JA

Janina Aeberhard

Exmiembro
Grünliberale
StadtratV - Breitenrain-Lorraine

Mandato
Partido
Grünliberale
Parlamento
Stadtrat
Circunscripción electoral
V - Breitenrain-Lorraine
Página del Parlamento
Perfil oficial
Datos personales
Sexo
Femenino
Nacido/a el
1990
Profesión
Politologin
Idioma
Alemán
Contacto
Correo electrónico
janina.aeberhard@gmx.ch
Teléfono
078 775 55 62
Referencias y fuente
Órgano de origen
351
Registro actualizado
06.07.2026
Primera importación
14.08.2025
Comportamiento de voto(1716)
Intereses

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Discursos(29)
  1. Discurso
    Janina Aeberhard (GLP) für die FraktionStadtrat
    Punto del orden del día 4: Zweijähriger Leistungsvertrag 2026-2027 Jugend- und Kulturzentrum Gaskessel; Verpflichtungskredit in Stadtratskompetenz

    Janina Aeberhard (GLP) für die Fraktion: Die Fraktion EVP-GLP würdigt die grosse Bedeutung des Jugend- und Kulturzentrums Gaskessel für die Stadt Bern und ihre Jugend. Der Gaskessel ist seit Jahrzehnten, ich habe in meiner Jugend selbst so manchen schönen Abend im Gaskessel verbracht, ein zentraler Ort für junge Menschen, um Kultur zu erleben, sich zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen. Mit zahlreichen und sehr diversen Veranstaltungen und einer starken Nachwuchsförderung leistet der Verein einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt und zur gesellschaftlichen Teilhabe in unserer Stadt. Der Gaskessel leistet enorm wichtige Arbeit, die wir ausdrücklich würdigen. Wir stimmen dem vorliegenden Geschäft mit dem beantragten Verpflichtungskredit für die Jahre 2026 und 2027 zu. Damit wird die Planungssicherheit für den Gaskessel gewährleistet und die Stadt unterstützt das Angebot, das für Jugendliche und junge Menschen von grosser Bedeutung ist.

    Zum Antrag auf Erhöhung des Verpflichtungskredits um rund 96'000 Franken für die beiden Jahre: Diesen Antrag lehnt unsere Fraktion ab. Wir erachten es grundsätzlich nicht als zielführend, dass Leistungsvertragnehmende das städtische Personalreglement umsetzen müssen. Wenn die Stadt diese Vorgabe macht, ist es zwar konsequent, den Mehraufwand abzugelten. Aber wir sind überzeugt, dass alle Leistungsvertragnehmenden gleichbehandelt werden müssen und man nicht den einen Mehraufwände abgelten kann, die aus dem städtischen Personalreglement resultieren, während man das anderen Organisationen verwehrt. Wir finden, solche Vorgaben aus dem Personalreglement sollten überhaupt nicht Bestandteil der Leistungsverträge sein, und wir wünschen uns, dass dieser Passus künftig aus den Leistungsverträgen gestrichen würde. Ausserdem weist der Gaskessel mit über 70% Eigenfinanzierung einen hohen Eigenfinanzierungsgrad auf. Es mutet deshalb etwas seltsam an, wenn der Vorstand des Gaskessels in einer Mail an uns Stadträtinnen und Stadträte schreibt, der Gaskessel sei seit Jahren strukturell unterfinanziert und man sei existenziell. darauf angewiesen, dass die Erhöhung des Verpflichtungskredits genehmigt wird.
    Wir danken dem Verein Gaskessel für sein grosses Engagement und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg bei seiner wichtigen Arbeit.

  2. Discurso
    Janina Aeberhard (GLP) für die FraktionStadtrat
    Punto del orden del día 14: Motion: Für eine echte Amtszeitbeschränkung für Stadtratsmitglieder: Nach 3 vollen Legislaturen ist Schluss!; Annahme

    Janina Aeberhard (GLP) für die Fraktion: Die Fraktion GLP-EVP wird der Motion und damit der Forderung nach einer tatsächlichen Amtszeitbeschränkung zustimmen. Erstens, weil eine Begrenzung auf drei volle Legislaturen den politischen Wandel fördert und neuen Stimmen Zugang zur parlamentarischen Arbeit ermöglicht. Das stärkt die demokratische Legitimation und kann dazu beitragen, dass eine Entfremdung zwischen Politik und Bevölkerung verhindert werden kann. Zweitens, weil damit verhindert werden kann, dass sich Macht über Jahre hinweg auf einzelne Personen konzentriert. Die Amtszeitbeschränkung sorgt für eine gesunde Rotation und trägt auch dazu bei, dass Alpha-Tiere in einer Partei nicht einfach über Jahre hinweg im Stadtrat dominieren und anderen interessierten und talentierten Personen dadurch Möglichkeiten verwehrt werden. Und drittens etwas, wofür wir uns als Fraktion ohnehin einsetzen, bringt eine regelmässige Erneuerung, neue Kompetenzen und Sichtweisen in die politische Diskussion ein, was essenziell ist für eine Stadt, die sich weiterentwickeln will und innovativ sein will. Klar, und das hat Mirjam vorhin schön ausgeführt, wir haben in Bern nicht oft den Umstand, dass Personen länger als drei Legislaturen im Stadtrat politisieren wollen. Im Gegenteil, die Fluktuation ist ja bekanntlich ziemlich hoch, aber trotzdem wurde die Regelung halt auch schon umgangen. Deshalb ist diese Motion sinnvoll, um die demokratische Kultur zu stärken und Sesselkleberei zu verhindern und damit es künftig eben auch keine "Buebetrickli" mehr gibt.

  3. Discurso
    Janina Aeberhard (GLP) für die FraktionStadtrat
    Punto del orden del día 7: Dringliche Motion: Eingliederung Kitas Stadt Bern in die Kernverwaltung; Ablehnung/Annahme Postulat/Prüfungsbericht

    Janina Aeberhard (GLP) für die Fraktion: Ich musste etwas schmunzeln, als ich gesehen habe, dass diese Motion eingereicht wurde, gerade an dem Tag, als wir hier genau über das Gegenteil, über die gegenteilige Forderung gesprochen haben, nämlich über die Ausgliederung von Kitas Stadt Bern.
    Ich möchte hier nun aber nicht alles wiederholen, was ich schon mehrmals gesagt habe. Vielleicht einfach nur so viel: Wir wollen eben gerade nicht, dass die Anreize zur betriebswirtschaftlichen Optimierung verhindert oder vermindert werden. Und wir wollen keine marktverzerrenden Eingriffe. Was hier gefordert wird, steht dem etablierten System der Betreuungsgutscheine diametral entgegen. Wie ihr euch denken könnt, wird die Fraktion GLP-EVP deshalb diese Motion klar ablehnen. Auch im Bericht von Bolz und Partner wurde geschlussfolgert, dass man nicht weiter auf diese Option eingeht. Und wir stehen ja gerade mitten in dieser Frage rund um die Trägerschaft. Und hier finde ich es interessant, dass der Gemeinderat in der Antwort auf die Motion schreibt, dass er zu gegebener Zeit, was das auch heissen mag, die definitive Revisionsvorlage zuhanden des Stadtrats verabschieden und die Resultate der Vernehmlassung in den Beschluss einfliessen lässt. Darauf warten wir eigentlich. Und ich bin gespannt, was dabei herauskommt, und freue mich auf die Debatte, die wir dann hier im Rat führen werden.

  4. Discurso
    Janina Aeberhard (GLP) für die FraktionStadtrat
    Punto del orden del día 2: Aufgaben- und Finanzplan (AFP) 2026 – 2029 mit Budget 2026; Abstimmungsbotschaft

    Janina Aeberhard (GLP) für die Fraktion: Wir danken der Direktion GuB/PRD für die engagierte Arbeit im letzten Jahr. Ich halte mich kurz, denn unsere Haltung ist klar. Erstens unterstützen wir den Gemeinderat ausdrücklich in seinem Ziel, ein ausgeglichenes Budget mit einer schwarzen Null vorzulegen und im kommenden Jahr eine saubere Aufgabenpriorisierung vorzunehmen. Zweitens lehnen wir Anträge ab, die diesen Prozess vorgreifen, unabhängig davon, ob sie Mehrausgaben oder Kürzungen verlangen. Einzelne Positionen oder Stellen jetzt herauszupicken, ist nicht zielführend und schwächt das Gesamtpaket. Auch budgetfremde Anträge, die nichts mit dem Budget zu tun haben oder besser als Vorstösse eingereicht würden, lehnen wir ab. Vor diesem Hintergrund möchte ich drei Punkte hervorheben. Zum Antrag 34 der FDP, der eine Kürzung von 40'000 Franken vorgesehen für das Jubiläum der Ombudsstelle verlangt: Diesen Antrag unterstützen wir. Die Ombudsstelle ist beim Stadtrat angesiedelt und fällt nicht unter die Aufgabenpriorisierung des Gemeinderates. Angesichts der angespannten Finanzlage finden auch wir, dass 40'000 Franken für ein Jubiläumsfest doch sehr viel ist. Zu den Anträgen 35 und 36 betreffend den Beitrag an die UNRWA und die Unterstützung für die Seenotrettung: Die GLP-EVP-Fraktion anerkennt die immense Bedeutung der Entwicklungszusammenarbeit und sieht den Handlungsbedarf. Entwicklungshilfe ist jedoch eine Bundesaufgabe und keine der Stadt. Wenn Städte in diesem Bereich eigene Projekte lancieren, führt dies zu Doppelspurigkeiten zwischen den Ebenen. Studien zeigen klar, Entwicklungszusammenarbeit entfaltet dort am meisten Wirkung, wo sie gebündelt und fokussiert erfolgt. Genau diesem Prinzip folgt die Strategie des Bundes mit klaren thematischen und regionalen Schwerpunkten. Die vorgeschlagenen Massnahmen auf städtischer Ebene wären letztlich ein Tropfen auf den heissen Stein, deshalb lehnen wir diese Anträge ab. Wir haben intensiv über diesen Antrag diskutiert, weil es Sympathien dafür gibt und wir die Arbeit, das Angebot und das Engagement von bee-flat schätzen. Trotzdem sind wir zum Schluss gekommen, dass eine solche einmalige zusätzliche Summe über das bestehende Globalbudget von Kultur Stadt Bern laufen sollte. Es sollte nicht sein, dass die Stadt Bern eine Kulturbotschaft und Strategie verabschiedet, eine Kommission über die Verteilung der Gelder entscheidet, und der Stadtrat dann nachträglich, aber zusätzliche Gelder nach Gutdünken spricht. So entsteht der Eindruck einer intransparenten und unfairen Vergabepolitik. Wir werden diesen Antrag deshalb mehrheitlich ablehnen, aber es wird einzelne Enthaltungen geben. Zur Stellenpolitik, ob zusätzliche Stellen nötig sind oder nicht, liegt in der Kompetenz des Gemeinderates. Es ist nicht Aufgabe des Stadtrats, also von uns, dies im Einzelfall zu beurteilen. Wir lehnen die entsprechenden Kürzungsanträge daher ab. Abschliessend halten wir fest, mit Ausnahme des Antrags 34 zur Kürzung für das Jubiläumsfest der Ombudsstelle, lehnen wir sämtliche Anträge in dieser Direktion ab. Besten Dank.

  5. Discurso
    Janina Aeberhard (GLP) für die FraktionStadtrat
    Punto del orden del día 9: Vierjähriger Leistungsvertrag 2026 – 2029 mit der Vereinigung Berner Gemeinwesenarbeit (VBG); Verpflichtungskredit (Abstimmungsbotschaft)

    Janina Aeberhard (GLP) für die Fraktion: Ich werde mich kurzfassen und weniger stark ins Detail gehen als meine Vorrednerinnen. Die Fraktion GLP-EVP wird dem Geschäft und damit dem Leistungsvertrag mit der VBG zustimmen. Wir sind der Ansicht, dass die VBG sinnvolle Leistungen in der Gemeinwesenarbeit und in der Quartierarbeit leistet. Damit wird das freiwillige Engagement und der soziale Zusammenhalt gefördert für lebendige Quartiere, für die Förderung der Integration und die Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten. Wir werden dem Geschäft in dem Sinne zustimmen. Es handelt sich aber auch um eine beträchtliche Summe und wir begrüssen es daher, dass der Gemeinderat aus finanzpolitischen Gründen auf einen Leistungsausbau verzichten will. Nichtsdestotrotz, und leider auch nicht überraschend, möchte die linke Seite nun aber wieder weiter ausbauen. Hier 30'000 Franken mehr, dort 40'000 Franken – das unterstützen wir nicht. Wir lehnen alle Kommissionsanträge ab. Bei Antrag 6 gibt es vereinzelt Enthaltungen, weil im Tiefenau insbesondere auch wegen der Kollektivunterkunft tatsächlich viele Bedürfnisse aufeinandertreffen. Wir finden auch, dass im Vortrag zu wenige Informationen über die Aktivitäten, das Angebot und der Leistung der VGB enthalten sind. Gerade in Anbetracht der grossen Summe für diesen Leistungsvertrag bedauern wir das, und wünschen uns, dass künftig mehr Informationen geliefert werden, auch damit man weiss, ob dieses Geld auch wirkungsvoll eingesetzt wird.

Contribuciones(57)
Afiliaciones(8)

Imágenes(1)

  • Versión 1
    01.01.2025 – 31.12.2199

Datos: OpenParlData · CC BY 4.0