Christine Blum · SP
Sie wissen es ja: Es hängt im Schulalltag viel davon ab, mit welcher Haltung und mit welchen persönlichen Werten die verantwortlichen Personen das Unterrichts- und Schulgeschehen erledigen. (Die Präsidentin bittet um Ruhe im Saal. / La présidente réclame le silence dans l’assemblée.)
Es kommt bei diesen Personen darauf an, über wie viel Geschick sie verfügen, brenzlige Situationen zu beurteilen und entsprechend zu reagieren. Dabei bietet das Instrument des Bündner Standards ganz gute und, aus meiner Sicht, auch einmalige Grundlagen. Es geht darum, dass Schulen eine gemeinsame Haltung entwickeln zum Umgang miteinander und auch zum Einschätzen und Reagieren, wenn eine solche Grenzverletzung passiert.
Wenn etwas passiert, müssen alle Verantwortlichen dies dem Instrument entsprechend einstufen und es ist für alle klar, was diese Grenzverletzung nachher für logische Folgen hat und wen man einbeziehen muss. Dieses Element zur Bildung dieser gemeinsamen Haltung in dieser konkreten Form bieten weder die Unterlagen der Kantonspolizei noch der Krisenkompass, das elektronische Instrument.
Der Bündner Standard hat sich innerhalb der Einrichtungen bewährt. Wo Menschen mit sogenannt herausforderndem Verhalten unterrichtet werden, haben sie dies eingeführt. Die verantwortlichen Personen fühlen sich sicherer und das Thema Gewalt ... (Die Präsidentin bittet den die Rednerin, zum Schluss zu kommen. / La présidente demande à l’oratrice de conclure.) ... nimmt nicht mehr so viel Platz ein.
Wir fordern Sie auf, diesen Vorstoss nicht abzuschreiben.