Urs Graf · SP
Ich bin heute morgen extra mit dem Auto gekommen, weil ich einen Realitätscheck machen wollte. Um 8.10 Uhr war ich auf dem Parkplatz und um 8.10 Uhr waren etwa 60 Autos dort. Vor mir ist ein Zuger auf den Parkplatz eingebogen, weil das Parkleitsystem zu greifen beginnt. Auf dem ganzen Weg war Gegenverkehr, eine Kolonne. Das Park-and-Ride wird sich heute füllen. Das müssen Sie klar sehen.
Natürlich ist es der Königsweg, wenn man von der Länggasse zum Skifahren geht, dort in den Bus zu steigen, nachher in den Zug, dann in Interlaken Ost umsteigen und noch einmal umsteigen. Das ist richtig. Ich verreise selber oft mit Ski und Zug, zum Beispiel in die Skiferien. Aber dann müsste man die Züge umrüsten. Dort ist nicht Platz für so viele Ski, wie Sie sich jetzt vorstellen.
Was Peter Flück gesagt hat, ist richtig. Das Bödeli und die Dörfer am Brienzer- und am Thunersee benötigen heute schon das Park-and-Ride-System und die 30 Car-Parkplätze sind von höchstem Nutzen. Vor der Pandemie hatten wir in Interlaken bis zu 150 Cars. Das ist wirklich eine Herausforderung. Langsam geht es wieder in diese Richtung. Wir sind froh um jeden, der nicht ins Zentrum kommt.
Noch etwas zur BOB: Die BOB ist eine eigenständige AG. Die Holding ist eine übergeordnete AG, aber die BOB ist eine eigenständige AG. Die BOB will in den nächsten Jahren auf den Viertelstunden-Takt umrüsten. Dementsprechend wird das Park-and-Ride noch attraktiver.
Die Situation der Täler wurde geschildert. Die Sache mit der PV-Anlage ist unschön. Per saldo bitte ich Sie dennoch, diesen 1,6 Mio. Franken zuzustimmen. Danke vielmals.