Thomas Gerber · GRÜNE

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Grosser Rat (BE)05.09.2023
Thomas Gerber, Hinterkappelen (Grüne), Einzelsprecher. Ich bin immer wieder fasziniert, was Hunde leisten können, gerade im Polizeieinsatz. Wenn es zu einem Hundeeinsatz kommt, wird z. B. ein Flüchtender darauf aufmerksam gemacht, dass der Hund jetzt losgelassen wird, er wird also gewarnt. Wenn er nicht stoppt, lässt man den Hund los. Man hat es ja angedroht. Und das ist auch richtig so. Sobald der Hund aber losgelassen wird, ist er auf sich selber gestellt. Wenn er dann den Flüchtenden stellen kann, sollte er ihn eigentlich nicht beissen, aber er sollte ihn eigentlich so ein bisschen festmachen. Und so ein Belgischer Schäferhund, wie ich ihn vor Kurzem einmal in so einem Polizeieinsatz gesehen habe, macht also schon noch Eindruck.

Jetzt kann es aber auch sein, dass derjenige, der verfolgt wird, einfach schlägt und macht oder was auch immer, und dann fängt der Hund halt doch auch einmal an, sich zu wehren. Und dann kann es auch sein, dass er halt einmal zubeisst. Ich finde einen Hund immer noch humaner, als wenn man jetzt jemanden gerade mit einer Schusswaffe, einem Warnschuss oder mit Taser schlussendlich zur Strecke bringen würde.

Aus meiner Sicht ist im Dienstbefehl der Einsatz von Hunden genügend geregelt, das braucht nicht in ein Gesetz hineingeschrieben zu werden. Merci für die Aufmerksamkeit, ich lehne den Rückweisungsantrag klar ab.

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