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Beat Cattaruzza · GLP

de
Grosser Rat (BE)25.11.2025
Beat Cattaruzza, Nidau (GLP), Einzelsprecher. Francesco hat mich nach vorne geholt. Also, ich darf auch sagen, dass ich seit zehn Jahren in der Kreislaufwirtschaft tätig bin. Wir haben ein Projekt bei uns in der Dispohalle, ein Swiss-Innovation-Projekt, bei dem wir zusammen mit der Holzfachschule Modulentwicklungen machen, die man additiv aneinanderreihen kann. Ab 2026 werden wir in den Aussenbereich gehen, damit man innerhalb einer Woche eine Jugendherberge für 20, 40, 50 Leute aufstellen kann. Das ist das Ziel; ein Swiss-Innovation-Projekt.

Für die Kreislaufwirtschaft in diesem Bereich, vor allem, wenn es additiv ist und immer wieder ein Stockwerk hinzugefügt wird, ist es essenziell – das wissen wir in diesem Projekt; seit drei Jahren arbeiten wir daran –, dass man extrem gute Materialkenntnisse hat. Das ist das Entscheidende. Das ist auch für die Raumplaner sehr wichtig.

Vor 10 Jahren reiste ich mehr oder weniger ein Jahr lang durch Europa und Amerika, ging städtebauliche Dinge anschauen, sei es etwa in Dänemark oder in Finnland. Ich war auch in Detroit, und genau dieser Punkt, dass man eine Liste hat, dank der man weiss, welches Gebäude mit welchem Material bestückt ist – es geht hier nicht nur um das Abbrechen, es geht auch um das Weiterentwickeln von Gebäuden –, ist essenziell.

Es ist absolut einfach. Dänemark hat das schon lange, Finnland hat das in der Raumplanung schon lange. Wenn man weiss, was die Grundmaterialien sind – wir reden hier von Grundmaterialien, also nicht von ganz speziellen Sachen –, ist das entscheidend. Man müsste auch wissen – das sagt Walter Stahel, die Ikone der Kreislaufwirtschaft, der seit 40 Jahren weltweit bekannt ist: Das Wichtigste ist, dass wir wissen, wie die Zusammensetzung der Materialien ist. Darum befürworte ich diese Massnahme ganz klar.

Wortprotokoll
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Institution
Grosser Rat

Daten: OpenParlData · CC BY 4.0