Markus Wenger · EVP
Es ist nicht nur eine Entschädigungsfrage bei der Mutterschaft, die uns dazu bewegt, dort zuzustimmen. Ein Kind zu bekommen ist nicht einfach etwas, das man kurz macht und dann ist es vorbei und man ist wieder frei. Darum erachten wir eine Lösung in diesem Bereich wirklich als wichtig und zweckmässig.
Bei Punkt 2 sind wir dankbar, dass er in ein Postulat gewandelt wurde. Bei Krankheit, längerer Krankheit, bei der man während zwei bis drei Sessionen mutmasslich ausfallen muss, erachten wir es auch als sinnvoll, dass es eine Lösung gibt. Hingegen ist halt die Umgebung dort weniger präzis; man weiss nicht genau, wann eine krankheits- oder unfallbedingte Situation zu Ende geht. Deshalb ist für uns das Postulat sinnvoll.
Den Punkten 3 bis 5 kann die EVP-Fraktion nicht zustimmen. Das sind Dinge, die man entsprechend planen können muss oder halt einen Ausfall akzeptieren muss, oder man muss im Militär halt einmal einen Urlaub für ein Geschäft eingeben; das ist machbar. Einzig beim Punkt betreffend Arbeit und Ausbildung sind ein paar Sympathiestimmen aus unserer Fraktion zu erwarten. Aber wie gesagt, den Rest dieser drei Punkte lehnen wir ab.
Ich bin froh, dass es beim Thema Mutterschaft einen Fortschritt, eine Weiterentwicklung gibt, wie ich von den Fraktionen gehört habe, und diesbezüglich sind wir von der EVP erleichtert.