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Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Fürstentum Liechtenstein über die Zusammenarbeit bei der behördlich angeordneten Unterbringung von Personen

(2026/98)VernehmlassungGeplant
Schweiz07.10.2026
Profil
Typ
Vernehmlassung
Status
Geplant
Parlament
Schweiz
Nummer
2026/98
Beginn
07.10.2026
Referenzen & Quelle
Amtliche Quelle
Offizielles Profil
Externe ID
proj/2026/98/cons_1
Beiträge(2)
  • BundesratUrheber/in
  • Bundesamt für JustizFederführendes Departement
Verlauf(3)
  • Frist geplant
  • Eröffnung geplant
  • Eingereicht
Texte(1)
  • LeadTEXT
    7. Oktober 2026
    Sowohl die Schweiz wie auch Liechtenstein sehen für gewisse Fälle behördlich angeordnete Unterbringungen von Personen vor. Es geht einerseits um Personen, die aufgrund ihres psychischen Zustands der Behandlung und/oder Betreuung in einer Einrichtung bedürfen, und andererseits um Minderjährige, die nicht bei ihren Eltern leben können. Da Liechtenstein nur über eine sehr beschränkte Infrastruktur verfügt, wird gemäss langjähriger Praxis ein Teil der in Liechtenstein angeordneten Unterbringungen in der Schweiz vollzogen. Mit dem Abkommen wird neu eine staatsvertragliche Grundlage geschaffen. Das Abkommen regelt insbesondere, die Zuständigkeit der Behörden, das anzuwendende Recht, die gegenseitige Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen, die Kostentragung, die Polizeibegleitung bei grenzüberschreitenden Transporten und die für die grenzüberschreitende Unterbringung notwendige Zusammenarbeit zwischen den Behörden beider Staaten.

Daten: OpenParlData · CC BY 4.0