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EA

Erol Ademi

Actif
GrossratGrand ConseilOberegg
Mandat
Fonction
Grossrat
Circonscription
Oberegg
Numéro de siège
43
Page du Parlement
Profil officiel
Personnel
Sexe
Homme
Langue
Allemand
Contact
Adresse
Unterdorfstrasse 7
9413 Oberegg
Références et source
Organe source
AI
Enregistrement mis à jour
06.09.2026
Premier import
14.08.2025
Comportement de vote

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Intérêts

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Interventions(7)
  1. Intervention
    Intervention
    Grand ConseillerGrand Conseil

    Grossrat Erol Ademi,

    Grossrat Erol Ademi, Oberegg, führt aus, dass Digitalisierung und künstliche Intelligenz nicht als eigenständiges Handlungsfeld verankert werden, obschon sie als Megatrends in der Langzeitperspektive 2040 ausdrücklich gewürdigt werden. Dies beinhaltet die Gefahr, dass man eine Chance in einem dynamischen Umfeld verpasst, was unter anderem auch die Eintrittsrede, Finanz und Budgetdiskussion der heutigen Session markant aufzeigt. Man erlebt einen fundamentalen Paradigmenwechsel: Digitalisierung und KI sind nicht mehr bloss Werkzeuge zur Optimierung bestehender Prozesse, sondern verändern die Grundstruktur von Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft. In der Mittelfristplanung 2026 – 2029 fehlt dazu jede operative Umsetzung: kein eigenständiges Handlungsfeld, keine Strategien, keine Massnahmen, keine Federführung. Diese Diskrepanz muss geschlossen werden. Der Querschnittscharakter der Digitalisierung – sie durchzieht alle vier Handlungsfelder – macht eine eigenständige strategische Verankerung unverzichtbar. Ohne zentrale IT-Governance entstehen fragmentierte Initiativen, die Ressourcen verschwenden und Kompatibilität gefährden. Koordinierte Digitalisierung mit klaren Zielen und Governance ist daher Voraussetzung für den Erfolg aller vier Handlungsfelder. Ein Kanton, der Digitalisierung defensiv behandelt, signalisiert Fachkräften und Investoren keinen Innovationswillen. Gerade im Arbeitsmarkt ist eine explizite, ressortierend verankerte IT-Strategie ein entscheidender Wettbewerbsfaktor und demonstriert echtes Engagement. Kritische Infrastrukturen sind ohne robuste Cybersecurity und IT-Resilienz unhaltbar geworden. Eine fragmentierte IT-Landschaft erhöht diese Risiken exponentiell. Resilienz ist strukturelle Notwendigkeit, nicht Option. Eine Digitalisierungsstrategie schafft gezielt Synergien: Telemedizin und elektronische Patientendossiers in der Gesundheit, intelligente Quartierplanung im Wohnbereich, Upskilling-Programme im Arbeitsmarkt, IoT-gestützte Klimaüberwachung in der Umwelt. Diese Synergien bleiben ohne strategische Verankerung unrealisiert. Dieses Votum ist als Inspiration gedacht und soll bei der nächsten Anpassung der Strategie und Perspektiven der Standeskommission berücksichtigt werden. Der Kanton trägt Verantwortung, nicht nur für sich selbst, sondern auch als Vorbild und Bindeglied zu den Bezirken. Eine klare kantonale Digitalisierungsstrategie schafft die Grundlagen für eine kohärente, wirkungsvolle digitale Transformation in ganz Appenzell I.Rh. und sichert dem Kanton und seinen Bezirken die Handlungsfähigkeit in einer zunehmend digitalisierten Welt.

  2. Intervention
    Intervention
    Grand ConseillerGrand Conseil

    Grossrat Erol Ademi, Oberegg, sagt, man kann dafür oder dagegen sein - die Diskussionen zur ETH-Studie sowie zu den bisherigen Abstimmungsresultaten sind geführt worden. Er möchte heute nicht auf diese Punkte zurückkommen, sondern einige aus seiner Sicht zentralen Aspekte in den Vordergrund stellen. Ab etwa dem Jahr 2037 wird eine umfassende Sanierung der beiden bestehenden Röhren des Rosenbergtunnels notwendig sein. Diese stammen aus dem Jahr 1987 und erreichen somit ihr 50-jähriges Bestehen. Eine solche Sanierung bedeutet eine vollständige Entkernung des Bauwerks, also einen Rückbau bis auf die Grundstruktur. Das hat zur Folge, dass jeweils eine Tunnelröhre vollständig gesperrt werden müsste. Eine Umleitung des Verkehrs würde bedeuten, dass täglich über 72'000 Fahrzeuge (Stand 2023) auf das umliegende Strassennetz verteilt werden müssten. Zum Vergleich: Bereits 2015/2016 lagen die Messwerte bei rund 76'000 Fahrzeugen pro Tag. Eine Analyse des Kantons St.Gallen zeigt, dass sich die Verkehrszahlen zwischen 2003 und 2023 nur im niedrigen einstelligen Prozentbereich verändert haben. Eine markante Zunahme des Verkehrsaufkommens ist somit nicht zu erwarten. Das geplante Projekt einer dritten Tunnelröhre würde in erster Linie eine beträchtliche Entlastung während der Sanierungsphase bringen und damit die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden wie auch der Bauarbeitenden erhöhen. Eine dauerhafte Kapazitätserhöhung stünde dagegen erst nach Abschluss der Sanierung zur Diskussion - und wäre nach heutiger Einschätzung nur sehr begrenzt realistisch. Derzeit wird die Kapazität des bestehenden Systems beispielsweise durch Pannenstreifenumnutzung künstlich erhöht. Dies dient zwar kurzfristig dem Verkehrsfluss, steht jedoch im Widerspruch zur Verkehrssicherheit und führt bei Störungen zu zusätzlichen Stauphasen. Vor diesem Hintergrund stellt er den Antrag - im Sinne der Sicherheit, der Umweltverträglichkeit und der Vermeidung eines Verkehrskollapses - die Botschaft zur Kenntnis zu nehmen und die Standesinitiative zu unterstützen. Zudem regt man als Kanton so auch an, dass im Rahmen der weiteren Diskussionen die Mobilitätsthematik ganzheitlich betrachtet wird - unter Einbezug nachhaltiger, multimodaler Ansätze, die über den Strassenverkehr hinausgehen.

  3. Intervention
    Intervention
    Grand ConseillerGrand Conseil
  4. Intervention
    Intervention
    Grand ConseillerGrand Conseil
  5. Intervention
    Intervention
    Grand ConseillerGrand Conseil
Contributions

Aucune contribution enregistrée.

Appartenances(3)

Images(2)

  • Version 1
    01.01.2025 – 04.10.2025
  • Version 2
    04.10.2025 – 31.12.2199

Données: OpenParlData · CC BY 4.0