Yasmin Amana Abdullahi · Junge Grünliberale

de
Stadtrat (BE)15.08.2024Yasmin Amana Abdullahi (JGLP) für die

Yasmin Amana Abdullahi (JGLP) für die RWSU: Im vorliegenden Geschäft geht es um die Abgabe im Baurecht an das Beachcenter und die Verpflichtungskredite für die Einstellhalle und die Skateanlage. Der Verein Beachvolley Bern hat momentan 6 Aussen- und 3 Innen-Beachvolleyfelder. Ab 2025 soll auf dem Grundstück das Schulhaus Weissenbühl gebaut werden. Ursprünglich hätte das Beachcenter in den Schulneubau integriert werden sollen. Aber wegen des wachsenden Schulraumbedarfs und auch wegen Widerstands aus der Nachbarschaft wurde das Beachcenter aus dem Schulprojekt ausgelagert und man hat alternative Standorte geprüft. Man hat sich letztlich für den Standort Weyermannshaus im ESP Ausserholligen entschieden. Das Grundstück liegt in der Dienstleistungszone und ist für die geplante Nutzung geeignet. Es liegt zentral und ist in der Nähe des Weyerlis und des neuen BFH-Campus'. Eine Machbarkeitsstudie zeigt, dass ein Beachcenter mit 4 Innen- und 5 Aussen-Feldern gebaut werden kann. Davon wären 4 Aussen-Felder auf dem Dach des Gebäudes. Der neue Standort ist an die Bedingung gekoppelt, dass eine Lösung für die Parkplätze gefunden wird.

Der Verein Beachvolley Bern hat die Home of Beach AG gegründet und sie wird das Projekt umsetzen. Sie verpflichtet sich, eine Einstellhalle zu bauen und die nötigen Parkplätze sicherzustellen. Die Stadt Bern finanziert die Einstellhalle und erhält im Gegenzug das Nutzungsrecht.

Momentan wird die Fläche unter dem Viadukt als Parkierungsfläche mit 154 Parkplätzen und als Erschliessungsstrasse genutzt. Gemäss Richtplan soll diese Fläche künftig als Freiraum umgenutzt werden. Das heisst, die benötigten Parkplätze für das Hallenbad und die Kunsteisbahn können nicht mehr vollständig auf dem Gelände des Weyerlis untergebracht werden. Als Kompensation sollen im neuen Beachcenter 74 Parkplätze für die Besucher*innen des Weyerli bereitgestellt werden, zusätzlich zu den etwa 30 Parkplätzen nördlich des Hallenbads und der Kunsteisbahn. Für den Zugang zur Einstellhalle muss die Erschliessungsstrasse bei der Ein- und Ausfahrt abgesenkt werden. Die Schliessungsstrasse würde nach der Fertigstellung ins Eigentum des Tiefbauamts übergehen. Auf dem Grundstück befindet sich zudem die momentan grösste und am meisten genutzte Skateanlage der Stadt. Die Anlage soll auf 2 bis 3 Teilflächen im Bereich Freiraum unter dem Viadukt und dem Europaplatz Süd aufgeteilt werden.

Noch kurz zu den Kosten: Das Kostendach für die Einstellhalle beträgt 4’982’000 Franken, das Kostendach für die Mehrwertabgabe 158’400 Franken und das Kostendach für die Skateanlage 700’000 Franken. Die Kommission empfiehlt euch das Geschäft zur Annahme. Merci.

Wortprotokoll
bern.recapp.ch
Institution
Stadtrat

Daten: OpenParlData · CC BY 4.0