SF

Sofia Fisch

Exmiembro
Jungsozialisten
Stadtrat

Mandato
Partido
Jungsozialisten
Parlamento
Stadtrat
Página del Parlamento
Perfil oficial
Datos personales
Sexo
Diverso
Nacido/a el
1996
Profesión
Jurist*in
Idioma
Alemán
Referencias y fuente
Órgano de origen
351
Registro actualizado
04.07.2026
Primera importación
14.08.2025
Comportamiento de voto(1589)
  1. Ja
    Stadtrat
    Resultado: 66 · 5 No · 1 Abst. · 7 Ausente
  2. Abwesend
    Stadtrat
    Resultado: 1 · 0 No · 0 Abst. · 79 Ausente
  3. Abwesend
    Stadtrat
    Resultado: 1 · 0 No · 0 Abst. · 79 Ausente
  4. Abwesend
  5. Ja
    Stadtrat
    Resultado: 65 · 5 No · 1 Abst. · 8 Ausente
Intereses(2)
Credenciales de acceso

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Discursos(25)
  1. Discurso
    Sofia Fisch (JUSO) für die EinreichendenStadtrat
    Punto del orden del día 9: Motion Paula Zysset (JUSO), Sofia Fisch (JUSO), Anna Jegher (JA!), Muriel Graf (AL): Aufsuchende Jugendarbeit in allen Quartieren und in der Innenstadt; Ablehnung/Annahme Postulat

    Sofia Fisch (JUSO) für die Einreichenden: Liebe Zuhörende, Jugendliche orientieren sich nicht an administrativen Stadtgrenzen, sondern folgen ihren eigenen Bewegungsmustern und sozialen Netzwerken. Hinzu kommt, dass Bedarfsanalysen des TOJ gezeigt haben, dass eine zunehmende Verdrängung der Jugendlichen aus den Quartieren in die Innenstadt stattfindet. Diese Entwicklung erfordert eine Erweiterung der aufsuchenden Jugendarbeit. Sie muss einerseits in allen Quartieren präsent sein, um lokale Treffpunkte zu erhalten und Verdrängungsprozessen entgegenzuwirken. Die aufsuchende Jugendarbeit muss aufgrund dieser Entwicklung aber auch verstärkt in der Innenstadt aktiv sein. Wir wissen, dass die Innenstadt für Jugendliche und junge Erwachsene ein immer wichtiger werdender Treffpunkt ist. Sie zieht eine sehr heterogene Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen an, aus verschiedenen Gründen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Aufenthaltsdauern. Es stellen sich dabei viele offene Fragen. Gibt es sichere Orte, wo Jugendliche verweilen und sich den Raum aneignen können? Wo sind die Hotspots? Welcher Bedarf soll in der Innenstadt für Jugendliche gedeckt werden? Wie steht es um die Jugendkultur in der Innenstadt? Braucht es ein spezielles Team für die Innenstadt oder sollten Stadtteilteams der aufsuchenden Jugendarbeit die Verdrängungsbewegung der Jugendlichen mitverfolgen? Was den Bedarf angeht, haben wir es also im Moment mit einer Blackbox zu tun. Vor diesem Hintergrund sind wir zufrieden mit der Antwort des Gemeinderats. Es ist sinnvoll, die Motion in ein Postulat zu wandeln und dem Gemeinderat den Auftrag zu erteilen, den Bedarf in der Innenstadt abzuklären und im Prüfungsbericht aufzuzeigen. Die folgende Differenzierung zum Vortrag möchten wir noch betonen. Der Stadtrat hat an der Budgetdebatte vom letzten Jahr eine Erhöhung für den TOI um 300'000 Franken pro Jahr beschlossen. Diese Aufstockung bezieht sich auf das bestehende Angebot in den Stadtteilen 2 bis 6. Es geht um die Weiterführung des Pilot-Projekts. Unser Vorstoss, also die Forderung in unserem Vorstoss, geht weiter. Wir fordern aufsuchende Jugendarbeit in allen Quartieren. Dafür sind zusätzliche Ressourcen erforderlich, die über die bereits bewilligte Aufstockung hinausgehen. Wir halten an diesem Anliegen fest und bitten den Gemeinderat, im Bericht abzuklären, wie die Aufsuchung der Jugendarbeit in allen Quartieren organisiert werden könnte und welche zusätzlichen Ressourcen dafür erforderlich wären. Ich bitte euch, den Vorstoss als Postulat anzunehmen und danke euch für die Unterstützung.

  2. Discurso
    Sofia Fisch (JUSO), EinzelvotumStadtrat
    Punto del orden del día 6: Aufgaben- und Finanzplan (AFP) 2026 – 2029 mit Budget 2026; Abstimmungsbotschaft

    Sofia Fisch (JUSO), Einzelvotum: Ich möchte mich noch zu genau diesem Antrag 116 äussern. Ein Grossteil meiner Fraktion wird diesen annehmen, aber ich nicht. Ich bin einerseits inhaltlich nicht einverstanden mit der Haltung meiner Fraktion oder der Mehrheit meiner Fraktion. Werbung hat nur einen Zweck, sie soll in uns neue Bedürfnisse wecken, die den Konsum anstreben und somit Gewinne steigern. Beim Werbeverbot geht es um eine Grundsatzfrage. Lassen wir es zu, dass der öffentliche Raum durch Privatunternehmen und deren Werbung vereinnahmt wird? Hier haben wir es in der Hand. Es ist in städtischer Kompetenz, wie wir diese Frage beantworten wollen. Hier geht ihr ganz darin auf, bürgerliche Märchen und Ideologien als unweigerliche Wahrheiten darzustellen. Es ist nicht wahr, dass wir die Forderung dieser Motion versenken müssen, um den finanziellen Spielraum der Stadt Bern aufrechtzuerhalten. Bei einem Budget von 1,5 Mrd. Franken kommt es auf ganz andere Dinge an als diese 5 Mio. Franken. Ihr sagt: Die 5 Mio. Franken fehlen dann beim Sozialen. Und deswegen nehmt ihr diesen Antrag an. Ihr unterschlägt dabei aber, dass die 5 Mio. Franken nicht automatisch auf der Ausgabenseite abgebucht werden. Es ist eine aktive Entscheidung, dass die 5 Mio. Franken beim Sozialen gespart werden müssen, wenn wir die Einnahmen aus der Werbekonzession nicht mehr hätten. Es ist kein Naturgesetz. Es ist euer politischer Entscheid, ein ausgeglichenes Budget über ein Werbeverbot im öffentlichen Raum und über Ausgaben im Sozialen zu stellen. Die Art und Weise, wie ihr das Werbeverbot in der Budgetdebatte kippen wollt – da habt ihr recht, das kann man machen. Ich finde es aber ein bisschen feige. Ihr verhindert damit die Revision des Reklamereglements, bei dem wir inhaltliche Differenzen hätten ausdiskutieren können. Anstatt mit einem Antrag die Abschreibung der Motion zu verlangen, hättet ihr euch auch bei eurem Gemeinderat dafür einsetzen können, dass die Revision des Reklamereglements so rasch wie möglich vorangetrieben wird und im Rat hätte diskutiert werden können, sodass die Konzession nicht in Gefahr gewesen wäre. Zu allen anderen Anträgen in der TVS: Ich werde alle, die zu einem Leistungsausbau führen, annehmen.

  3. Discurso
    Sofia Fisch (JUSO), EinzelvotumStadtrat
    Punto del orden del día 2: Aufgaben- und Finanzplan (AFP) 2026 – 2029 mit Budget 2026; Abstimmungsbotschaft

    Sofia Fisch (JUSO), Einzelvotum: Ich sage kurz etwas zu den Anträgen, die ich als JUSO-Vertretung miteingereicht habe und danach noch zu denen, bei denen ich anders stimmen werde als meine Fraktion. Ich beginne mit den Anträgen, die ich als JUSO-Vertretung miteingereicht habe. Das sind die Anträge 35 und 36 und ich bitte euch wirklich, diese beiden anzunehmen. Wir leben in Zeiten, in denen Tag für Tag Menschen sterben. In Gaza werden unschuldige Menschen hier und jetzt, in diesem Moment, ermordet, vertrieben und ausgehungert. Mit dem Beitrag an UNRWA wird das Morden leider, wirklich leider nicht gestoppt. Aber wir übernehmen zumindest als Stadt unsere humanitäre Verantwortung und unterstützen eine Organisation, die im Gazastreifen unverzichtbare Arbeit leistet, und das insbesondere in Zeiten, in denen die Staatengemeinschaft ihre Verantwortung nicht wahrnimmt und diesen Genoziden nicht stoppt. Auch im Mittelmeer ist es die tödliche Flüchtlingspolitik Europas, die das Töten verursacht. Dieses Töten wird von der Schweiz mitgetragen. Als Stadt haben wir in diesem Rat bereits entschieden, dass wir ein sicherer Hafen sein wollen und dass wir diese unmenschliche Politik nicht mittragen wollen. Mit dem Beitrag an Sea-Eye können wir uns ein weiteres Jahr solidarisch zeigen und zehn Rettungseinsätze finanzieren.

    Jetzt sage ich noch kurz etwas zu den Anträgen, die ich annehmen werde oder bei denen ich einfach anders abstimme. Den Antrag 34 werde ich nicht annehmen: Ich sehe nicht ein, wieso das Jubiläumsfest der Ombudsstelle, dass den Mitarbeitenden zugutekommen würde und zur Sichtbarkeit dieser Ombudsstelle führen würde, wieso wir dieses Geld streichen sollten. Dann werde ich die Anträge 40 und 41 der AL-PdA-TIF-Fraktion zur digitalen Souveränität annehmen und die Anträge 52, 53 und 54 der GB/JA! werde ich ebenfalls annehmen.

  4. Discurso
    Sofia Fisch (JUSO) für die FraktionStadtrat
    Punto del orden del día 10: Motion Fraktion GB/JA! (Eva Krattiger/Seraina Patzen, JA!) - übernommen durch Lea Bill (GB): Klare Leitlinien für Polizeieinsätze an Kundgebungen; Begründungsbericht

    Sofia Fisch (JUSO) für die Fraktion: Der vorliegende Bericht fasst die bisherige Praxis des Gemeinderats durchaus gut zusammen und beschreibt, wann der Gemeinderat der Kantonspolizei strategische Vorgaben macht. Doch leider geht der Begründungsbericht nicht auf die konkreten Forderungen der Motionär*innen ein. Er prüft auch nicht ernsthaft, ob und wie diese Forderungen umgesetzt werden können. Stattdessen gibt der Gemeinderat eine vereinfachte Begründung ab. Allgemeingültige Richtlinien könnten dem Einzelfall und den unterschiedlichen Kundgebungssituationen nicht gerecht werden. Der SP-JUSO-Fraktion ist bewusst, dass die Polizei bei ihren Einsätzen ein gewisses Ermessen haben muss. Die geforderten Richtlinien schränken dieses Ermessen aber nicht ein. Vielmehr geben sie dem Gemeinderat respektive dem Sicherheitsdirektor Orientierung, wann es bei Polizeieinsätzen bei unbewilligten Kundgebungen strategische Vorgaben braucht, denn schliesslich muss der Gemeinderat auch heute schon irgendwie festlegen, wann er eine Kundgebung beispielsweise als heikel einschätzt. Hier könnten solche Richtlinien Sicherheiten schaffen. Solche Richtlinien können auch der Verwirklichung des Gleichbehandlungsgrundsatzes dienen. Werden Anhaltspunkte festgelegt, wann beispielsweise eine Kundgebung als eine mit Konfliktpotenzial eingestuft wird, können Willkür und Diskriminierung bei einer solchen Einstufung minimiert werden. Ohne solche Richtlinien ist es wahrscheinlicher, dass eine Demonstration beispielsweise aufgrund rassistischer Zuschreibungen als Kundgebung mit Konfliktpotenzial eingestuft wird. Zuletzt würden solche Richtlinien auch Transparenz schaffen. Sie machen es der Öffentlichkeit leichter, das Handeln des Gemeinderats respektive des Sicherheitsdirektors nachzuvollziehen und sie machen es auch möglich, dass man dieses Handeln besser kritisieren kann. Es ist also nicht so, dass es dem Gemeinderat nicht möglich wäre, die geforderten Richtlinien zu erlassen, es fehlt dem Gemeinderat schlicht am politischen Willen, dies zu tun. Als SP-JUSO-Fraktion nehmen wir das mit diesem Bericht erst einmal zur Kenntnis.

  5. Discurso
    Sofia Fisch (JUSO) für die EinreichendenStadtrat
    Punto del orden del día 15: Interfraktionelle Motion GB/JA!, GLP/JGLP/EVP (Sarah Rubin/ Ursina Anderegg, GB/Anna Jegher, JA!/Bettina Jans-Troxler, EVP)/Sofia Fisch (JUSO): Expertise von Menschen mit Behinderungen abholen

    Sofia Fisch (JUSO) für die Einreichenden: Vielen Dank, dass ihr bereit seid, diese Motion zu überweisen. Wir sind sehr erfreut darüber, dass ihr und auch der Gemeinderat bereit seid, eine gemeinderätliche Fachkommission zu schaffen, die aus Menschen mit Behinderungen besteht, die den Gemeinderat berät und ihre Expertise einbringen darf oder kann, wenn es um ihre Anliegen geht. Merci.

Contribuciones(113)
Afiliaciones(4)

Imágenes(1)

  • Versión 1
    01.01.2025 – 31.12.2199

Datos: OpenParlData · CC BY 4.0