IS

Irina Straubhaar

Aktiv
Grünliberale
StadtratII - Länggasse-Felsenau

Mandat
Partei
Grünliberale
Parlament
Stadtrat
Wahlkreis
II - Länggasse-Felsenau
Sitznummer
57
Parlamentsseite
Offizielles Profil
Persönliches
Geschlecht
Weiblich
Geboren
1987
Beruf
Juristin und Raumplanerin
Sprache
Deutsch
Referenzen & Quelle
Quell-Körperschaft
351
Datensatz aktualisiert
06.07.2026
Erstmals importiert
14.08.2025
Abstimmungsverhalten(1941)
  1. Enthalten
    Stadtrat
    Ergebnis: 43 Ja · 5 Nein · 13 Enth. · 18 Abwesend
  2. Nein
    Stadtrat
    Ergebnis: 43 Ja · 20 Nein · 1 Enth. · 15 Abwesend
  3. Nein
    Stadtrat
    Ergebnis: 9 Ja · 48 Nein · 1 Enth. · 21 Abwesend
  4. Ja
    Stadtrat
    Ergebnis: 52 Ja · 6 Nein · 2 Enth. · 19 Abwesend
  5. Nein
    Stadtrat
    Ergebnis: 13 Ja · 38 Nein · 5 Enth. · 23 Abwesend
Interessenbindungen(2)
Zutrittsausweise

Keine Zutrittsausweise vergeben.

Reden(17)
  1. Rede
    MitgliedStadtrat
    Traktandum 12: Motion: Schutz vor Diskriminierung und Förderung der Teilhabe; Ablehnung/Annahme als Postulat
  2. Rede
    MitgliedStadtrat
    Traktandum 3: Neubrückstrasse Spielplatz (Gärtnereiareal): Instandsetzung und Aufwertung, Teilumgestaltung Neufeldstrasse; Projektierungs- und Realisierungskredit

    Irina Straubhaar (GLP) für die Fraktion: Die GLP-EVP-Fraktion unterstützt das Projekt. Wir stimmen dem Projektierungs- und Realisierungskredit sowie dem Beitrag aus der Spezialfinanzierung zu. Warum? Der Spielplatz ist veraltet, der Boden teils belastet, die Erschliessung weder hindernisfrei noch übersichtlich. Wir können die Arbeiten mit der Fernwärmeerschliessung und den Werkleitungen von EWB bündeln. Das spart Geld. Von den veranschlagten rund 600'000 Franken dürfte dank EWB und Bundesbeitrag zur Bodensanierung ein Teil wegfallen.
    Drei Punkte sind uns wichtig. Mit der Aufhebung der Parkplätze und der Umgestaltung am Arm der Neufeldstrasse soll die Velosituation spürbar verbessert werden. Bitte diese Chance nutzen. Zweitens: Die Koordination mit der Fernwärmeoffensive ist sinnvoll, hat aber Luft nach oben. Künftige Rahmenkredite für Aufwertungen im Zusammenhang mit dem Fernwärmeausbau sollen mehr Flexibilität bieten.

    Und schliesslich: Die Verwaltung spricht beim belasteten Boden von einem Einzelfall. Wir gehen davon aus, dass es keinen weiteren städtischen Spielplatz gibt, bei dem aufgrund der Vornutzung eine Belastung vermutet werden muss. Den Antrag der FDP, das Treibhaus zurückzubauen, lehnen wir grossmehrheitlich ab. Die Mitwirkung war klar: Die Bevölkerung will eine Umnutzung und Weiterführung. Das respektieren wir. Das Treibhaus ist ortsstiftend. Und der geplante Erlebnisdschungel wird das gewisse Etwas bringen.

  3. Rede
    MitgliedStadtrat
    Traktandum 11: Ausserholligen VI (Arealentwicklung ewb/BLS): Überbauungsordnung Stöckackerstrasse 33 - Ladenwandweg, Aufhebung Baulinenplan und Verzicht Ausübung Vorkaufsrecht (Abstimmungsbotschaft)

    Irina Straubhaar (GLP) setzt ihr Votum fort: Wir finden, dass die Vorlage ausbalanciert ist und so erhalten bleiben sollte. Wir unterstützen diese Überbauungsordnung.

  4. Rede
    MitgliedStadtrat
    Traktandum 11: Ausserholligen VI (Arealentwicklung ewb/BLS): Überbauungsordnung Stöckackerstrasse 33 - Ladenwandweg, Aufhebung Baulinenplan und Verzicht Ausübung Vorkaufsrecht (Abstimmungsbotschaft)

    Irina Straubhaar (GLP) für die Fraktion: Wir haben es gehört, wir können heute über einen weiteren wichtigen Meilenstein im ESP-Ausserholligen entscheiden. Aus Sicht der GLP-EVP-Fraktion ist die vorliegende Überbauungsordnung ein gutes Beispiel dafür, wie Innenentwicklung gelingen kann. Hier entsteht nicht einfach nur ein singuläres Neubauprojekt, es geht um einen neuen Hauptsitz der EWB, um Arbeitsplätze für die BLS und gleichzeitig um ein gemischtes Quartier mit Wohnen und Arbeiten. Genau solche Entwicklungen braucht es in der Stadt, kompakt durchmischt und mit einer klaren Idee. Positiv ist auch, dass beim Wohnen Vorgaben gemacht werden.

    Der Anteil an preisgünstigem Wohnraum ist aus unserer Sicht sinnvoll und respektiert auch die durch die Hochhäuser bedingten teureren Baukosten. Timur hat das vorhin gut ausgeführt. Besonders bemerkenswert ist, dass mit einem gewinnorientierten Akteur eine Lösung gefunden werden konnte, die über den Umweg einer Genossenschaft gesamthaft Kostenmiete ermöglicht. Richtig ist aus unserer Sicht zudem, die Erschliessung mehrheitlich über den öffentlichen Verkehr und den Veloverkehr abzuwickeln und selbstverständlich auch den Fussverkehr. Es ist erfreulich zu sehen, dass dies in einer so zentralen Lage und einer guten ÖV-Anbindung in der Nähe zum Europaplatz mittlerweile in der Stadt Bern eine Selbstverständlichkeit ist. Ebenso wichtig ist der Aussenraum beziehungsweise der öffentliche Raum. Dieser soll allen zur Verfügung stehen. und mit den passenden Erdgeschossnutzungen belebt werden. Auch das erhöht die Qualität dieses neuen Quartiers über die eigentliche Überbauung hinaus.

    Für uns ist das insgesamt eine abgestimmte und ausgewogene Vorlage. Ich erlaube mir noch eine Bemerkung zur gelungenen Innenverdichtung. Diese wird natürlich auch davon abhängen, wie die Belegung schliesslich in der Realität sein wird. Wir haben es schon gehört, die Statuten der Wohnbaugenossenschaft Viadukt sehen vor, dass höhere Mietzinse verlangt werden können, wenn über eine längere Zeit Wohnungen unter- oder überbelegt sind. Wir würden uns im Sinne einer gelungenen Verdichtung wünschen, dass diese statutarischen Möglichkeiten dann auch genutzt werden, sollte es notwendig sein. Den Antrag der PVS-Minderheit aber zu Belegungsziffern lehnen wir ab. Ich habe es gesagt, wir halten die Vorlage für ausgewogen und lehnen daher auch die Anträge der GB/JA! ab, weil wir der Meinung sind, da sie unserer Meinung nach erneut zu Unausgewogenheit in verschiedenen Aspekten führen würden. Zudem besteht das Risiko, dass ein höherer Anteil preisgünstigen Wohnraums zu einem tieferen Baurechtszins für die EWB führt und wir sind nicht der Ansicht, dass die EWB die preisgünstigen Wohnungen quersubventionieren sollte. Die EWB hat eine andere Aufgabe. Sie steht vor der grossen Herausforderung, die Wärme- und Energieversorgung der Stadt Bern CO₂-neutral auszugestalten.

    Die Vizepräsidentin unterbricht die Sprecherin.

  5. Rede
    MitgliedStadtrat
    Traktandum 17: Postulat: Zukunft des Gaswerkareals: Genossenschaftlicher Wohnraum und alternative Wohnformen gemeinsam denken; Ablehnung Punkt 1, Annahme Punkte 2 und 3

    Irina Straubhaar (GLP) für die Fraktion: Die GLP/EVP-Fraktion hat das vorliegende Postulat intensiv diskutiert und dabei vor allem unsere allgemeinen Überlegungen zu alternativen Wohnformen einbezogen. Grundsätzlich sind wir offen dafür, alternative Wohnformen zu ermöglichen, weil wir glauben, dass das zu einer vielfältigen Stadtentwicklung beitragen kann. Dieses grundsätzlich positive Urteil ist aber mit einem klaren Aber verbunden. Wir befürworten alternative Lohnformen nur, wenn sie auf rechtmässige Art und Weise entstehen und für alle Akteure die gleichen Rahmenbedingungen gelten. Eine illegale Besetzung von Wohnraum oder anderen Flächen lehnen wir ab, ebenso wie die nachträgliche Legalisierung solcher Besetzungen. Das als Klarstellung zu Beginn unseres Votums.

    Wir stimmen mit den Anträgen des Gemeinderats überein und sehen keinen Grund, die Anstadt anders zu behandeln als andere interessierte Bauträgerschaften und lehnen daher Punkt 1 klar ab. Der Rahmen, den die ZPPs vorgeben, ist einzuhalten. Punkt 2 halten wir zwar zu einem grossen Teil schon für erfüllt, aber trotzdem würden wir einer weiteren Prüfung nicht im Weg stehen Wir sind jedoch der Ansicht, dass die zusätzliche Prüfung nicht zu einer Verzögerung des Prozesses führen darf. Wir würden auch Ja sagen zum Anliegen von Punkt 3, sehen dort aber nicht besonders dringenden Handlungsbedarf, insbesondere auch, weil die Stadt Bern schon einen Versuch unternommen hat, das Bedürfnis nach alternativen Wohnformen im Rahmen eines regulären Verfahrens zu adressieren, aber bis jetzt ohne Erfolg. Wir hätten eine punktweise Abstimmung begrüsst und finden es schade, dass diese Differenzierung nicht ermöglicht wird. Wir werden ablehnen, wenn nicht punktweise abgestimmt werden kann.

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  • Version 1
    01.01.2025 – 31.12.2199

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