Zum Hauptinhalt springen
WS

Willy Schranz

Aktiv
Eidgenössisch-Demokratische UnionEDU
Grosser RatOberland

Mandat
Partei
Eidgenössisch-Demokratische UnionQuelle: EDU
Fraktion
EDU
Wahlkreis
Oberland
Parlamentsseite
Offizielles Profil
Persönliches
Geschlecht
Männlich
Geboren
1969
Beruf
Gemeinderatspräsident / Leiter Administration und Projekte
Sprache
lang_d
Kontakt
Adresse
Adelboden
Referenzen & Quelle
Quell-Körperschaft
BE
Quelle aktualisiert
29.08.2026
Datensatz aktualisiert
30.08.2026
Erstmals importiert
25.08.2025
Abstimmungsverhalten(69579)
  1. Ja
    Abstimmung ohne Titel
    Grosser Rat
  2. Ja
    Abstimmung ohne Titel
    Grosser Rat
  3. Ja
    Abstimmung ohne Titel
    Grosser Rat
  4. Ja
    Abstimmung ohne Titel
    Grosser Rat
  5. Nein
    Abstimmung ohne Titel
    Grosser Rat
Interessenbindungen(9)
Zutrittsausweise

Keine Zutrittsausweise vergeben.

Reden(20)
  1. Rede
    Grosser Rat
    Willy Schranz, Adelboden (EDU), Mitmotionär, Fraktionssprecher. Ich hoffe auch, Sie haben gut gespeist und dass wir das noch durchstehen können, aber ich bin zuversichtlich.

    Es geht um wirtschaftlich tragbare Wohnungen, um die Bevölkerung zu erhalten und zu fördern. Die Versorgung mit genügendem und bezahlbarem Wohnraum ist für viele Regionen in unserem Kanton ... (Die Präsidentin bittet um Ruhe im Saal. / La présidente réclame le silence dans l’assemblée.) ... zu einer echten Herausforderung geworden. Der breit parteiübergreifend abgestützte Vorstoss zeigt deutlich, dass die Wohnraumfrage viele Regionen und politische Lager beschäftigt. Es sind nicht nur die ländlichen Regionen oder Tourismusgemeinden, die besonders betroffen sind, es sind zunehmend auch städtische Gebiete, die darunter leiden.

    Die Motionäre sprechen ein Problem an, das wir im Berner Oberland bestens kennen und täglich damit konfrontiert sind. Sei es für einheimische Familien, sei es für junge Berufsleute, Mitarbeitende im Tourismus oder im Gewerbe, für sie wird es zunehmend schwierig, eine Wohnung zu finden. Gleichzeitig verschärfen Zweitwohnungen, Ferienwohnungen und Kurzzeitvermietungen den Druck auf den ohnehin schon knappen Wohnungsmarkt. Trotz der bestehenden Herausforderungen ist die Mehrheit der EDU-Fraktion nicht überzeugt, dass die Schaffung neuer rechtlicher Grundlagen für eine kantonale Wohnraumpolitik der richtige Weg ist. Die Fraktion lehnt deshalb Ziffer 1 als Postulat mehrheitlich ab.

    Ein bisschen differenzierter beurteilt die EDU-Fraktion Ziffer 2. Wir können hier nachvollziehen, dass insbesondere in Gemeinden mit angespanntem Wohnungsmarkt zusätzliche Unterstützung benötigt wird. Die Veränderungen und die Entwicklung in den vergangenen Jahren haben die Situation auf dem Wohnungsmarkt spürbar verschlechtert. Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass die Nachfrage nach Zweitwohnungen sprunghaft angestiegen ist. In letzter Zeit haben die zunehmenden Kurzzeitvermietungen durch Airbnb in unseren Gebieten zu massiv schlechteren Voraussetzungen geführt.

    Bauland ist in den Berggebieten Mangelware; Landwirtschaftsland, Schutzgebiete, Naturgefahrengebiete schränken uns in der Entwicklung oftmals ein. Können wir einmal ein Bauprojekt realisieren, so tragen die stark zunehmenden Regulierungen und Bewilligungsauflagen mit komplexen Verfahren nicht gerade dazu bei, dass wir rasch etwas umsetzen können.

    Wenn in unseren Bergregionen Mitarbeitende für Hotels, Bergbahnen, Spitäler und Altersheime oder das lokale Gewerbe keinen Wohnraum mehr finden, wird das zunehmend ein Problem für unseren Standort und führt längerfristig zu einem Fachkräftemangel. Es sind zum Teil ganze Gemeinden in Gefahr, dadurch an Attraktivität für Einheimische, aber auch für die arbeitende Bevölkerung zu verlieren, weil sie keinen bezahlbaren Wohnraum mehr bieten können. Gerade deshalb ist es sinnvoll zu prüfen, mit welchen niederschwelligen Instrumenten, Beratungsangeboten oder Pilotprojekten die Gemeinden und die Regionen bei der Schaffung und dem Erhalt des Wohnraums unterstützt werden können.

    Wir erwarten eine gezielte und pragmatische Unterstützung dort, wo der Druck besonders gross ist. Die Bedingungen haben sich in den letzten Jahren geändert, und wenn sich die Bedingungen ändern, dann muss man auch überprüfen, ob die geltenden Massnahmen noch richtig sind.

    Die Mehrheit der EDU-Fraktion stimmt Ziffer 2 als Postulat zu. Ich danke Ihnen, wenn Sie das auch können. Merci.

  2. Rede
  3. Rede
  4. Rede
  5. Rede
Beiträge(16)
Mitgliedschaften(4)

Bilder(1)

  • Version 1
    01.01.2025 – 31.12.2199

Daten: OpenParlData · CC BY 4.0