ich PEDIA geholfen habe, einen Kredit von 7500 Franken für Schulbücher zu bekommen, den man wegen einer Sparmassnahme kürzen wollte. Und jetzt zerstören bzw. zerschlagen wir 180 Millionen Franken. Also, ihr seid schlimmer als die Bilderstürmer in der Reformation, ihr zerstört alles.

Und wir haben Leute, die Gasheizungen brauchen. Vor wenigen Jahren hat man sie installiert, auf Empfehlung der Stadt Bern und jetzt zerstört ihr das. Wir haben aufgezeigt, was man hier für eine Alternative hat. Biogas, das soll jetzt auch nicht mehr gut sein, das will man auch nicht. Jetzt sage ich euch konkrete Beispiele: Dort im Kirchenfeld, wo ich wohne, kann man keine Solaranlagen auf die Dächer bauen, da muss man Laubsägearbeiten machen. Das bringt nichts, wenn man ein sogenanntes Krüppelwalmdach hat, das sind die Dächer mit den Vorbauten. Da kriegt man die Fläche nicht hin. Und dann könnt ihr auch nicht überall Wärmepumpen machen. An gewissen Orten habt ihr Moränen, die nicht geeignet sind. Da könnt ihr etwa sechs oder zehn Mal bohren. Sollen wir den Holzschnitzel machen? Oder was sollen wir machen? Oder wäre es nicht sinnvoll, dass man dort, wo es eben ist, dass man dort ein Gasleitungssystem lässt. Aber ihr zerschlagt das. Es wurde vorhin gesagt, dass nach Fukushima sich alle einig gewesen seien, dass man die AKW abstellt. Ich habe immer gesagt: Was ist Fukushima? Was hatten wir dort? Das war eine Überschwemmung. Die Japaner haben zu nah am Meer gebaut. Das war ein Fehler. Aber ich sage euch immer noch, es ist viel besser als das, was ihr jetzt macht. Die ganze Landschaft mit diesen blöden Windrädern verschandeln. Alle Landschaften mit Solarpanel eindecken. Schaut euch doch mal das an. Die Stiftung für Landschaftsschutz hat sich zu Recht dagegen gewehrt. Also es kann es nicht sein, dass man die schönsten Bergpanoramen mit diesen Windanlagen versieht, die auch noch die Vögel metzgen oder was auch immer. Also gerade ihr, die ihr die Tierschutzleute unter euch habt, von euch erwarte ich hier Unterstützung.

Und auch da, die Solarpanels, wo wirkt der Wirkungsgrad? Ich helfe euch dort bei der Interpellation. Da gehöre ich zu denen, die sagen, man muss dort auf den bestehenden Gebäuden Solarpanels machen. Aber man muss nicht jetzt hier die Bauern ermuntern auf einer grünen Fläche Solaranlagen und Solarfelder zu machen. Aber jemand, der einen Garagenanbau oder irgendwie Terrassen machen will, dem wird das aus Landschaftsgründen verboten. Nein, der Vorstoss hier, geht absolut in die falsche Richtung. Eine Wertverrichtung von 180 Millionen. Ich hoffe, die Basler nehmen das irgendwann in eine Schnitzelbank auf so. Die Stadt Bern, die zu wenig Geld hat – überlegt euch einmal die Zahl – vernichtet 180 Millionen Franken, obwohl man es noch braucht. Ich würde es einfach mal überlegen. Beim nächsten Sparkredit, da habe ich kein schlechtes Gewissen, wenn ich dort wieder einen Antrag von der PEDIA unterstütze, für einen Bücherkredit von 7500 Franken oder was auch immer. Ihr vernichtet hier mutwillig Steuergelder, EWG-Gelder. Ich muss sagen, so jemand sollte man eigentlich bevormunden. Merci.

Transcripción
bern.recapp.ch
Institución
Stadtrat

Datos: OpenParlData · CC BY 4.0