Samuel Krähenbühl · SVP

de
Grosser Rat (BE)09.09.2025
Samuel Krähenbühl, Unterlangenegg (SVP), Fraktionssprecher. Wie soll ich das jetzt sagen? Was mich einfach an dieser ganzen Geschichte ein bisschen irritiert: Wir haben eine StG-Revision. Das wissen wir alle. Es gibt eine Vernehmlassung. Da kann sich jede Partei äussern. Man hat danach eine Beratung in der Kommission. Man kann Fragen stellen, man kann Anträge stellen und so weiter und so fort. Und gut, das mit der Pauschalbesteuerung, das ist ja Ihr Running Gag. Das haben wir auch einfach beantwortet, das ist jeweils schnell erledigt. Wir machen manchmal alle etwas ein bisschen im Hinblick auf die Wahlen. So weit, so gut.

Aber hier einfach ein komplett neues Thema, das so spät kommt, dass wir es nicht einmal in der Sessionssitzung behandeln konnten. Und da würde ich jetzt doch einfach den Wunsch an Sie alle äussern: ablehnen. Und dann kann Rahel eine Motion machen. Wenn das StG dann wieder zu ist, kann man das. Und dann kann man das in aller Ruhe anschauen. Aber ich glaube, es wäre relativ weit entfernt von einigermassen seriöser Legiferierung, wenn wir dem jetzt zustimmen würden.

Man könnte ja noch das Quiz machen, wer überhaupt jetzt ganz verstanden hat, was es bedeutet. Es hat nämlich schon eine Bedeutung, effektiv, auch gerade für die Wirtschaft, für die Gewerbler, die Unternehmer. Aber ich glaube einfach, ja, in allen Ehren, es ist legal, aber es ist vielleicht nicht ganz legitim, wenn man an der jetzigen Stelle mit so etwas kommt.

Wortprotokoll
tagblatt.gr.be.ch
Institution
Grosser Rat

Daten: OpenParlData · CC BY 4.0