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Praxisnahe Struktur für Agroscope

(18.4088)MotionErledigt
Schweiz12.10.2018
Profil
Typ
Motion
Status
Erledigt
Parlament
Schweiz
Nummer
18.4088
Beginn
12.10.2018
Referenzen & Quelle
Amtliche Quelle
Offizielles Profil
Externe ID
20184088
Beiträge(5)
  • Markus HausammannUrheber/inSchweizerische Volkspartei
  • Finanzkommission NationalratUrheber/in
  • Thomas EggerUrheber/inChristlichsoziale Partei
  • Departement für Wirtschaft, Bildung und ForschungFederführendes Departement
  • Ruedi NoserUrheber/inFDP.Die Liberalen
Verlauf(8)
  • Erledigt
  • Abschreibung
    Nationalrat
  • Im Zusammenhang mit der Beratung des Geschäfts 21.006.
    Nationalrat
  • Angenommen
  • Annahme
    Ständerat
Texte(4)
  • Titel des GeschäftesTEXT
    Praxisnahe Struktur für Agroscope
  • Antwort BR / BüroTEXT

    Das WBF hat in den vergangenen Monaten die Vor- und Nachteile verschiedener Standortvarianten mit dem heutigen Standortkonzept von Agroscope verglichen. Die von der FK-N eingebrachte Variante "mit einem zentralen Forschungscampus, mit je einem regionalen Forschungszentrum in der Deutsch- und der Westschweiz und mit dezentralen Versuchsstationen" erachten der Bundesrat und das WBF als erfolgversprechenden Kompromiss. Diese Variante spiegelt einerseits die in den letzten Monaten eingebrachten Anliegen und Forderungen externer Stakeholder wider und ermöglicht gleichzeitig die von Bundesrat und WBF angestrebte Effizienzsteigerung und Stärkung der Forschung durch die optimale Nutzung von Synergien.

    Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.
  • Eingereichter TextTEXT

    Der Bundesrat wird beauftragt, eine Strategie zur Stärkung von Agroscope auszuarbeiten. Bezüglich der Struktur ist ein Konzept mit einem zentralen Forschungscampus, mit je einem regionalen Forschungszentrum in der Deutsch- und der Westschweiz und mit dezentralen Forschungsstationen zu prüfen.

  • BegründungTEXT

    Die vom Bundesrat ursprünglich vorgesehene Zentralisierung an einem Standort in Posieux ist nicht zielführend. Die Forscher wären noch mehr auf sich selber fixiert, und der Austausch mit den Stakeholdern, insbesondere der praktizierenden Landwirtschaft, würde durch weitere Wege und sprachliche Hürden erschwert.

    Diese Nachteile können durch zwei regionale Forschungszentren aufgefangen werden. Die vorgeschlagene Variante ermöglicht zudem, bereits getätigte Investitionen zu amortisieren und die Vernetzung mit den Forschungsstandorten im Raum Zürich (ETH und Agrovet-Strickhof) sowie im benachbarten deutschsprachigen Raum sicherzustellen.

    Die Motion nennt bewusst keine möglichen Standorte. Für die Finanzkommission ist es ein wichtiges Anliegen, dass die Standortkantone und -gemeinden, welche sich für die drei Standorte bewerben, die Sicherung der Fläche für notwendige Infrastrukturbauten und der Versuchsflächen längerfristig nachweisen müssen. Weitere objektive Kriterien sollen für die Standortentscheide massgebend sein.

Daten: OpenParlData · CC BY 4.0