AJ

Anna Jegher

Activo
Junge Alternative
StadtratV - Breitenrain-Lorraine

Mandato
Partido
Junge Alternative
Parlamento
Stadtrat
Circunscripción electoral
V - Breitenrain-Lorraine
Número de escaño
101
Página del Parlamento
Perfil oficial
Datos personales
Sexo
Femenino
Nacido/a el
2000
Profesión
Studentin Geschlechterforschung
Idioma
Alemán
Contacto
Correo electrónico
anna.jegher@hotmail.com
Referencias y fuente
Órgano de origen
351
Registro actualizado
06.07.2026
Primera importación
14.08.2025
Comportamiento de voto(1941)
  1. Ja
    Stadtrat
    Resultado: 43 · 5 No · 13 Abst. · 18 Ausente
  2. Ja
    Stadtrat
    Resultado: 43 · 20 No · 1 Abst. · 15 Ausente
  3. Nein
    Stadtrat
    Resultado: 9 · 48 No · 1 Abst. · 21 Ausente
  4. Ja
    Stadtrat
    Resultado: 52 · 6 No · 2 Abst. · 19 Ausente
  5. Nein
    Stadtrat
    Resultado: 13 · 38 No · 5 Abst. · 23 Ausente
Intereses(2)
Credenciales de acceso

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Discursos(40)
  1. Discurso
    Pride statt PatriotismusN.º 2025.SR.0192
    MitgliedStadtrat
    Punto del orden del día 11: Motion: Pride statt Patriotismus; Ablehnung
  2. Discurso
    Pride statt PatriotismusN.º 2025.SR.0192
    MitgliedStadtrat
    Punto del orden del día 11: Motion: Pride statt Patriotismus; Ablehnung
  3. Discurso
    MitgliedStadtrat
    Punto del orden del día 6: Postulat: Digitale Jugendarbeit in Bern: Neue Wege für eine vernetzte Jugend; Annahme
  4. Discurso
    Frauenfussball-EM 2025N.º 2022.SUE.000006
    MitgliedStadtrat
    Punto del orden del día 18: Frauenfussball-EM 2025; Schlussbericht

    Anna Jegher (JA) für die Fraktion: Ich halte dieses Votum heute stellvertretend für Ronja Rennenkampff, die heute leider nicht da sein kann. Deswegen werde ich jetzt ihr Votum für sie vortragen. Wie wir im Schlussbericht lesen konnten und wie die Kommissionssprecherin gesagt hat, sind viele Erwartungen an die Frauen-EM vom letzten Sommer übertroffen worden. Ich bedanke mich hiermit bei der Verwaltung für ihre gute Arbeit und den umfassenden Schlussbericht.

    Wie ihr wisst, war und ist die GB-JA!-Fraktion kritisch gegenüber diesem Grossanlass sowie Grossanlässen im Allgemeinen, die so viel Platz im öffentlichen Raum einnehmen. Ja, es ist schön zu feiern, aber wir finden, solche Events müssen für ihre Grösse und ihren Kostenaufwand eine sinnvolle, nachhaltige Wirkung in der Stadt Bern haben und deshalb war es uns von Anfang an wichtig, dass diese EM genutzt wird, damit mehr in den Mädchen- und Frauenfussball und allgemein in den Breitensport investiert wird. Das wird der Bevölkerung der Stadt Bern nachhaltig etwas nützen und lässt uns umso positiver an den Sommer 2025 erinnern. Deshalb gehe ich in meinem Votum vor allem auf Punkt 3 der Zielsetzung zur Legacy ein, der lautet, dass die Euro 2025 zu nutzen ist, um den Mädchen und Frauen im Fussball, im Sport und in der Gesellschaft einen substanziellen und nachhaltigen Schub zu verleihen.

    Wir begrüssen es, dass die Forderungen nach Legacy-Massnahmen ernst genommen wurden und in die Zielsetzung eingeflossen sind. Es wurden mehrere Massnahmen umgesetzt und der Bericht kommt kritisch zum Schluss, dass sich erst zeigen wird, ob diese Massnahmen dann tatsächlich etwas bringen und eine nachhaltige Wirkung haben werden. Die neuen Angebote des Sportamtes konnten bereits ins reguläre Budget aufgenommen werden. Das ist begrüssenswert und notwendig, um diese Legacy-Massnahmen nachhaltig zu sichern, damit wir auch tatsächlich von Legacy sprechen können. Eine weitere Massnahme war die Durchführung eines Girls-Only-Camps im Sommer, das auf grosse Begeisterung stiess und ausgebucht war. Leider wurde dieses Angebot nicht ins reguläre Budget übertragen und es ist deshalb nicht sicher, ob es wieder stattfinden kann. Das ist aus unserer Sicht schade und unverständlich. Wenn es schon ein solcher Erfolg war, wäre es wichtig, auch dieses Angebot ins Budget aufzunehmen.

    Was uns aber freut, ist, dass der Kanton sowie die Burgergemeinde Bern die Legacy-Massnahmen ebenfalls finanziell unterstützt haben. Durch die Unterstützung des Kantons und die Priorisierung der Stadt Bern konnte eine Projektleitung Legacy, bei der zuerst 20 Stellenprozente geplant waren, auf 100% aufgestockt werden. Diese Stelle wurde im Frauen Fussballverband Bern-Jura (FVBJ) angesiedelt und ich möchte mich beim FVBJ an dieser Stelle für ihre wichtige Arbeit bedanken. Der Verein schreibt, dass sie sehr froh waren, dass sie die Stelle ausbauen und dadurch viele neue Projekte realisieren konnten, wie zum Beispiel Videoprojekte zur Sensibilisierung und Sichtbarkeit, Vereinsworkshops, Torhüterinnen-Trainings und vieles mehr. Sie sprechen von einer positiven Bilanz und konnten zum Beispiel fünfmal mehr Trainerinnen ausbilden.

    Die Stelle wurde zum Glück verlängert und ist bis Ende Jahr gesichert. Aber eine Legacy mit einer zeitlichen Beschränkung ist nicht sinnvoll und auch nicht nachhaltig. Wir fordern, dass diese Stelle über das Jahr 2025 hinaus gesichert wird, damit der FVBJ seine Projekte weiterführen kann. Wenn bereits nach einer so kurzen Zeit grosse positive Effekte entstehen, ist es unverständlich, warum diese nicht weitergeführt werden. Ausserdem wäre es sinnvoll, dass die Legacy-Ziele nach 2027 neu definiert und weiterentwickelt werden. Nur so kann das Ziel 3 erreicht und dem Mädchen- und Frauenfussball ein substanzieller und nachhaltiger Schub verliehen werden.

  5. Discurso
    MitgliedStadtrat
    Punto del orden del día 16: Postulat: Gender-Budgeting: Analyse des Finanzhaushaltes zur Steuerung und Erreichung der Gleichstellung aller Geschlechter nutzen; Pkt. 1+2 Ablehnung/Pkt. 3+4 Annahme

    Anna Jegher (JA) für die Fraktion: Geschlechtsspezifische Diskriminierung hängt zu einem grossen Teil mit Machtungleichheit zusammen und wir alle wissen, dass in unserem Wirtschaftssystem Geld Macht bedeutet. Es ist aus einer feministischen Perspektive also nur konsequent, wenn die städtische Finanzpolitik in Bezug auf die finanzielle Gleichstellung der Geschlechter untersucht wird. Und nein, Georg, beim Gender-Budgeting geht es nicht um ein genderneutrales Budget, sondern eben darum, aufzuzeigen, wo es geschlechtsspezifische Unterschiede in der Finanzpolitik gibt – also wo es eben nicht neutral ist. Dieses Postulat bringt also ein sehr wichtiges Anliegen ein und dass der Gemeinderat diese Wichtigkeit anscheinend nicht sieht, ist aus unserer Sicht schon ziemlich bedenklich. Noch bedenklicher wird diese Haltung, wenn wir die Begründung anschauen. So steht etwa in der Begründung des Gemeinderats – ich zitiere: Der Gemeinderat geht davon aus, dass in der Stadt Bern analog zur Stadt Luzern keine grundsätzlichen Diskrepanzen bei der Zuordnung öffentlicher Mittel bezüglich Gendergerechtigkeit bestehen." Also das ist ja schön und gut, dass der Gemeinderat davon ausgeht, dass es da keine grossen geschlechtsspezifischen Unterschiede gibt, aber auf welcher Grundlage bitte schön basiert diese Aussage? Weil in Luzern angeblich nicht viel herausgekommen sei, würde in Bern sicher auch nicht viel herauskommen? Logisch ist anders.

    Das Postulat fordert ja genau diese Überprüfung. Wenn sich nach der Überprüfung herausstellen würde, dass es tatsächlich keine relevanten Unterschiede gibt – was ich stark bezweifle – dann könnt ihr schon mit einer solchen Begründung kommen, aber einfach im Voraus zu behaupten, da gäbe es sicher keine relevanten Erkenntnisse zu holen, liest sich für mich halt eher so, als hättet ihr einfach keine Lust, das zu machen. Um eine Gleichstellung der Geschlechter zu erreichen, ist eine Prüfung der Finanzverteilung jedoch zentral. Zudem weise ich hier auch gerne auf den städtischen Aktionsplan für Gleichstellung hin. Die finanzielle Ungleichheit zwischen den Geschlechtern ist nämlich nach wie vor massiv und es liegt auch an der Stadt Bern, hier gezielte Massnahmen zu ergreifen. Und wenn schon andere Städte als Beispiel hinzugenommen werden, könnten wir uns auch auf die positiven Beispiele fokussieren, die unter anderem im Vorstoss erwähnt werden: Barcelona, Berlin, Freiburg oder München. Wir müssen aber für funktionierende Beispiele nicht einmal ausserhalb unserer Landesgrenzen suchen. Auch Genf und Lausanne haben zum Beispiel bereits ein Gender-Budgeting. All diese Städte halten die Idee eines Gender-Budgetings also offensichtlich nicht für unnötig, sie setzen es schliesslich bereits um. Warum gerade die Stadt Bern dabei eine Ausnahme sein sollte, ist mir ein Rätsel. Aber vielleicht könnt ihr das ja besser erklären, nachdem ihr die Prüfung umgesetzt habt. In diesem Sinne wird die GB/JA-Fraktion dieses Postulat selbstverständlich annehmen und wir freuen uns auch schon auf die inhaltliche Begründung, warum es in den Finanzen der Stadt Bern keine geschlechtsspezifischen Unterschiede gibt. Schön fänden wir das ja durchaus.

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  • Versión 1
    01.01.2025 – 31.12.2199

Datos: OpenParlData · CC BY 4.0