Wachsende Wolfsbestände geraten ausser Kontrolle und gefährden ohne die Möglichkeit zur Regulierung die Landwirtschaft
(21.502)- Typ
- Parlamentarische Initiative
- Status
- Erledigt
- Parlament
- Schweiz
- Nummer
- 21.502
- Beginn
- 22.10.2021
- Amtliche Quelle
- Offizielles Profil
- Externe ID
- 20210502
- CHE29.09.2022
- CHE08.12.2022
- CHE12.12.2022
- CHE13.12.2022
- CHE16.12.2022
- CHE16.12.2022
- Stefan Müller-AltermattDie Mitte
- Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie Ständerat
- Pierre-André PageSchweizerische Volkspartei
- Parlament
- Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation
- Annahme in der SchlussabstimmungStänderat
- Erledigt
- ZustimmungNationalrat
- AbweichungStänderat
- Von beiden Räten behandelt
- Titel des GeschäftesWachsende Wolfsbestände geraten ausser Kontrolle und gefährden ohne die Möglichkeit zur Regulierung die Landwirtschaft
- Eingereichter Text
Mit der Änderung des Bundesgesetzes über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (JSG) soll analog der Zuständigkeitsordnung für das (geschützte) Steinwild präventiv die Regulierung von Wolfsbeständen durch die Wildhut ermöglicht werden. Als zusätzliche Massnahme zum zumutbaren Herdenschutz soll die Regulierung von Wolfsbeständen zulässig sein, wo aufgrund der hohen Wolfsdichte die Landwirtschaft gefährdet ist. Für diese Gebiete soll die Entfernung von Wolfsrudeln oder Teilen davon zulässig sein. Die geplanten Regulierungsmassnahmen sowie deren Zielsetzung (Stabilisierung oder Reduktion) sind von den Kantonen zu begründen. Wölfe, die auffallen, weil sie Siedlungen und Menschen bedrohlich nahekommen oder den Herdenschutz umgehen, sollen erlegt werden dürfen.
Daten: OpenParlData · CC BY 4.0