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Madeleine Amstutz · Parteilos

de
Grosser Rat (BE)05.03.2026
Madeleine Amstutz, Sigriswil (parteilos), Einzelsprecherin. Jetzt sind wir definitiv bei den grünen Themen, nach dem Flüchtlingsparlament ist man beim anderen Thema gegen Autofahrer, die sollen immer mehr zahlen und mehr eingeschränkt werden. Jetzt geht es um Passstrassen. Wir haben einen Dichtestress, wir sind immer mehr Leute, das merken wir auf den Strassen, aber auch auf den Schienen. Aber auf den Passstrassen habe zumindest ich persönlich am wenigsten Probleme. Ich sehe dann noch mehr Problempunkte des Dichtestresses, wenn ich von Bern nach Zürich oder durch Thun fahre.

Touristische Probleme löst man auch nicht, wenn man bezahlen muss, um über einen Pass zu fahren. Das ist auch klar. Auch die Umsetzung ist die Frage. Grossrat Thomas Fuchs hat auch schon ein Beispiel gebracht. Ich habe mir auch gedacht, wir haben kaum Pässe, die nur den Kanton Bern betreffen, wenn wir sagen, dass wir mitreden wollen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie man dann vorgeht: Wenn man über den Brünig fährt – Obwalden hat kein Problem, der Kanton Bern hat ein Problem. Da steht dann jemand, der einkassiert und sonst, wenn Sie dann halt nicht bezahlen wollen, fahren Sie im Sommer über den Susten. Dann kommen Sie irgendwann auch in Luzern an. Ich glaube, das Problem ist definitiv damit nicht gelöst. Passstrassen sind kein Problem.

Sicher gibt es durch die zunehmende Zahl an Menschen auch zunehmenden Tourismus. Das kann schon sein. Und wir haben vielleicht auch mehr Freizeit, es gibt mehr Verkehr. Aber auf den Pässen braucht es nicht mehr Einschränkungen. Darum: diese Motion wie die Regierung klar ablehnen.

Wortprotokoll
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Institution
Grosser Rat

Daten: OpenParlData · CC BY 4.0