Madeleine Amstutz · Parteilos

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Grosser Rat (BE)06.03.2024
Madeleine Amstutz, Sigriswil (SVP, fraktionslos), Einzelsprecherin. Die Kirchen machen viele gute, wichtige und auch kostengünstige Arbeiten, und das soll auch in Zukunft so bleiben. Geld wegnehmen ist immer schwierig. Auf der anderen Seite verstehe ich auch die Unternehmungen, die nicht privat freiwillig, sondern auch als juristische Person obligatorisch zweimal Kirchensteuern bezahlen.

Einer Motion könnte ich nicht zustimmen. Bei einem Postulat bin ich auch nicht ganz vollumfänglich überzeugt. Es gibt Argumente dafür und dagegen, das haben wir gehört. Aber der Motionär hat gewandelt, ist einen Schritt entgegengekommen. Es ist richtig, dass man an einen Tisch sitzt und das überprüft. Mit einer Überprüfung vergeben wir uns nichts. Deshalb ist sicher aufgegleist, dass es ein Postulat gibt, was der richtige Weg ist. Es ist generell ein Dauerauftrag, die Aufgaben und auch die Finanzierung regelmässig zu überdenken und zu überprüfen.

Mir sind ein paar Punkte wichtig, die ich hier noch einbringen will für diese Abklärungen, damit die Kirchen weiterhin die wichtigen Aufgaben für die Allgemeinheit ausführen können. Es darf nicht sein, dass künftig besonders die ländlichen Regionen darunter leiden und noch mehr Dienstleistungen abbauen müssen oder überproportional Dienstleistungen abbauen müssen. Es darf auch nicht sein, dass nachher die Aufgaben verschoben werden, dass Einwohnergemeinden nachher die Aufgaben der Kirchen übernehmen müssen. Denn die Fachkompetenz ist bei den Kirchen. Die Einwohnergemeinden sollen und können das auch nicht besser oder kostengünstiger machen. Das sind Punkte, die mir wichtig sind für diese Abklärung. Danke für die Aufmerksamkeit.

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