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Alexandra Dill · SP

de
Grosser Rat (BS)10.04.2025

Alexandra Dill (SP): Ich habe bei der Erstüberweisung dieser Motion Sie alle mitgenommen in meinen Familienalltag und ich hoffe, Sie haben noch vor Augen, welche Vereinfachungen ein Messenger Dienst im Familienmanagement bringt. Aber es geht hier nicht um meinen Familienalltag, sondern um viel mehr. Es geht um Inklusion, denn ein Messenger Dienst ist barrierefrei und mehrsprachig. Es geht um Datenschutz und faire Arbeitsbedingungen für Lehrpersonen. Sie können sich abgrenzen und müssen keine privaten Kanäle mehr für Elternkommunikation nutzen. Es geht aber auch um Kosteneffizienz, denn eine zentrale Lösung spart Kosten und entlastet die Schulen von administrativem Aufwand, Sandra Bothe hat das bestens dargelegt.

Schulen, die bereits einen Elternkommunikation Messenger haben, bezahlen ihn aktuell aus dem Lehrmittelbudget, obwohl Verwaltungs- und Digitalisierungsdienste sonst zentral organisiert und gedeckt sind. Dieses Geld fehlt dann anderswo und das finde ich einfach schade. Die SP sieht diese Anliegen in der Stellungnahme der Regierung als zu wenig verbindlich berücksichtigt und möchte darum ebenfalls bei der Zweitüberweisung an einer Motion festhalten.

Wortprotokoll
bs.recapp.ch
Institution
Grosser Rat

Daten: OpenParlData · CC BY 4.0