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Melanie Beutler-Hohenberger · EVP

de
Grosser Rat (BE)04.03.2025
Melanie Beutler-Hohenberger, Gwatt (EVP), Fraktionssprecherin. Die EVP-Fraktion anerkennt, dass eine hohe Prämienlast für die Menschen im Kanton Bern ein Problem darstellt, und wir unterstützen das Grundanliegen dieser Motion darum. Rund 10 Prozent der verfügbaren Einkommen als Krankenkassenprämie zu zahlen, wie sie es fordern, scheint uns eine faire Obergrenze zu sein. Wir schätzen auch die Bemühungen des Kantons, die IPV-Bezüger-Quote zu erhöhen. Die Gründe dafür, wieso sie eine Weile tiefer war, sind in der Motion ersichtlich, und auch, welche Massnahmen der Kanton nachher gemacht hat.

Die EVP-Fraktion ist bei dieser wichtigen Frage aber eindeutig für das Prinzip: Das eine tun, das andere nicht lassen. Allerdings scheint uns jetzt die Antwort des Regierungsrates hier stichhaltig, dass man dieses Anliegen ganzheitlich angeht und es eben mit diesen anderen Massnahmen bündelt, die schon laufen, und dass man es mit den noch zu definierenden Massnahmen in die Umsetzung des indirekten Gegenvorschlags im Kanton Bern einbauen soll.

Als EVP-Fraktion sind wir interessiert an Lösungen, die einerseits die finanzielle Belastung der Prämienzahlenden lindern, aber nicht dort stehen bleiben und darum auch Anreize für ein generelles Kostendämpfen in diesem wachsenden und wirklich teuren «Gesundheitsmarkt» – wenn ich es mal in Anführungszeichen so sagen darf – bieten.

Fazit: Die EVP-Fraktion unterstützt diesen Vorstoss einstimmig als Postulat.

Wortprotokoll
tagblatt.gr.be.ch
Institution
Grosser Rat

Daten: OpenParlData · CC BY 4.0